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Bing Begriffserklärung und Definition

Bei Bing handelt es sich um eine Suchmaschine von Microsoft. Sie wurde als Nachfolger der Live-Search im Juni 2009 als Beta-Version gestartet. Am 27. Januar 2012 erreichte Bing den finalen Status. Die Seite setzt nicht nur auf eine reine Suchfunktion, sondern versucht mit einem täglich wechselnden Hintergrundbild, nützliche Informationen zu ausgewählten Themen weiterzugeben. Die Bilder von Bing zeigen unter anderem vom Aussterben bedrohte Tierarten, Landschaften und Architekturobjekte.

Suchanfragen können bei Bing zu verschiedenen Themen gestellt werden. Über die Suchmaschine lassen sich Bilder, Videos, Nachrichten und auch Orte im integrierten Kartendienst Bing Maps anzeigen. Die Shoppingsuche betreibt Microsoft mit dem zugekauften Portal Ciao. Im Mai 2011 bereitete Microsoft die Einführung eines weiteren Dienstes vor. Mit Bing Streetside hat das Unternehmen einen eigenen Geodatendienst Ende 2011 veröffentlicht. Dafür waren wochenlang Kameraautos durch Deutschland gefahren, mit denen Bilder in einer 360 Grad Optik anfertigten.

Im Mai 2012 wurde die Suchmaschine mit einem Redesign überarbeitet. Im Fokus steht seitdem vermehrt die Integration sozialer Netzwerke. In einer separaten Suchleiste werden seitdem Ergebnisse dargestellt, die in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Quora, Foursquare, LinkedIn, Google+ sowie anderen Diensten positiv bewertet wurden. Das Redesign ist derzeit lediglich in den USA verfügbar. Ebenso integriert wurde im September 2012 der Social Media Dienst Klout. Dabei werden gezielt Personen angezeigt, die sich laut dem Dienst besonders in einem bestimmten Thema auskennen.

Strategie hinter Bing

Microsoft hat Bing am 1. Juni 2009 veröffentlicht. Das Ziel hinter der Suchmaschine ist vor allem, den Marktführer Google zu attackieren. Seit dem 29. Juli 2009 arbeiten Yahoo und Microsoft zusammen. Yahoo hat dabei die Suche von Bing in den eigenen Internetauftritt integriert. Im Jahr 2010 belegte Microsoft nach Yahoo und Google den dritten Platz bei den meistgenutzten Suchmaschinen.

Die offensive Social Media Strategie von Microsoft hat das Unternehmen mit dem 13. Oktober 2010 begonnen. Diese begann mit der Bekanntgabe einer engen Partnerschaft mit dem sozialen Netzwerk Facebook. Die von Nutzern vorgenommene Bewertung von Inhalten auf Internetseiten mit Hilfe des Gefällt-mir-Buttons wurde dabei in die Suchergebnisse mit einbezogen. Zunächst war diese Funktion lediglich für Nutzer aus den USA verfügbar, mittlerweile ist die Nutzung auch in Deutschland möglich.

Im Juli 2011 ging Microsoft mit Bing eine Kooperation mit der chinesischen Suchmaschine Baidu ein. Die Suchmaschine verarbeitet seitdem alle englischsprachigen Suchanfragen, die über Baidu erfolgen. Rund 10 Millionen englischsprachige Anfragen soll die Technologie von Bing dabei jeden Tag bearbeiten. Ebenso erfolgte mit dem Neustart von Microsofts mobilem Betriebssystem Windows Phone, vorher Windows Mobile, eine Integration von Bing. Über die rechte Taste der drei in Windows Phone Geräten verbauten Tasten kann die Bing-Suche auf den Geräten gestartet werden.

Der Name Bing

Als Microsoft die Suchmaschine Bing noch intern testete, hörte sich Suchmaschine auf den Namen Kumo. Dieser Begriff ist japanischen Ursprungs und bedeutet übersetzt Spinne oder Wolke. Der Name spielte vermutlich auf das Durchsuchen des Internets sowie die Sammlung vieler Internetquellen an. Microsoft entschied sich letztlich für den Namen Bing, weil dieser aus Sicht des Unternehmens leicht zu merken sei. Außerdem sei der Name sehr einfach zu buchstabieren und werde von allen Nutzern auf der ganzen Welt leicht zu finden.

Ebenso zog Microsoft bei der Namensgebung von Bing den Begriff „Bingo“ mit in Betracht. Dieser wird in Amerika unter anderem dann verwendet, wenn etwas lange verloren Geglaubtes gefunden wird. Im Gespräch war vor der Veröffentlichung der Seite auch noch der Name „Bang“. Intern soll der Name Bing auch für Scherze verwendet worden sein. So berichtet der Guardian, dass Softwareentwickler den Namen Bing mit „Bing is not Google“ herleiteten.

Funktionen der Suchmaschine

Neben dem täglich wechselnden Hintergrundbild bietet Bing auch andere Features an, die genutzt werden können. So gibt es eine speziell für HTML 5-fähige Browser optimierte Videoseite, die für bestimmte Anlässe genutzt wird. Auf der Startseite werden neben dem Bild auch noch vier verschiedene, zu dem Thema passende Suchanfragen eingeblendet. Ein Klick darauf bringt die Nutzer zu der Ergebnisseite des jeweiligen Begriffes.

