Formal betrachtet kann jede Webseite, die nach einer erfolgreichen Suchmaschinensuche angeklickt wird und erscheint, eine Landing Page sein. Im weiteren Sinne ist damit jede Seite gemeint, auf der ein Besucher über einen bestimmten Zugangsweg landet. Bei der Suchmaschinenoptimierung wird eine gezielt erstellte Landing Page auf ein bestimmtes Angebot oder ein definiertes Informationsziel ausgerichtet. Die Webseite richtet sich an eine bestimmte Zielgruppe. Das Angebot kann eine Ware oder eine Dienstleistung sein. Sie hat den Zweck, den Besucherstrom zu lenken. Ob Anmeldeformular, Telefonnummer, E-Mail-Antwortfeld oder Kaufmöglichkeit: Der Besucher der Webseite soll möglichst direkt auf das Angebot reagieren können.
Ein Internetnutzer, der einen bestimmten Suchbegriff in eine Suchmaschine eingibt, hat Erwartungen, die von der Landing Page erfüllt werden sollen. Die Informationen auf der Webseite sollten möglichst genau zur Suchabsicht passen, mit der der Nutzer nach einem bestimmten Angebot gesucht hat. Darum konzentrieren sich diese Websites vor allem auf Informationen, die konkret zur Suche und zum jeweiligen Angebot passen.
Weil viele Internetnutzer zunächst nur wenige Momente auf der Landing Page verweilen, müssen die wichtigsten Inhalte und Angebotsmerkmale schnell und eindeutig erkennbar sein. Schon der erste Eindruck sollte reichen, um Interesse zu wecken und den nächsten sinnvollen Schritt zu verdeutlichen. Darum sollte immer ein klarer Call-to-Action vorhanden sein, etwa für einen Kauf, eine Anfrage oder eine Anmeldung. Welche Handlung sinnvoll ist, hängt vom Ziel der Landing Page ab.
So wirkt eine Landing Page optimal
Landing Pages können effiziente Mittel der Suchmaschinenoptimierung und des Online-Marketings sein. Sie schaffen Kundenkontakte und helfen, Dienstleistungen oder Produkte zu verkaufen. Auf der Landing Page wird ein konkretes Angebot präsentiert, sodass der Besucher nicht durch eine Vielzahl an Unterseiten verwirrt oder abgelenkt wird. Häufig kommt sie ganz ohne oder mit einer stark reduzierten Navigation aus. Daher lässt sich eine solche Seite je nach technischem und gestalterischem Anspruch auch relativ schnell erstellen. Ebenso lassen sich Änderungen gezielt durchführen. Der reduzierte Funktionsumfang und eine klare Nutzerführung können zu gezielten Konversionen beitragen. Für organische Suchergebnisse muss die Seite zugleich genügend eigenständige, hilfreiche Informationen bieten und technisch indexierbar sein. Eine zu stark reduzierte Kampagnenseite erfüllt diese Voraussetzungen nicht automatisch.
Beispiel: Ein Internetnutzer sucht nach einem geeigneten Anbieter von Violinen in seiner Nähe. Er startet seine Suche unter Benutzung von spezifischen Schlüsselwörtern (Keywords), zum Beispiel Violine, Unterricht Geige plus Name der Stadt. Sobald zum Suchwort passende Websites aufgezeigt werden, klickt er auf ein oder mehrere Ergebnisse in der Liste oder auf eine daneben sichtbare, bezahlte Werbeanzeige. Im Idealfall wird er nun auf eine Landing Page geleitet, die genau zum gesuchten Angebot passt. Eine gut strukturierte Seite leitet ihn durch das Angebot und schließt mit einer Aufforderung zum Handeln. Um eine funktionelle Landing Page zu gestalten, bedarf es also der vorherigen Analyse und einer klaren Definition des Ziels.
Die potenziellen Käufer richtig ansprechen
Die Seite muss geplant und gestaltet, inhaltlich angepasst und in Betrieb genommen werden. Regelmäßige Überwachung, zum Beispiel der Besucherströme und der ausgeführten Zielhandlungen, ist ebenso wichtig wie die Optimierung, sofern diese notwendig wird. Nur wer genau weiß, wie sein Angebot konkret aussieht und welche Handlung erreicht werden soll, kann mit dem Projekt Landing Page beginnen.
