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Blogpost Begriffserklärung und Definition

blogpostAls Informationsquelle bietet das Internet unzählige Möglichkeiten, das Wissen zu erweitern und ist unterdessen in die alltägliche Nutzung der Menschen übergegangen. Neben den üblichen Medien, die dem User Informationen im professionellen Format auf ihren Webseiten zur Verfügung stellen, erweist sich diese Art der Kommunikation auch für viele Laien als sehr praktisch. So kann jeder, der gern schreibt und seine Gedanken und Meinungen mitteilen möchte, seine eigene Webseite erstellen und zu diversen Themen Artikel verfassen, die er in seinem Blog als Blogpost veröffentlicht. Andere Internetnutzer haben dann zur Beantwortung individueller Fragen Zugriff auf diese Blogposts und können das Geschriebene lesen sowie meist auch kommentieren.

Die spezifischen Merkmale von einem Blogpost

Die Bezeichnung dieser Art von Einträgen als Blog oder auch Weblog stammt aus dem Englischen und setzt sich aus den Wörtern Web, einer verkürzten Form von World Wide Web, und Log zusammen, was für Logbuch steht. Somit ist ein Blogpost ein öffentlich zugänglicher Eintrag, dessen Verfasser als Weblogger oder kurz Blogger bezeichnet wird.

Dabei handelt es sich im Gegensatz zu offiziellen virtuellen Zeitungen im Netz meist um nur eine Person, die alle Beiträge selbst verfasst und meist auch in der Ich-Form schreibt. Damit kommt die persönliche Note von jedem Blogpost zum Ausdruck, welche das Lesen von Blogs bei sehr vielen Usern beliebt gemacht hat. Ein Blog ist häufig endlos, da der Autor in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen aktuelle Artikel schreibt und dadurch immer neue Einträge dazukommen, die sich dann chronologisch an vorhergehende Blogposts anreihen. Diese Methode stellt ein ideales Medium zum Niederschreiben eigener Gedanken, der Meinung zu bestimmten Themen oder einfach der Darstellung von Sachverhalten aus dem eigenen Leben dar.

Hinzu kommt, dass den Lesern von einem Blogpost oft die Möglichkeit gegeben wird, Kommentare zu dem Gelesenen zu schreiben, wodurch eine Art der Kommunikation durch den Austausch von Meinungen, Erfahrungen und Gedanken entsteht, die mit einem Internetforum vergleichbar ist.

Das eigentliche Schreiben und anschließende Veröffentlichen eines Blogposts ist unter dem Namen Bloggen bekannt. Von der Deutschen Nationalbibliothek werden Blogs als Internetpublikationen bezeichnet, bekommen jedoch laut einem Beschluss von 2002 keine ISSN vergeben, wobei es sich um die Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke handelt, die mit der üblichen ISBN Nummer für Bücher zu vergleichen ist. Alle Bezeichnungen rund um das Thema Blogpost wie ‚Blog‘, ‚Blogger‘ und ‚Bloggen‘ sind in den deutschen Sprachgebrauch übergegangen und haben ihren Eintrag im Duden und Wahrig gefunden. Dort sind zwei Varianten zu finden, wobei ‚das Blog‘ als neutrale Hauptvariante zählt und ‚der Blog‘ als maskuline Form, die zulässige Nebenform ist.

Der Blogpost und seine Geschichte – wie alles begann

Erstmalig offiziell tauchten Blogposts gegen Mitte der 1990er Jahre auf und wurden derzeit als Online-Tagebücher bezeichnet, in welchen Internetnutzer in regelmäßigen Abständen Einträge zu ihrem persönlichen Leben verfassten. Am 3. Januar 1996 fand der erste deutschsprachige Blog seinen Weg ins Netz und wurde in erster Ausgabe von Walter Laufenberg auf netzine.de veröffentlicht. Weitere Posts folgten auf Robert Brauns Weblog, Moving Target und in den die Cybertagebüchern, welche später von der Aktion Sorgenkind übernommen wurden, einer deutschen Sozialorganisation für Menschen mit Handicap, die sich durch Lottoeinnahmen finanziert.

