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Virenscanner Begriffserklärung und Definition

virenscannerEs gibt nur wenige Möglichkeiten einen Computer oder das Notebook vor einem Virus zu schützen. Ein Virus ist ein schädliches Programm, welches von seinem Ersteller mit Absicht verbreitet wird und die Fähigkeit hat sich in andere Computer einzuspeisen. Wenn der Virus einen Zutritt zu anderen Computerprogrammen gefunden hat, vermehrt er sich sehr schnell und kann auf dem Rechner große Schäden anrichten. Die klassische Form von Viren wurde früher aus kriminellen Beweggründen hergestellt. Manche Virenautoren hatten einfach Freude daran, andere Computer zu manipulieren oder zu beschädigen. Mittlerweile ist die Virenverbreitung ein neues Geschäftsmodell und expandiert unaufhaltsam, da es die Virenautoren reich werden lässt. Klassische Vieren sind deshalb nicht mehr so häufig zu finden, dafür gibt es heute Trojaner, Computerwürmer und Spywareprogramme. Diese neuartigen Schädlinge werden genauso, wie der herkömmliche Virus z. B. durch Anklicken eines infizierten Links oder des Herunterladens einer Datei auf den Computer geschleust. Der Unterschied ist der, dass ein Wurm nach der Vermehrung auf dem PC keine Daten oder die Hardware des Rechners beschädigt. Er hat aber die Fähigkeit, sich selbst zu kopieren und sogar selbst zu verbreiten (z. B. durch E-Mail-Versand), dazu benötigt er große Ressourcen und kann ganze Netzwerke auf einmal lahmlegen. Trojaner- und Spywareprogramme sind darauf programmiert alle persönlichen Daten, wie Kreditkartennummern oder Bankdaten, auf einem Computer zu sammeln und an den Ersteller des Trojaners weiterzuleiten. Aufgrund dieser vielen Schädlingsprogramme gibt es heute Firmen, die Antivirenprogramme oder sogenannte Virenscanner herstellen. Jeder Virenscanner besitzt eine unterschiedliche Benutzeroberfläche, manche sind auf bestimmte Programme spezialisiert. Aber die meisten von ihnen besitzen ähnliche Funktionsweisen, um den Computer vor Würmern und Spyware zu schützen.

Die verschiedenen Funktionen von Virenscannern

Die Funktionen, die auf den meisten Scannern zu finden sind, nennt man manuelles Scannen und das Scannen im Hintergrund, was häufig als residenter Schutz bezeichnet wird. Beim manuellen Scanvorgang kann man selber per Mausklick eingeben, welche Dateien, Ordner und Festplattenbereiche durchsucht werden sollen. Das Antivirusprogramm untersucht die festgelegten Bereiche und vergleicht sie mit bekannten Virenstämmen, die es in seiner Datenbank gespeichert hat. Stellt das Programm eine Übereinstimmung auf dem Computer fest, sei es von einer kompletten Virusdatei oder auch nur eines winzigen Teils einer solchen, dann bringt das Programm die Meldung, welche Viren gefunden wurden. Beim Residenten- oder auch Echtzeitscannen, handelt das Antivirenprogramm genauso, allerdings läuft der Scanvorgang während der Benutzung des Computers im Hintergrund permanent mit. Das bedeutet, jede Datei, die gelesen, geöffnet oder bearbeitet wird, unterliegt der ständigen Überwachung des Virenscanners. Sollte man z. B. gerade eine gefährliche Datei herunterladen wollen, dann gibt das Antivirenprogramm eine Warnung ab, dass dies eine unbekannte beziehungsweise eventuell schädliche Datei ist. Diese zwei Scanvorgänge sind die wichtigsten Funktionen eines Antivirenprogramms. Ein Programm, welches eine dieser Funktionen gar nicht beinhaltet, ist unbrauchbar. Des Weiteren gibt es noch andere wichtige Scanvorgänge, die jedes gute Schutzprogramm beinhalten sollte. Auch die Sicherheit im Internet sollte von jedem gängigen Virenscanner abgedeckt sein. So gibt es Scanner, die Tools anbieten, die während des Surfens im Internet alle Webseiten und Netzwerke untersuchen. Durch bestimmte Markierungen wird der Nutzer sofort gewarnt, sollte eine Seite, die er gerade Betreten wollte, bedrohliche Dateien enthalten. So läuft man gar nicht erst Gefahr, mit der schädlichen Software in Berührung zu kommen. Außerdem bieten solche Programme auch die Überprüfung von ausgehenden und eingehenden E-Mails an. Damit ein Virenscanner gut funktioniert, muss er regelmäßig upgedatet werden. Dies geschieht über das Internet und wird vom Hersteller eingeleitet. Der Nutzer des Antivirenprogramms wird durch das Erscheinen einer Maske auf dem Bildschirm daran erinnert, das Programm auf den neuesten Stand, mit den neuesten Virensignaturen zu bringen. Nur durch diese Updates kann man einer Infektion vorbeugen, aber auch dies gibt keine hundertprozentige Sicherheit vor neuen Trojanern oder anderer Malware (Schadprogammen). Deshalb muss der User immer vorsichtig und bedacht handeln, denn nur in Verbindung mit Scanner und einer genauen Beobachtungsgabe, kann man sich vor den unerwünschten Parasiten schützen.

