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Sina Weibo Begriffserklärung und Definition

Inhaltsverzeichnis:
Das WorldWideWeb ist sehr groß und die Menschen achten immer mehr auf die Vernetzung untereinander. Da es in manchen Ländern zu Zensuren von ausländischen Seiten kommen kann ist bekannt und aus diesem Grund entstand auch der Mikroblogging-Dienst Sina Weibo, der am häufigsten in der Volksrepublik China genutzt wird. Der Dienst entstand aufgrund der Abschaltung von Facebook und Twitter in China und Hong Kong. Da das Internet aber ein lukrativer Marktplatz ist und die Popularität der Social Communities auch in China zu spüren ist, hat die SINA Corporation den Dienst am 14. August 2009 aufgenommen und erfreut sich seit daher größter Beliebtheit in China. Nach Aussagen von SINA Corporation wurden Ende 2012 503 Millionen registrierte Profile gezählt und über 100 Millionen Messages werden pro Tag verfasst. Bei einer Bevölkerung von 1.339.724.852 Menschen ist es nicht verwunderlich, dass ein Mikroblogging-Dienst so gut läuft, denn der Ansturm auf Facebook und Twitter waren ebenfalls sehr groß, bevor sie abgeschaltet wurden. Sina Weibo wird von 30 Prozent der Internetnutzer in China genutzt und hat einen ebenso hohen Stellenwert wie Twitter in den USA. Dabei unterscheidet sich das Interface nur wenig von den Vorgängern Facebook und Twitter, denn der Dienst sollte vertraut wirken. Immer wieder in Kritik steht die Zensur durch die chinesische Regierung, die den Dienst spezifisch überwacht und auch schon Accounts von Künstlern wie Ai Weiwei gesperrt hat. Die Kontrollen werden in den kommenden Jahren verstärkt, doch bietet Sina Weibo vergleichsweise viel Freiheit für die Nutzer. Sina selbst wirkt bei der Kontrolle der Nachrichten mit.

Sina Weibo

Sina Weibo wurde von der SINA Corporation ins Leben gerufen, die selbst schon seit 1998 besteht und nicht nur Sina Weibo, sondern auch Communities für Chinesen im Ausland betreibt. Mit über 55 Prozent hält SINA den Markt des Mikrobloggings in China fest im Griff und baut ihn noch weiter aus. Es gibt über 60.000 verifizierte Accounts von Prominenten aus China, wie bekannte Sänger oder Sportler. Die Top 100 der Profile haben eine gesamte Anhängerschaft von 180 Millionen Nutzern und können sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, da durch Sina Weibo auch Persönliches über diese erfahren wird.
Wang Zhidong steht hinter der Firma und gründete sie im November 1998. 1999 erfolgte ein Zusammenschluss mit der Web-Company Sinanet.com aus Sunnyvale, Kalifornien. Somit war sie Mitte 1999 in den USA bekannt und wurde im selben Jahr noch der Bevölkerung in Hong Kong zugänglich gemacht. Sina.com war der erste Dienst der Corporation, der 1999 als Hauptinformant des Bombardements der chinesischen Botschaft in Belgrad diente. Ebenfalls war es die erste Web-Company aus China, die es geschafft hat, international auf NASDAQ gelistet zu werden und das vor dem Zusammenbruch 2000. Es konnte damals einen Wert von 68.000.000 US-Dollar erreichen. Dieser hat sich bis heute gesteigert und die Corporation hat einen Umsatz von 482 Millionen US-Dollar im Jahr. Das macht sie zu einer der stärksten Firmen in ganz China. Ebenfalls war sie die offizielle Seite für die Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney und versorgte die Bevölkerung mit Informationen, Bildern und Videos. Sie wurde aufgrund der wachsenden Popularität dafür ausgewählt. Sina.com gehört zu den populärsten Seiten in China und wurde 2003 dafür als „Chinese Language Media of the Year“ in Guangzhou gekürt. Sie hält sich seit Jahren in den Top 20 der beliebtesten Internetseiten in China.
Der Dienst Sina Weibo selbst wurde am 14. August 2009 online gestellt und ist in der Bezeichnung sehr einfach zu verstehen. Sina ist der Firmenname und Weibo oder „weibo“ die chinesische Bezeichnung für Mikroblogging. Der Dienst ähnelt im Aufbau und dem Design einer Mischung aus Twitter und Facebook, mit dem Unterschied, dass nur Menschen, die Chinesisch beherrschen, dort anzutreffen sind. Viele der Nutzer können Fremdsprachen, doch werden diese kaum genutzt und somit ist es ein geschlossenes System anhand einer Sprachbarriere. Microblogging von chinesischen Firmen ist erst seit 2007 bekannt, davor gab es schon Twitter. Die Unternehmen waren dabei so begeistert von der Form des Dienstes, das die Grundzüge übernommen wurden und nur soweit abgewandelt wurden, damit es in die chinesische Gesellschaft passt. Die weibo haben immer unter der Zensur zu kämpfen, denn eine Meinungsfreiheit mit sensitiven Inhalten, zum Beispiel über die Regierung, wird nicht toleriert. Somit gibt es viele Nutzer, die mithilfe eines Proxy-Servers Twitter nutzen und über diese Themen schreiben. Sina Weibo selbst ist die größte Web-Company und wird deshalb stärker überwacht als kleinere Firmen. Es ist in Kurz- oder Langzeichen verfügbar und expandiert immer mehr ins Ausland. Taiwan wird schon versorgt, es gibt auch einen englischen Dienst, der zum Beispiel über iPhone und Android verfügbar ist.
Der Hauptbestandteil von Sina Weibo ist das Posten von Messages, die wie bei Twitter nicht die Länge von 140 Zeichen überschreiten. Kontakte oder Personen können mit „@UserName“ erwähnt werden. Eine Verlinkung folgt sofort. Die Möglichkeit eines Hashtag ist durch den Befehl „#HashName#“ gegeben. Der daraus erzeugte Meta-Link fungiert als Ziel des Tags. Eine Retweet-Funktion wie bei Twitter ist durch „//@UserName“ gegeben und Links werden automatisch durch die Abkürzung „t.cn“ gekürzt. Es können aber keine Kurzlinks wie von adl.fly oder Google.goo eingesetzt werden. Diese widersprechen den Richtlinien von Sina Weibo. Es kann einem Profil gefolgt werden und durch die Einbettung auf andere Seiten kann der Dienst sofort erreicht werden.

