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Barcamp Begriffserklärung und Definition

barcampBei einem Barcamp, welches auch als Ad-hoc-nicht-Konferenz oder Unterkonferenz bezeichnet wird, handelt es sich um eine Tagung. Diese Tagung ist frei zugängig, also offen. Es gibt Workshops, die inhaltlich selbst durch die Teilnehmer entwickelt werden. Im Verlauf des Barcamps werden diese Inhalte und Themen durch die Teilnehmer gestaltet und weiterentwickelt. Das Barcamp dient hauptsächlich dem inhaltlichen Austausch, aber auch der offenen und freien Diskussion. Endet das Barcamp, können teilweise bereits konkrete Ergebnisse vorgewiesen werden. Das ist beispielsweise häufig bei Programmierworkshops der Fall.

Das erste Barcamp gab es im August 2004 in Palo Alto. Dieses erste Barcamp fand in der Firma Socaltext statt. Seither gibt es das Barcamp in Europa, Nordamerika und auch in Asien. Im deutschsprachigen Raum fand das erste Barcamp im Jahr 2006 statt.

Die Entwicklung der Barcamps

Der Name Barcamp wurde an die Veranstaltungsreihe FooCamp angelehnt. Diese wurde durch Tim O’Reilly ins Leben gerufen. Hier konnten sich ausgewählte Personen, also Friends of O’Reilly treffen. Dies geschah im Rahmen eines Campings mit Übernachtungen. Die Veranstaltungen fanden zum gemeinsamen Austausch statt. Zur Teilnahme an einem FooCamp wird die Einladung durch Tim O’Reilly benötigt. An einem Barcamp kann im Gegensatz zu den FooCamps jeder auch ohne Einladung teilnehmen.

Bei einem Barcamp handelt es sich um eine Form der Gruppenmoderation. Ein Barcamp weist eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Open Space auf. Das Barcamp ist jedoch im Gegensatz dazu lockerer und offener organisiert und gestaltet. Bei einem Barcamp gibt es mehrere Vorträge, aber auch Diskussionsrunden in der Gruppe, die sogenannten Sessions. Diese Sessions werden an jedem Morgen auf Metaplänen, Pinnwänden oder Whiteboards durch die Teilnehmer in Eigenregie koordiniert. Sie erstellen die Grids, die Stundenpläne, die die Vorträge koordinieren.

In einem Barcamp werden die Teilnehmer alle aufgefordert, selbst Vorträge zu halten. Organisiert wird ein Barcamp zumeist in Wikis. Aber auch über Mikro-Blogs, Blogs, IRC oder Social Bookmarks kann ein Barcamp bewerben, organisiert und dokumentiert werden. Auf Barcamp.org kann jeder ein Barcamp selbst organisieren und die Plattform zur Organisation und Publikation nutzen. Die Teilnahme an einem Barcamp ist meistens kostenlos.

Eine Limitierung findet zumeist nur aus Platzgründen statt. In solchen Fällen ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Bei manch einem Barcamp ist es jedoch möglich, direkt am Veranstaltungsort zu übernachten. Das ist bei vielen Barcamps im Ausland der Fall. Hier müssen die Teilnehmer, die zu dem Barcamp anreisen, einen Schlafsack mitbringen. Die Kosten für das Barcamp und auch für die Verpflegung werden zumeist durch Sponsoren getragen.

Die Themen in den Barcamps

Auf einem Barcamp werden Themen diskutiert, die beispielsweise Open-Source-Technologien, soziale Software oder Webanwendungen im Entwicklungsstadium betreffen. Daneben gibt es auch Barcamps zu anderen Themen, wie es beispielsweise bei BibCamp der Fall ist. Dieses Barcamp dreht sich rund um das Thema Bibliotheken. Im EduCamp werden Fragen des Lehrens und Lernens diskutiert. Findet ein Barcamp in einem touristischen Umfeld statt, handelt es sich um Spacecamps, Castlecamps, MICEcamps, Tourismuscamps oder Hotelcamps.

Charakteristika von Barcamps

Zu einem Barcamp erscheinen zumeist mehrere Dutzend oder sogar Hunderte Teilnehmer. Daher finden Methoden der Großgruppen Einsatz bei der Moderation von einem Barcamp.

Bewährt und etabliert hat sich die Methode Open Space. Bei dieser Methode gestalten die Teilnehmer die Tagesordnung selbst. Sie geben ihre eigenen Themen in das Plenum. Hierzu werden im Barcamp Arbeitsgruppen gebildet. Innerhalb dieser Arbeitsgruppen werden durch die Teilnehmer nun mögliche Projekte erstellt. Am Ende des Barcamps werden die Ergebnisse gesammelt. Durch die Open-Space-Methode ist es möglich, innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl an konkreten Maßnahmen vorzustellen und zu produzieren.