Die Virenscanner-Technik

Es gibt nur zwei Arten von Techniken, die ein Antivirenprogramm benutzt um Viren zu erkennen. Die eine Technik wird als „proaktiv“ bezeichnet, was bedeutet, dass zwar vom Scanner ein Schadprogramm festgestellt wird, welches er aber nicht mit einem Virus in seiner Datenbank abstimmen kann. Das liegt daran, dass der Virus bzw. Wurm noch unbekannt und neu ist. Diese Technik gewinnt immer mehr an Bedeutung, da täglich neuartige Schädlingsprogramme auftauchen, dies wird auch heuristische Methode genannt. Bei der „reaktiven“ Technik wird die Virensignatur des Schädlings, mit einer bereits vorhandenen Signatur verglichen und so wird der Virus erkannt. Dies kann natürlich nur mit regelmäßigen Updates beim Antivirenprogrammhersteller glücken. Aufgrund des schnellen Wachstums verschiedenartigster Malware, werden mittlerweile von vielen Scannern beide Methoden verwendet.

Der Online-Virenscanner

Für Leute, die kein Antivirenprogramm auf Ihren PC oder Notebook haben, gibt es auch noch die Möglichkeit im Internet seinen Computer durchscannen zu lassen. Dies ist für viele bequemer, als jeden Tag die neuesten Virensignaturen upzudaten. Allerdings hat dies auch schwerwiegende Nachteile. Wer seinen Rechner nur per Onlinescanner überprüfen lässt, muss praktisch bei jeder Datei, die er verwendet oder herunterlädt einen separaten Scan durchführen. Was letztendlich viel umständlicher ist, als sich einmalig einen Virenscanner zu installieren, der im Echtzeitmodus jede infizierte Datei aufspüren kann. Außerdem sollte von einer Einwahl ins Internet abgesehen werden, wenn der Verdacht auf eine Infizierung besteht, da z. B. Würmer darauf ausgerichtet sind, sich genau auf diese Art weiterzuverbreiten. Dies schadet nicht nur dem eigenen System sondern auch anderen Internetbenutzern.

Die Nachteile von Virenscannern und die Wichtigkeit der Konfiguration

Virenscanner haben, neben dem Vorteil den Computer zu schützen, auch einige Nachteile. Beim Echtzeitscannen entstehen häufig Zeitverzögerungen, da der Scanner versucht alle Dateien inkl. Bilder, Videos und Links durchzugehen. Dies kann nicht nur lange dauern, sondern auch zum Absturz des Browsers oder sogar des Computers führen, sodass das System neu gestartet werden muss. Durch das reaktive Scannen kann es wiederum zu Fehlermeldungen und Virenwarnungen kommen, die völlig unbegründet sind, da der Scanner bestimmte Dateien als Viren erkennt, die gar keine sind.
Außerdem sollte man nie zwei Antivirenscanner auf einmal verwenden, da diese sich gegenseitig blockieren können und keine Sicherheit mehr gegen Schadprogramme vorhanden ist. Um den Problemen der Virenscanner vorzubeugen, sollte man die Benutzeroberfläche und die Konfigurationsmöglichkeiten des Scanners erst einmal gründlich studieren. Ein Virenscanner bietet die Möglichkeit, den gefundenen Virus zu verschieben, eine beschädigte Datei zu reparieren oder die infizierten Daten komplett zu löschen. Die meisten Scanner verschieben die bedrohlichen Dateien in eine sogenannte Virenquarantäne und sind darauf programmiert, diese Virenquarantäne nach einigen Tagen automatisch zu leeren. Da ein Antivirenprogramm manchmal aber auch Fehler macht und ungefährliche Dateien als Bedrohung ansieht, kann es vorkommen, dass diese verschoben und gelöscht werden. Dies kann dazu führen, dass wichtige Systemdateien vom Rechner gelöscht werden, die mit bestimmen Programmen und Funktionen verknüpft sind. Somit können die Funktionen nicht mehr aufgerufen und die Programme nicht mehr ausgeführt werden. Deshalb sollte man den Scanner so einstellen, dass er nicht automatisch alle Daten löscht, damit nicht versehentlich gesunde Dateien einfach beseitigt werden. Wenn dies alles beachtet wird, kann ein Virenscanner ein nützliches Hilfsmittel sein, um den Computer zu schützen.



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