Users

Mit 503 Millionen registrierten Mitgliedern besitzt Sina Weibo die größte Community in China. 2012 wurde ein Zwang zur Angabe des richtigen Namens eingerichtet, doch wird das interessanterweise nicht geprüft. So gibt es immer noch sehr viele Accounts, die einen Fantasienamen besitzen und eigentlich gegen die Richtlinien verstoßen. Bei der Angabe des Namens muss der auf der Identity Card in China verzeichnete genutzt werden. Über 5.000 Unternehmen und 2.700 Medienorganisationen nutzen Sina Weibo um zu werben. Sina lädt sehr oft Prominente ein, dem Dienst beizutreten. So finden über 60.000 Profile von bekannten Personen aus China, Malaysia, Taiwan und Macau. Darunter zählen Musiker, Sportler, Politiker, Künstler, Professoren, Wissenschaftler, Organisationen und Religiöse. Sina sucht sich diese dabei selbst aus und seltener werden auch Einladungen an internationale Gäste verschickt. Kevin Rudd, Toshiba und Boris Johnson besitzen einen Account auf Sina Weibo. Ebenfalls eingeladen wurde die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2012, die dadurch ihre News nach China bringt. Die Personen hinter den Accounts können sich mit der ID verifizieren.

Zensur

Die chinesische Regierung ist sehr stark darauf bedacht, dass bestimmte Inhalte nicht gepostet werden. Blogger gibt es sehr viele auf Sina Weibo, diese werden aber noch stärker bewacht wie manche Kurznachrichten, da diese mehr Spielraum für Andeutungen bieten. Politische oder gesellschaftskritische Messages werden meist sofort gelöscht. So kam es 2010, das sogar Nachrichten von Schauspielern und Musikern gelöscht werden, die in China Kultstatus haben. Gigi Leung, eine chinesische Schauspielerin und Pop-Sängerin, wurden Nachrichten gelöscht, die sie über den Aktivisten Zhao Lianhai verfasste, der eine bessere Überwachung in der Lebensmittelindustrie fordert. Allgemein Menschen, die von der chinesischen Regierung als öffentliches Ärgernis angesehen werden, sind dabei in den Kommentaren zu unterlassen. Künstler und Aktivisten sind davon sehr stark betroffen, vor allem wenn sie sich zur Regierung äußern. Ebenfalls wird von Sina ein Filter genutzt, der bestimmte Wörter in den Posts nicht zulässt, wie zum Beispiel die Falun-Gong Bewegung. Das zieht sich durch die ganze Community. Interessant ist zu sehen, dass die Meinungsäußerung über Sina Weibo möglich ist.



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