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Geek Begriffserklärung und Definition

geekEin Geek ist für die meisten ein Mensch, der besonders gut mit einem Computer umgehen kann. Doch das deckt eigentlich nur eine kleine Facette eines echten Geeks ab. Ursprünglich bezeichnete man im englischen Sprachraum Menschen als Geek oder Freak, die absonderliche oder verrückte Taten vollbrachten.

Das Wort ‚Geek‘ leitet sich vermutlich vom mittelniederdeutschen Wort für Geck ab, was wiederum die Bezeichnung für eine Gehirnfunktionsstörung bei Kälbern war, die durch verrücktes Verhalten auffielen. Heute bezeichnen sich Leute als Geeks, die ein besonderes Interesse an Naturwissenschaften oder fiktionalen Themen haben, wobei diese meist elektronisch orientiert sind. Ein Geek wird auch als Streber und jemand, der ungern die eigenen vier Wände verlässt, bezeichnet. In den 1990er Jahren verwendeten die Menschen das Wort Geek immer mehr für Leute, die umfassend mit dem Thema Informatik beschäftigten. Aber auch ein großes Interesse an Science-Fiction konnte dem zugrunde liegen.

Heute wird der Begriff Geek gern auf jemand bezogen, der sich vor allem mit Mathematik, den klassischen Naturwissenschaften, Technik oder Computern inklusive der neuen Medien beschäftigt. Nahe verwandt sind die Begriffe ‚Nerd‘ und ‚Hacker‘. Sie alle stehen für Menschen, die sich zwar auf ihren Fachgebieten sehr gut auskennen, aber eine gewisse soziale Inkompetenz aufweisen. Für Außenstehende sind die Verhaltensweisen der Geeks sowie ihre fachbezogene Sprache kaum nachvollziehbar. So sind Computer-Geeks Personen, die ein starkes Interesse an Computern, dem Internet und den neuen Medien zeigen.

Es gibt aber noch andere Typen der Informatik bezogenen Geeks. Als einen Pure-Geek bezeichnet man jemand, der am liebsten puristisch vorgeht und zumeist mit einer Kommandozeile arbeitet. Ein Gadget-Geek arbeitet vorzugsweise mit den modernen Betriebssystemen wie Windows oder Mac. Außerdem haben sie eine Schwäche für elektronisches Spielzeug aller Arten, die einen gewissen Spaß bringen, wie kleine, krabbelnde Roboter oder ähnliches Spielzeug, zu denen auch das iPhone zählt. Seit dem 13. Juli. 1990 wird in den USA jedes Jahr am gleichen Tag der ‚Embrace Your Geekness Day‘ gefeiert, also ein ‚Sei-stolz-drauf,-ein-Geek-zu-sein‘ Gedenktag.

Geeks galten früher als verschrobene Außenseiter, die eigentlich nur Kontakte zu anderen Geeks pflegten. Inzwischen hat sich das Ansehen der Geeks ein wenig gewandelt. Trotzdem werden Geeks und auch den Nerds nur eine geringe soziale Leistungsfähigkeit attestiert, was viele Menschen noch immer als abschreckend empfinden. Sie sind mit einem gesellschaftlichen Vorurteil belegt, welches zum Beispiel besagt, dass Geeks kaum beziehungsfähig sind und nur sehr selten eine Beziehung haben. Geeks konzentrieren sich völlig auf ihr jeweiliges Interessengebiet, was in der Regel wissenschaftlich orientiert ist und mit der Computertechnik zusammenhängt. Bei diesen Fachkennern wird oftmals ein sehr hoher IQ festgestellt.

Besonders die Computer-Geeks beschränken ihre sozialen Kontakte zumeist auf die Internetcommunities, wobei andere Geeks oder Nerds bevorzugt angesprochen werden.

Die Herkunft des Wortes Nerd ist unklar. Es besteht die Möglichkeit, dass es sich auf den Schriftzug auf den Arbeitsmonturen der Angestellten der Northern Electric Research and Development bezieht. Andere Quellen sprechen davon, dass Studenten, die sich vorrangig dem Studium widmeten, das englische Wort ‚drunk‘ rückwärts nutzten, um sich von ihren Party feiernden Kommilitonen abzusetzen. Aus ‚knurd‘ soll sich das Wort ’nerd‘ ableiten, wobei das k im Englischen stumm bleibt. Wer nicht in die Geek Szene integriert ist, benutzt das Wort in der Regel abwertend, während der Begriff Geek oder Nerd bei den Szenemitgliedern als eine Auszeichnung gilt.