Prinzipiell ist es möglich, dass bei einem Barcamp bereits fertige Projekte entstehen. In manchen Fällen haben diese einen lauffähigen Code, in anderen Fällen hingegen werden Code-Schnipsel erarbeitet, die zur Verbesserung von bestehenden Projekten eingesetzt werden. Zudem können aber auch Ideen für neue Projekte entstehen. Diese neuen Projekte werden nach dem Barcamp umgesetzt. Der Moderator hat in dem Barcamp eine zentrale Aufgabe. Durch ihn wird der Start moderiert, aber auch im Schlussplenum übernimmt er die Moderation. Der Infrastruktur kommt jedoch auch eine wesentliche Bedeutung in einem Barcamp zu.

Die Infrastruktur ist dafür verantwortlich, dass die Netzwerke, aber auch die Hardware funktionieren und zur Verfügung stehen. Dazu gehören Arbeitsmaterialien wie Packpapier, Stifte oder Klebeband. Aber auch die Verpflegung muss sichergestellt sein. Zudem wird für die Sammlung und auch für die Verteilung von den Ergebnissen eine gute Struktur benötigt. Ob ein Barcamp erfolgreich verläuft, hängt im Wesentlichen von der Fähigkeit des Veranstalters oder der Veranstalter ab. Diese haben vor allen Dingen die Aufgabe die Projektgruppen nach dem Barcamp bei der Umsetzung ihrer Ideen und ihrer Projekte zu unterstützen und sie auch darin zu begleiten.

Die Veranstaltungen beim Barcamp

Barcamps gibt es mittlerweile in fast allen Ländern. In Deutschland wir die Organisation der Barcamps hauptsächlich über Mixxt abgewickelt. In Österreich hingegen werden die Barcamps sie meist über das Wiki barcamp.at ins Leben gerufen. In anderen Ländern hingegen wird meist auf das Drupal, ein Content-Management-System zurückgegriffen.

Die Barcamps in den Vereinigten Staaten

In den USA gibt es Barcamp zu den unterschiedlichsten Themenbereichen. Gerade die Barcamps im Silicon Valley, aber auch die Veranstaltungen, die an der Ostküste stattfinden, haben einen großen Bekanntheitsgrad erreicht. In den USA werden aber auch regelmäßige WordCamps veranstaltet. Diese WordCamps richten sich speziell an Blogger. Diese Camps werden durch Automaticc, den WordPress Entwickler, unterstützt.

Das Open Space als eine Methode im Barcamp

Bei einem Open Space handelt es sich um einen geöffneten, offenen oder auch weiten Raum. Bei der Open Space Technologie handelt es sich um eine zentrale Methode der Großgruppenmoderation. Diese Methode wird in erster Linie angewendet, um Konferenzen, wie es bei einem Barcamp der Fall ist, zu strukturieren. Die Methode ist für Gruppen zwischen etwa 50 und 200 Teilnehmern geeignet.

Die inhaltliche und formale Offenheit ist ein zentrales Charakteristikum. Die Themen werden Teilnehmer ins Plenum gegeben und die Arbeitsgruppen zu den verschiedenen Themen gebildet. In den Arbeitsgruppen werden die möglichen Projekte entwickelt. Am Ende der Open Space Veranstaltung werden die Ergebnisse der Projektgruppen gesammelt und vorgestellt. Zentraler Faktor ist hier die Infrastruktur. Diese realisiert die Umsetzung der Projektideen. Durch das Open Space besteht die Möglichkeit, innerhalb von sehr kurzer Zeit eine Vielzahl an konkreten Maßnahmen zu produzieren.

Ein Barcamp Beispiel: das ConventionCamp

Bei dem ConventionCamp handelt es sich um ein Barcamp, welches die Themen soziale Medien, digitale Zukunft und die Netzkultur bearbeitet. Beim ConventionCamp handelt es sich um einen Mix aus einer klassischen Tagung und einer Unterkonferenz. Bei der klassischen Tagung handelt es sich um eine Veranstaltung mit einem festen Programm.

Die Veranstalter des ConventionCamps bevorzugen die Bezeichnung Internet(un)Konferenz. Das ConventionCamp findet seit dem Jahr 2008 alljährlich in Hannover auf dem Messegelände statt. Nach den Besucherzahlen handelt es sich hierbei um das größte Barcamp im gesamten deutschsprachigen Raum.

Das ConventionCamp hat es sich zu seiner zentralen Aufgabe gemacht, Entscheidungsträger aus der Wirtschaft und aus der Forschung mit Geeks, Bloggern und anderen Aktivisten aus der Internetszene zu versammeln. Diese Personengruppen würden unter Umständen nicht miteinander in Kontakt kommen oder sich austauschen. Das Ziel dieser Zusammenkunft ist die Generierung von neuen Ideen, insbesondere für die digitale Zukunft. So ist beispielsweise das Speed-Dating ein Thema des ConventionCamps. Beim Speed-Dating treffen sich die Teilnehmer des Speeddating immer in Zweiergruppen zusammen. Sie haben innerhalb eines kurzen Zeitraums, zumeist innerhalb von fünf Minuten, nun die Zeit, sich auszutauschen und können gegenseitig ihre Visionen vorstellen.



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