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Webhosting Begriffserklärung und Definition

webhostingDer Begriff Webhosting leitet sich von dem englischen Wort „Host“ ab, das sich mit „Gastgeber“ übersetzen lässt. Er beschreibt den Service, alle notwendigen Dienste bereitzustellen, die für das Erstellen einer Webseite erforderlich sind. Im einfachsten Fall handelt es sich um Webspace sowie eine Domain. In wenigen Fällen werden diese Komponenten auch separat angeboten; in der Regel bieten Webhosting-Unternehmen umfassende Pakete an. Da die Anzahl der Internetseiten – vor allem auch mit privaten Webmastern – stetig steigt, ist auch der Bedarf an Webhostern sehr groß und wachsend. Dass es hierbei zum Teil starke Schwankungen zwischen Leistungen und Ansprüchen gibt, zeigen die folgenden Erläuterungen.

Webspace und Domain

Die bereits erwähnten Grundvoraussetzungen für eine Webseite sind Webspace sowie die Domain. Jede Internetpräsenz ist mit einer eindeutigen Zahlenkombination verknüpft, die in der Regel kaum einer Person bekannt ist. Dies liegt an der simplen Idee, die Zahlenkombinationen mit frei wählbaren Adressen, den sogenannten Domains, gleichzustellen. Es spielt somit aus technischer Sicht keine Rolle, ob der Domain-Name oder die Zahlenkombination für den Aufruf einer Webseite verwendet werden; Namen lassen sich jedoch von Menschen deutlich einfacher merken und sind damit ein praktisches Hilfsmittel. Domains erhalten eine Endung der Form „.com“ oder „.de“. Diese Elemente werden „Top Level Domains“ genannt und dienen für den Nutzer einer groben Einordnung der Webseite. So steht die Top Level Domain (kurz: TLD) „.de“ für das Land Deutschland, während „.com“ auf eine kommerzielle Webseite hinweist. Es werden häufig neue TLDs zugelassen, die für gewöhnlich spezielle Industrie- oder Wirtschaftsbereiche beschreiben sollen. Als Beispiele sollen die TLDs „.casino“ oder sogar „.versicherung“ dienen. Neue Top Level Domains erfreuen sich allerdings nur geringer Beliebtheit, zumal sie mit höheren Kosten verbunden sind als viele andere Domains.
Das Webhosting umfasst ebenfalls die Bereitstellung des Webspace, einem Online-Speicherplatz. Die zahlreichen Dateien einer Webseite müssen für die Besucher stets zugänglich gespeichert werden. Grundsätzlich könnten Dateien auch auf dem eigenen PC gespeichert werden, wären in diesem Fall allerdings nur abrufbar, wenn der PC auch online, also mit dem Netzwerk verbunden ist. Der Webspace der Webhosting-Anbieter ist in der Regel nahezu ununterbrochen online; Ausnahmen bilden gelegentliche Wartungsarbeiten oder Störungen. Da es vor allem für kommerzielle Webseiten wichtig ist, möglichst wenige Ausfälle zu verzeichnen, wurde der Begriff der Uptime eingeführt. Sie beschreibt die Zeit, die eine Webseite online erreichbar ist, und wird in Prozent angegeben. Übliche Werte liegen zwischen 90 und sogar 99,99 %, was weniger als einer Stunde Ausfallzeit pro Jahr entspricht. Das Hauptkriterium des Webspace ist allerdings der Speicherumfang. Während für private Homepages eine Speicherkapazität von 1 GB üblicherweise genügt, wird für professionelle Projekte ein Vielfaches dieses Wertes nötig. Besonders Webseiten, die das Hochladen von Nutzerdateien erlauben, benötigen Webspace in nicht abschätzbarer Höhe.