In der linken Spalte auf der Seite ist eine Navigation zu finden. Diese zeigt auf den Ergebnisseiten unter anderem verwandte Suchanfragen sowie höher priorisierte Suchanfragen an. Ähnlich wie bei dem Konkurrenten Google werden bei Bing nicht nur Hauptseiten im Index geführt. Sollte der gewünschte Suchbegriff auch auf Unterseiten auftauchen, so werden diese Unterseiten unter der Hauptseite ebenfalls gruppiert angezeigt. Über die „erweiterte Ansicht“ können Seiten in einer Vorschau bereits angesehen werden, ohne dass direkt darauf zugegriffen werden muss. Zudem präsentiert die Suchmaschine bei Unternehmen wichtige Kontaktdaten.

Bing bietet neben den Features der Oberfläche auch Medienfeatures. Auf der Anzeige der Ergebnisseite der Videosuche werden so die Videos in einer kleinen Vorschau angezeigt. Wird mit dem Mauszeiger über ein Video gefahren, so startet die Wiedergabe des Mediums direkt, ohne dass auf die Videoseite gesurft werden muss.

Die Bildersuche kommt mit einem unendlichen Scrolling. Ohne das Klicken auf eine weitere Seite können die Bilder durchgescrollt werden. Weitere Funktionen finden sich in den Einstellungen zur Priorisierung bestimmter Inhalte. Bei Bildern können die Inhalte nach Größe, Seitenverhältnis, Auflösung und Quelle geordnet werden.

Bing bietet auch die sogenannten Instant Answers an. Dabei werden bei der Eingabe bestimmter Anfragen gezielt Angaben in Bing präsentiert. Das funktioniert zum Beispiel mit Ergebnissen von Sportereignissen, Einheitenumrechnungen, mathematischen Kalkulationen, Informationen zur Gesundheit oder auch Übersetzungen.

Lokale Informationen stellt die Suchmaschine ebenso dar. Aktuelle Informationen zu Wetter, Verkehr, Personen, Unternehmen oder auch Restaurantkritiken lassen sich mit einer Suchanfrage bei Bing direkt abrufen.

Programme zur Nutzung von Bing

Bing kann nicht nur direkt über das Nutzerinterface auf der Internetseite genutzt werden. Zahlreiche Zusatzprogramme ermöglichen den Zugriff auf Bing direkt aus dem Browser oder mit Hilfe zusätzlicher Software. In Windows Live und der MSN Toolbar ist die Suchmaschine integriert. Weiterhin können auf einem Windows Rechner verschiedene Bing Gadgets installiert werden. Dazu zählt das Windows Sidebar Gadgets sowie ein Bing Maps Gadget, mit dem der Verkehr in verschiedenen amerikanischen Städten angezeigt wird.

Für Windows 7 gibt es mit Bing Desktop ebenfalls ein Programm, mit dem Suchanfragen über den Anbieter durchgeführt werden können. Auch ein Firefox-Plugin ist verfügbar. Für die Betriebssysteme Windows RT und Windows 8 hat Microsoft eine Bing-App veröffentlicht, mit der Suchanfragen über die Modern UI durchgeführt werden können. Diese Oberfläche ist auch für Tablets mit den Systemen optimiert.

Speziell für den Internet Explorer hat Microsoft weitere Tools veröffentlicht. Mit den Accelerators kann direkt aus einer Internetseite heraus eine Übersetzung mit Hilfe von Bing, die Suche einer Adresse oder auch eines Produktes im Browser ausgelöst werden. Für das Wetter, aktuelle Nachrichten vom Aktienmarkt und den Verkehr gibt es zudem spezielle Web Slices, die über den Internet Explorer genutzt werden können.

Kritik an der Suchmaschine Bing

Microsoft wurde für Bing und des Öfteren kritisiert. Eine Kritik richtete sich an die Zensur der Suchmaschine in China auf Wunsch der chinesischen Regierung. Seitdem sind alle Suchergebnisse in vereinfachtem Chinesisch weltweit zensiert.

Eine weitere Kritik beinhaltet das Kopieren von Suchergebnissen von Google. Microsoft soll über die Bing Toolbar und den Internet Explorer im Jahr 2010 die Suchergebnisse von Google zu bestimmten Anfragen an die eigenen Server übertragen und ausgewertet haben. Google überprüfte den Sachverhalt, in dem das Unternehmen gezielt mit der Bing Toolbar oder dem Internet Explorer Suchanfragen durchführte. War über die Bing Toolbar die Funktion „Empfohlene Seiten“ aktiviert, so lieferte Bing nach einigen Wochen die gleichen Ergebnisse wie der Konkurrent von Google. Zur genauen Überprüfung dieses Sachverhaltes verwendete Google lediglich Suchanfragen, die an sich keinen Sinn ergeben. Microsoft äußerte sich zu der Kritik: Das Unternehmen habe keine Suchergebnisse kopiert. Tatsächlich kamen die Daten für die Suchergebnisse aber von den Bing-Nutzern. Microsoft wertet die Nutzung der Bing Toolbar sowie des Internet Explorers gezielt aus. Dabei verwendet das Unternehmen einen eigenen Algorithmus zur Verbesserung der Suchergebnisse.



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