Wer sich gern als Nerd bezeichnet, unterstützt dies mit entsprechenden Accessoires. Ein altmodisches Hornbrillengestell gilt oft als Markenzeichen für einen Geek, wobei die T-Shirts gern Science-Fiction Motive oder auch wissenschaftliche Wortspiele zeigen. Kleidung hat für Geeks einen rein funktionalen Wert, da das gesamte Interesse nur auf ihr Fachgebiet und dem Erlangen von zusätzlichem Wissen gerichtet ist. Geeks bevorzugen allerdings als Erkennungszeichen gern die Zahl Pi, die unter anderem im Nummernschild des Autos integriert sein kann.

Ein Geek nimmt im sozialen Gefüge meist eine untergeordnete Rolle ein, was auch darin begründet ist, dass Sportler in den USA praktisch verehrt werden. Die rational geprägten Denk- und Verhaltensweisen der Geeks werden eher misstrauisch beobachtet. Ein Geek zeigt meist keinerlei Interesse an den aktuellen Trends der Jugendlichen oder der Gesellschaft. Sie gelten daher als Eigenbrötler und Außenseiter.

Kulturräume der Geeks

Da Geeks und Nerds nur seltene und wenige gesellschaftliche Kontakte pflegen, wird ihnen oft eine emotionale Unzugänglichkeit unterstellt, obgleich sie sich untereinander schon zu Gruppen zusammenschließen, die mit Jugendcliquen zu vergleichen sind. Allerdings grenzen sich diese Gruppen wiederum stark von allen anderen Gruppen ab, die eine nicht intellektuelle Gesinnung aufzeigen. Geeks bevorzugen die Gesellschaft von Personen mit ähnlichen Interessen an Science-Fiction, Fantasy und Anime. Nerds und Geeks finden sich darum gern in der Comic Szene oder auf Veranstaltungen wieder, bei denen es sich um Star Wars, Star Trek oder ähnliches dreht.

Im Fernsehen wurden die Menschen zunächst durch TV-Serie ‚Happy Days‘ auf die Geeks aufmerksam, wobei die Geeks damals noch als eine Art Subkultur betrachtet wurden. Obgleich das Wort Geek vornehmlich im anglo-amerikanischen Sprachraum gebraucht wird, hat es inzwischen auch Eingang in den europäischen Sprachraum gefunden. Die Jugendsprache nutzt die Begriffe Nerd und Geek ähnlich wie die Amerikaner und die Engländer. In Japan gibt es ein entsprechendes Gegenstück zum Geek, den Otaku.

Nerds und Geeks sind oftmals Bestandteile von Satiren oder Parodien, weil sie noch immer von einem klischeehaften Image behaftet sind. Dazu gehören die Hornbrillen, Flanellhemden, in deren Brusttaschen bunte Stifte stecken, und Hosen mit einem Bund, der bis zu den Rippen reicht. Die ständigen Wiederholungen dieses Klischees verstärkte die Meinung umso mehr in den Köpfen der durchschnittlichen Bürger.

Geek-Image wird immer gefragter

Obgleich das Klischee des Geek noch immer intakt ist, wandelt sich das Verständnis für die Geeks allmählich. Ein Faktor dafür ist die zunehmend positive Darstellung von Nerds und Geeks in den Unterhaltungsmedien. Die Kultserie ‚Big Bang Theory‘ zeigt vier Nerds und ihre Alltagsprobleme von einer witzigen wie treffenden Seite. Die Beliebtheit der Serie führt tatsächlich dazu, dass die Akzeptanz für Geeks in der Gesellschaft zunimmt.

Allerdings geben auch immer mehr Menschen öffentlich zu, Geeks zu sein. Bekennende Geeks sind unter anderem Bill Gates oder Wil Wheaton, der früher in der Serie ‚Star Trek- Das nächste Jahrhundert‘ einen jungen Geek spielte. Allmählich treten die Geeks in ihrer Umgebung etwas selbstsicherer auf als zuvor.

Jedoch hilft das wenig bei den eigentlichen Schwachpunkten eines Geekdaseins. Die mangelnde soziale Kompetenz bleibt ein Hindernis im Leben vieler Geeks. Die volle Konzentration auf ihr Fachgebiet bedingt zunehmend den ungeschickten Umgang mit seiner Umgebung und seinen Mitmenschen. Zudem ist die Fixierung auf eine logische und rationale Sichtweise im Umgang mit Menschen im Alltag eher hinderlich, da die meisten Menschen eher emotional statt logisch reagieren. Dies wiederum widerspricht den Vorstellungen eines Geeks, der kaum dazu bereit ist, sich mit menschlichen Problemen auseinanderzusetzen, da seine eigene Arbeit immer Vorrang hat.

Leider reagieren Geeks meist auch so klischeehaft, wie die Gesellschaft es sich vorstellt, da ihre Prioritäten klar abgegrenzt sind und immer zuerst bedient werden. Anerkennenswert an einem Geek oder Nerd ist immer sein spezielles Fachwissen. Egal, ob Mathematik, Physik oder Informatik, sie gehören zu den angesehenen Experten auf diesen Gebieten.



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