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HSPA Begriffserklärung und Definition

hspaDer Datenübertragungsstandard der dritten Generation (3G) HSPA (High Speed Packet Access) ist die Weiterentwicklung von UMTS. Im Vergleich zu UMTS erzielt HSPA höhere Datenraten aufgrund höherwertigerer Modulationen (höhere Packungsdichte der Paketdaten) sowie mehreren Übertragungsströmen, welche räumlich getrennt sind wie zum Beispiel in WLANs mit der MIMO-Technik.

Was ist HSPA und woher kommt es?

HSPA setzt sich aus den Teilen HSDPA und HSUPA zusammen. Wobei HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) die Bandbreite beim Upstream erhöht und HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) erhöht die Bandbreite beim Downstream.

HSDPA und HSUPA werden getrennt implementiert, auch wenn sie ähnlich aufgebaut sind. Werden jedoch beide Komponenten zusammen eingesetzt, spricht man kurz von HSPA. Die derzeitige Übertragungsgeschwindigkeit von HSPA liegt bei bis zu 5,76 MBit/s im Upstream und 14,4 MBit/s im Downstream. Mit dem Ausbau von HSPA auf HSPA+ und mit dem neuen Mobilfunkstandard der vierten Generation LTE sind noch höhere Bandbreiten möglich. Damit die Netzbetreiber HSPA nutzen können, müssen die Basisstationen dem entsprechend von den Netzbetreibern aufgerüstet werden.

Für die Erweiterung bestehender UMTS-Basisstationen auf HSPA sind die Kosten weitaus geringer als die Kosten für die Errichtung der Infrastruktur für UMTS. Dies sind Verbesserungen, durch die die Kapazität des UMTS-Netzes besser genutzt werden kann. Zum Beispiel geschieht dies durch verschiedene Prioritäten der Nutzer im Zusammenhang des Übertragungsverfahrens oder die Einschränkung des Datenvolumens für die Korrektur der Fehler bei Verbindungen mit optimaler Qualität.

Die Endgeräte wie zum Beispiel Tablet, Smartphone oder Surfstick müssen natürlich den Standard HSPA unterstützen. Die Aufrüstung der Software bei den Endgeräten ist leider nicht möglich, aber die meisten Endgeräte sind heutzutage tauglich für HSPA. Der Downstream ist in jeder Hinsicht der wichtigere Bestandteil für quasi alle Breitbandtätigkeiten. Daher wurde seitens der Netzbetreiber und Handyhersteller in vergangenen Zeiten nur die Aufrüstung für HSPA ins Auge genommen. Auch heute noch erscheinen Handys auf dem Markt, bei denen nur der Turbo für installiert ist.

Die Geschichte des HSPA

Eng verbunden mit den Fortschritten der Entwicklung in der Mobilfunktechnik ist das mobile Internet. Schon in den 90er Jahren gab es die Möglichkeit, über das GSM-Netz (Datenübertragungsstandard der zweiten Generation – 2G) auf das Internet zuzugreifen. Zunächst war dies nur als CSD-Datenverbindung mit geringer Datengeschwindigkeit möglich. Jedoch die Einführung der GSM-Aufrüstungen HSCSD GPRS und EDGE schafften Abhilfe und erfreuten die Nutzer mit höherer Geschwindigkeit.

Den Durchbruch mit einer schnellen und stabilen mobilen Internetnutzung erreichten die Entwickler im Jahr 2002 mit UMTS. Im Jahr 2006 folgten auf UMTS aufbauend HSDPA und HSUPA, meist auch nur kurz als HSDA genannt. Zum damaligen Zeitpunkt wurde eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s und bis zu 1,45 MBit/s beim Upload erreicht. Von der Stabilität und der Geschwindigkeit der Datenübertragung überzeugt, begannen 2007 die Mobilfunkanbieter ihre Mobilfunknetze auf UMTS umzustellen und kurz darauf auf HSPA, aufbauend auf dem UMTS-Netz.

Trotz der guten technischen Ausstattung der meisten gängigen Mobiltelefone war HSPA noch kein guter Ersatz für den heimischen PC oder das Notebook. Aufgrund der geringen Displaygröße und Displayqualität sowie der unterentwickelten Ergonomie der Mobiltelefone nutzten nur wenige Endverbraucher die Funktion des Internets für unterwegs. Zudem war die damalige Flächenabdeckung des HSPA-Netzes in Deutschland so gering, dass die meisten Endverbraucher den mobilen Einsatz von HSPA in Flugzeug, Bahn und Auto auf das Verschicken und Empfangen von E-Mails beschränkten. Auch in der heutigen Zeit ist HSPA immer noch nicht flächendeckend in Deutschland verbreitet.

Trotz allem wird in der Kommunikationstechnik sowie in allen anderen Bereichen auch, immer nach Verbesserungen geforscht. Die Weiterentwicklung des HSPA wird unter dem Namen HSPA+ geführt und es sind Geschwindigkeiten von mehr als 20 MBit/s geplant.

HSPA und die Konsequenzen

Bis vor Kurzem war noch der DSL-Anschluss ein unverzichtbarer Bestandteil für jeden, der schnell im Internet surfen wollte. Jedoch dank ausgereifter HSPA Technik eröffnen sich jedem Internet-Nutzer neue Möglichkeiten und Wege. Aufgrund der erreichten Schnelligkeit ist das mobile Internet eine gute Alternative zum herkömmlichen Internetanschluss und somit eine ernst zu nehmende Konkurrenz für das Festnetz. Durch die stetige Verbesserung der Verfügbarkeit und der immer schneller werdenden Datenübertragung steigt auch die Zahl derer, die nicht nur auf dem Tablet oder Smartphone, sondern auch auf dem Laptop und dem PC einen mobilen Internetzugang nutzen.

Die großen Netzbetreiber bekommen auf diesem Gebiet von sogenannten Resellern, die im Bereich des mobilen Internets günstige HSPA-Flatrates anbieten. Durch die große Konkurrenz profitieren die Nutzer von den gesunkenen Preisen. Durch den ständigen Weiterausbau des Datennetzes hat HSPA die Bedienbarkeit des mobilen Internets stark verbessert. Zusammen mit den gesunkenen Preisen verbreitet sich das mobile Internet immer mehr, denn heutzutage eröffnet die Möglichkeit, beruflich wie privat immer und überall im Netz zu surfen, in jeder Hinsicht neue Wege.

HSPA und die Zukunft

HSPA kommt jedoch nicht nur in mobilen Geräten zum Einsatz. Auch heute noch gibt es Gegenden, in denen noch keine DSL-Leitung oder VDSL-Leitung zur Verfügung steht. Um diesen Menschen den Zugang zum Internet zu ermöglichen, gibt es HSPA-Router. Diese HSPA-Router sind Router, die über die Funkfrequenz HSPA empfangen und so den Zugang zum Internet ermöglichen.

Da der Fortschritt nie stillsteht, steht auch schon die vierte Generation des Datenübertragungsstandards (4G) in den Startlöchern. Sie heißt LTE und ist ebenfalls eine Erweiterung des UMTS-Netzes mit noch schnellerem Paketdatentransfer.



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