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Google Summer of Code

Der Google Summer of Code ist ein jährliches, globales Programm, das 2005 ins Leben gerufen und seitdem betreut wurde. Die Initiative bringt unter der Betreuung des Unternehmens Studenten für ein Coding-Projekt mit Mentoren aus dem Open-Source-Bereich zusammen. Die Studenten bewerben sich beim Google Summer of Code auf die von Mentoren bereitgestellten Softwareprojekte und verbringen bei Annahme den Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte September mit dem Coding-Projekt.

Das Programm beim Google Summer of Code soll Studenten einen Einblick in die Praxis des Programmieralltags bei der Softwareentwicklung geben, sowie Studenten und Organisationen näher zusammenbringen, um früh Kontakte zu knüpfen. Neben der Organisation stellt Google zum Summer of Code jedem erfolgreichen Teilnehmer ein Stipendium von 5.000 US-Dollar für seine Leistung.

Der Google Summer of Code ist ein internationales Programm, das nur wenige Grenzen und Beschränkungen kennt. Seit 2005 hat die Initiative über 5.500 Studenten mit fast 400 Softwareprojekten zusammengebracht. Die Unterstützung von Seiten der Open-Source-Unternehmen und -Organisationen zählt zur Zeit über 3.000 Mentoren aus mehr als 100 Ländern, darunter namenhafte Organisationen wie GNU, Debian und Google selbst. Der Ablauf des Google Summer of Code beinhaltet eine enge Zusammenarbeit, Kommunikation und Evaluation beider Seiten, der Studenten und der Mentoren, mit- und voreinander.

Zum Abschluss des Programms wird alljährlich der geschriebene Quellcode und die entstandene Open Source Software frei zur Verfügung gestellt.

Entwicklung des Google Summer of Code

Der Name Google Summer of Code (GSoC) ist eine Anspielung auf den Summer of Love von 1967. Ähnlich wie das Phänomen der alternativen Hippie Revolution soll das Programm für freie, kreative Entfaltung und Verständigung stehen.

Die Idee für das Projekt stammt von den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin. Der erste Google Summer of Code im Jahr 2005 bot Platz für 200 Studenten, die später aufgrund hoher Nachfrage auf 419 ausgedehnt wurden, und erhielt fast 9.000 Projektvorschläge von Seiten der Mentoren. In seiner ersten Umsetzung belohnte der Google Summer of Code einen erfolgreichen Studenten mit 4.500 US-Dollar (und einem T-Shirt) und den Mentor mit 500 US-Dollar.

Obwohl der Start des Programms stellenweise holprig und schlecht organisiert war, wurde der Google Summer of Code als ein großer Erfolg von allen Seiten betrachtet und seitdem jedes Jahr fortgeführt. In den folgenden Jahren erweiterte sich der Umfang des Programms und die Organisation rund um den Google Summer of Code. Leslie Hawthorn betreute den GSoC als Programm-Managerin von 2007 bis 2009. Seit 2010 liegt die Organisation in der Hand von Carol.

Seit dem ersten Google Summer of Code ist das Programm und die Organisation erheblich gewachsen. Die Menge der angebotenen Studentenplätze steigt jährlich und hat sich seit 2009 ungefähr um 1.000 akzeptierte Studenten eingependelt. Gleichzeitig stieg die Anzahl der teilnehmenden Open-Source-Organisationen von ursprünglichen 41 im Jahr 2005 auf etwa 180 Mentoren. Nach den statistischen Auswertung von Seiten Googles liegt die Quote der abgeschlossenen Projekte während eines Summer of Code bei etwa 80%, obwohl die Beobachtungen einzelner Mentoren stellenweise hiervon abweichen.

Das Unternehmen führt neben anderen Statistiken auch eine sehr genaue Aufschlüsselung über die Nationalität und Hochschule der teilnehmenden Studenten. Auf dieser Basis existiert ein Google Summer of Code Ranking der erfolgreichsten Hochschulen, welches die University of Moratuwa in Sri Lanka derzeit mit 164 Studenten deutlich anführt. Für den Google Summer of Code 2013 sind zum aktuellen Zeitpunkt 177 Open-Source-Organisationen mit ihrem Projekten angemeldet. Die Zahl der angenommenen Studenten liegt derzeit bei 1.192.

Google Summer of Code Mentoren und Studenten

Bei den Mentoren für den Google Summer of Code handelt es sich um Organisationen und Projekte aus der Open-Source-Bewegung. Eine Organisation muss bestimmte Bedingungen von Googles Seite erfüllen, um als Mentor zugelassen zu werden. Sie muss zwei Ansprechpartner explizit als Mentoren deklarieren, die für die Betreuung und Kommunikation mit den zugeteilten Studenten verantwortlich sind.