1997 wurde der Begriff Weblog zum ersten Mal offiziell auf Jorn Bargers Webseite verwendet und die abgekürzte Form Blog prägte der Webdesigner Peter Merholz 1999, als diese Art von Webseite ihren unabänderlichen Aufstieg startete. Ab 2001 erhielten Blogs auch die Aufmerksamkeit der traditionellen Massenmedien und als Phänomen fanden sie Einzug in diverse Forschungsarbeiten. Immer mehr Privatnutzer begannen eigene Webseiten einzurichten und ein paar Weblogs erhielten enorme Aufmerksamkeit in den populären Medien.

Die technischen Aspekte des Blogs

Die Vielzahl von Weblogs und deren technische Merkmale können in zwei Gruppen unterschieden werden.
Bei der ersten Variante stellt ein kommerzieller Anbieter seine Blogs jedem Nutzer nach eingehender Registrierung zur Verfügung und die zweite Möglichkeit offeriert dem Inhaber auf seinem jeweiligen Server oder Webspace, seinen Blog unter einer eigenen Domain zu betreiben. Hierfür können Googles Blogger.com, Antville und WordPress als Betreiber von Blog Communities genannt werden. Aber auch das soziale Netzwerk Myspace bietet seinen Nutzern die Funktion des Bloggens an.

Um seinen eigenen individuellen Blog auf dafür speziell vorgesehenem Webspace einzurichten, benötigt der User eine eigens dafür vorgesehene Weblog-Software, zumindest aber Kenntnisse über HTML und der benutzten Servertechnik. In Blog-Communities liegt das Hauptaugenmerk auf dem sozialen bzw. kommunikativen Charakter der Blogposts, es existieren aber auch Blogs, die der publizierten Meinungsäußerung dienen oder Verwendung im Bereich der Kundenkommunikation finden.

Wissenswertes über den Verfasser eines Blogposts

Es wurden weltweit diverse Studien an den Autoren von Weblogs vorgenommen, die sich unter anderem mit den soziodemografischen Merkmalen befassten, aber vor allem auch mit den eigentlichen Motiven der Nutzer, einen Blog zu veröffentlichen. Es hat sich allerdings als schwierig herausgestellt, die erhaltenen Resultate weltweit oder einer größeren Region angehörig als allgemein gültig zu betrachten.

Im Frühjahr 2007 wurden die 29 diesbezügliche Studien über deutsch- und englischsprachige Blogger einander gegenübergestellt und von Neuberger, Nuernbergk, und Rischke veröffentlicht, wobei sich herausstellte, dass die meisten Blogger Beiträge über persönliche Erfahrungen und Erlebnisse veröffentlichen und somit der Blogpost größtenteils ein Eintrag in einer Art des Online-Journal Verwendung findet.

Nimmt man nun neue deutsche Studien von 2005 und 2008 in Augenschein, die sich mit der geschlechtsspezifischen Verteilung im Hinblick auf die Veröffentlichung von Weblogs im Netz befassten, stellt sich heraus, dass in Deutschland mehr Frauen als Männer Blogs posten. Zu demselben Ergebnis kommen Studien in den USA, wo auch eine deutlich höhere Tendenz von weiblichen Bloggern zu verzeichnen ist. Allerdings muss auch zwischen den Arten der zugrunde liegenden Blogs unterschieden werden. So zeigte sich bei Studien von Franka Hesse ein deutlich geringerer Anteil an weiblichen Bloggern, wenn es bei den Befragten um Selbstrekrutierung ging. Die weitgehendsten Veröffentlichungen mit öffentlichen Themen verfassen tatsächlich Männer in ihren Blogposts.

Die Bochumer Studie von 2005 zeigte auf, dass im Vergleich zu Frauen doppelt so viele Blogs zu politischen Themen von Männern geschrieben werden. Die weiblichen Autoren hingegen befassen sich mehr mit privaten Inhalten. Es lässt sich laut Franka Hesse also durchaus sagen, dass es im deutschsprachigen Raum eindeutig eine inhaltlich geschlechtsspezifische Rollenverteilung beim Thema von einem Blogpost gibt. Die einzelnen Studien sind derzeit jedoch nicht umfangreich genug, um zu behaupten, dass dieses Resultat weltweit aussagekräftig ist.



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