CMS und andere Software

Während in den Anfangszeiten des Internets das Erlernen der Programmiersprachen wie etwa HTML oder CSS noch notwendig war, um eine Webseite erstellen zu können, wurden mit der Zeit erste „Baukasten“-Programme veröffentlicht. Diese ermöglichten den Aufbau simpler Homepages ohne Fachkenntnisse. Mittlerweile ist die Software zur Webseitenerstellung stark fortgeschritten und es existieren beispielsweise Content-Management-Systeme, auf denen einen Großteil der modernen Internetpräsenzen aufbaut. Eine Content-Management-System (kurz: CMS) ermöglicht das gemeinschaftliche Konstruieren einer Webseite durch mehrere Webmaster aber auch Nutzer. Das Kernelement derartiger Programme ist die benutzerfreundliche Bedienoberfläche. Es sind keine Programmierkenntnisse erforderlich; alle wichtigen Funktionen lassen sich durch Schaltflächen und andere intuitiv bedienbare Elemente ausführen. Wird eine spezielle Funktion verlangt, kann aus einer Reihe von Erweiterungen ausgewählt werden, die sich in wenigen Sekunden installieren lassen. CM-Systeme sind deutlich schneller erlernbar als klassische Programmiersprachen, was durch zahlreiche Anleitungen im Internet unterstützt wird. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Content-Management-Systemen sind für die meisten Webmaster vernachlässigbar. Erst für gehobene Ansprüche machen sich Stärken und Schwächen der einzelnen Programme bemerkbar. Ausnahmen stellen hierbei Systeme dar, die sich auf spezielle Webseiten-Arten konzentrieren. So ist eine Software vorhanden, die für die Erstellung von Webseiten in Blog-Form konzipiert ist und hier kaum übertroffen werden kann.
Neben den CM-Systemen sind viele weitere Programme vorhanden, die Aufgaben aus dem Bereich Webhosting übernehmen können. Sie können beispielsweise Statistiken führen und damit zur Verbesserung der Webseite beitragen. Ebenfalls wichtig sind Programme für die Sicherheit der Internetpräsenz. In der Regel ist zu beobachten, dass eine Webseite umso stärker zum Ziel von virtuellen Angriffen wird, je mehr Besucher sie aufweisen kann. Entsprechende Software schützt vor vermeintlich harmlosen Spam-Attacken, aber auch vor gefährlichen Viren. Nicht zuletzt sollen auch Programmpakete erwähnt werden, die für besondere Ansprüche nützlich sind. Online-Shops lassen sich zügig mit entsprechenden Programmen einrichten und warten. Das Webhosting muss somit heutzutage nicht nur Webspace und Domain zur Verfügung stellen, sondern auch mit einem umfassenden Software-Angebot aufwarten können.

Freehoster und Leistungsunterschiede

Das Webhosting ist in professioneller Form ein kostenpflichtiger Service. Da die Konkurrenz auf diesem Markt sehr hoch ist, haben sich übliche Preisbereiche eingestellt. So ist es in Deutschland möglich, eine Webseite mit ausreichendem Webspace für circa zehn Euro im Monat zu führen. Eine Alternative sind kostenlose Webhoster, sogenannte Freehoster. Derartige Angebote sind in vielen Fällen Teile von Internet-Tarifen, werden jedoch auch von unabhängigen Unternehmen angeboten. Da sich der Service von Freehostern dennoch finanzieren lassen muss, werden in der Regel zwei Modelle angewandt: Auf der einen Seite stehen Werbeeinblendungen. Auf der kostenlos erstellten Homepage muss ein Bereich beispielsweise für Bannerwerbung freigehalten werden. Auf der anderen Seite stehen kostenpflichtige Premium-Services. So kann etwa mehr Webspace gekauft werden müssen. Dennoch sind Freehoster für einige Anwendungen ausreichend.
Während auf dem deutschen Markt sowohl preislich als auch in Bezug auf die Leistungen nur geringe Unterschiede zu finden sind, verhält es sich bei internationaler Betrachtung vollkommen anders. Hier ist vor allem die USA anzuführen, die im Bereich des Webhosting wesentlich stärker umkämpft ist als Europa. In den USA lässt sich eine Webseite bereits für weit unter zehn Euro pro Monat erstellen, wobei zusätzlich deutlich umfassendere Leistungen geboten werden. So ist es üblich, dass der Webspace unbegrenzt erweitert werden kann, und auch das Software-Angebot alle Bedürfnisse abdeckt. Grundsätzlich ist es problemlos möglich, eine Webseite auch über ein Webhosting-Unternehmen aus dem Ausland zu betreiben. Probleme könnten allerdings zum einen die Sprache sein. Zum anderen bieten ausländische Webhoster nur in seltenen Fällen auch die Top Level Domain „.de“ an.



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