Der Annahmeprozess für die Mentoren beginnt mit Projektvorschlägen, die von Google beurteilt und je nach Ergebnis angenommen oder abgelehnt werden. Sobald eine Organisation mit ihren Projektvorschlägen angenommen ist, wird der Mentor offiziell für den entsprechenden Google Summer of Code eintragen und ist online für Studenten einsehbar. Danach folgt eine Phase der Bewerbung von Seiten der Studenten, die nach mehreren Kommunikations- und Organisationsschritten mit der Zuteilung von Studenten und Mentoren endet. Sobald der Student mit dem Coding beginnt, interagiert die Organisation als Betreuer und Ansprechpartner und stellt für 3 Monate die Arbeitsumgebung auf dem Niveau eines realen Entwickleralltags dar.

Die teilnehmenden Mentoren variieren von Jahr zu Jahr, doch es sind stets Größen aus der Open-Source-Szene vertreten. Neben Google selbst gehörten schon Organisationen wie Ubuntu, Apache, Debian, Gentoo und PHP zu den Mentoren.

Die Grundanforderungen an teilnehmende Studenten am Google Summer of Code sind simpel. Sie müssen als Studenten an einer Hochschule eingeschrieben und über 18 Jahre alt sein. Diese beiden Kriterien reichen nicht zur garantierten Qualifikation für ein Projekt aus. Nachdem Mentoren ihre Projektvorschläge für den Google Summer of Code abgegeben haben, bewerben die Studenten sich im Gegenzug mit ihren Vorschlägen. Der Rahmen eines Projekts ist in den wenigsten Fällen von Anfang an klar abgesteckt und deshalb erfordert die Bewerbung beim Google Summer of Code Kommunikation und ein gewisses Maß an Initiative.

Kein Mentor nimmt einen Studenten automatisch an, vielmehr handelt es sich eher um einen tatsächlichen Bewerbungsprozess. Wichtig am Aufbau des Google Summer of Code ist, dass sich ein Student tatsächlich als Person bei den Mentoren und um deren Projekt bewirbt. Es handelt sich nicht um eine lose Gruppenarbeit, sondern das Coding ist als klares Arbeitsprojekt eines Studenten intendiert. Google führt eine sehr aktive Statistik über die teilnehmenden Studenten beim Google Summer of Code, ihre Herkunftsländer und ihre Hochschule.

Es existiert eine Rangliste der erfolgreichsten Hochschule, von denen bisher die meisten Studenten ein Projekt im Google Summer of Code abgeschlossen haben. Die University of Moratuwa in Sri Lanka führt hierbei die Liste mit einem Abstand von fast 100 Studenten an. Eine 2010 veröffentlichte Statistik zeigt, dass es sich bei dem erfolgreichsten Herkunftsland um die USA handelt, gefolgt von Indien und Deutschland.

Ziele und Erfolge des Google Summer of Code

Als Ziele des Google Summer of Code formuliert das Unternehmen fünf Kernpunkte, wenngleich diese nie direkt in den Ablauf oder die Bewertung des Programms einließen. An erster Stelle steht das Schreiben und Veröffentlichen von Code, die Chance eine direkte Erfahrung mit dem Programmieren zu machen, welcher Google als Selbstzweck einen hohen Wert einräumt.

Ein zweiter Punkt beim Google Summer of Code ist die Stärkung der Open-Source-Bewegung und die klare Absicht junge Entwickler an entsprechende Organisationen und ihre Ideale heranzuführen. Die Kontaktaufnahme zwischen Studenten und Organisationen steht an dritter Stelle, um Talente zu vermitteln und jungen Entwicklern den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Unmittelbar damit verknüpft sind der vierte und fünfte Punkt: die Chance, Qualifikationen über die akademische Karriere hinaus zu erwerben und Studenten direkt und eindrücklich mit den Herausforderung professioneller Softwareentwicklung zu konfrontieren.

Neben der Herausforderung und den Zielen des Google Summer of Code stecken hinter dem Programm auch tatsächliche Belohnungen für ein erfolgreiches Projekt. Google verleiht jedem erfolgreich abgeschlossenen Softwareprojekt eine Summe von 5.500 US-Dollar. Von diesem Betrag gehen 5.000 US-Dollar an den Studenten und 500 US-Dollar an seinen Mentor.

Es ist jedoch eine gängige Geste, dass die Organisationen ihren Studenten die übrigen 500 US-Dollar ebenfalls übergeben, wenn sie mit deren Leistung im Google Summer of Code zufrieden waren. Zudem ist die Behauptung geläufig, dass Google den Summer of Code nutzt, um sich nach vielversprechenden Entwicklern zur Anwerbung ins eigene Unternehmen umzusehen.



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