Vor jeder Realisierung steht die Analyse. Nicht jede Ware oder Dienstleistung eignet sich gleichermaßen für den Vertrieb via Internet. Mitbewerber müssen ebenso ins Auge gefasst werden wie die Technologie, die man einsetzen möchte. Von großer Bedeutung sind die rechtlichen Aspekte eines Angebotes im Internet. Geprüft werden müssen zum Beispiel Aspekte des Wettbewerbsrechts, Urheberrechts, Markenrechts, Verbraucherschutzes und der Gewährleistung. Welche Anforderungen gelten, hängt unter anderem vom Angebot, der Zielgruppe und dem jeweiligen Markt ab. Ebenso intensiv muss man sich der Bedarfsgruppe widmen, denn sie ist konkreter gefasst als eine allgemeinere Zielgruppe. Sie ist als Bedarfsträger stärker am jeweiligen Angebot interessiert.
Zum Bedarf kommen Kaufkraft und Kaufwille hinzu, erst daraus lässt sich eine feste Bedarfsgruppe ableiten. Das Angebot der Mitbewerber zu analysieren, kann sehr zeitintensiv sein. Welche Marketingfaktoren treffen auf sie zu? Welche Marketingkanäle nutzen sie? Wen sprechen sie konkret an? Je genauer die Landing Page auf die Bedarfsgruppe zugeschnitten ist, desto höher kann auch die Resonanz auf das Produktangebot sein. Zusätzlich können Affiliates (Produktvermittler mit Umsatzbeteiligung) geeignete Besucher auf die Landing Page führen, sofern Partner, Angebot und Zielgruppe zueinander passen.
Die Planung der Landing Page
Nur wer genau weiß, wie sein Angebot konkret aussieht, kann mit dem Projekt Landing Page beginnen. Vor jeder Realisierung steht zunächst die Analyse. Nicht jede Ware oder Dienstleistung eignet sich gleichermaßen für den Vertrieb via Internet. Als Anhaltspunkt können beispielsweise Fragen wie diese dienen: Lässt sich das Angebot mit wenigen Sätzen beschreiben? Muss man es fühlen, riechen etc., um einen richtigen Eindruck davon zu bekommen? Ist es beratungsintensiv? Welche Informationen benötigt ein Interessent vor einer Entscheidung?
Mitbewerber müssen ebenso ins Auge gefasst werden wie die Technologie, die man einsetzen möchte. Von großer Bedeutung sind die rechtlichen Aspekte eines Angebotes im Internet. Daher kann es je nach Angebot sinnvoll sein, vor der Realisierung des Webangebotes fachkundige rechtliche Beratung einzuholen. Geprüft werden müssen zum Beispiel Aspekte des Wettbewerbsrechts, Urheberrechts, Markenrechts, Verbraucherschutzes und der Gewährleistung. Eine sorgfältige Prüfung reduziert rechtliche Risiken, ersetzt aber keine Beurteilung des konkreten Einzelfalls.
Die inhaltliche Gestaltung der Landing Page
Noch wichtiger als das Design ist die inhaltliche Aussage der Landing Page. Gestalterisch und textlich muss sie die Erwartungen möglichst genau erfüllen. Schon mit dem ersten Eindruck sollten positive Emotionen geweckt und das Angebot verständlich werden. Die Texte müssen auf die Zielgruppe passen, das Angebot so exakt wie möglich beschreiben und leicht verständlich sein. Für organisch auffindbare Landing Pages sollten sie außerdem die Suchabsicht beantworten und relevante Informationen nicht hinter Gestaltungselementen verbergen. Zusätzlich sollten sie eine klare Handlungsaufforderung enthalten. Ein gutes Design unterstützt bei der Kommunikation der Kernbotschaft der Landing Page. Durch Optimierungstests kann das Angebot fortlaufend verbessert werden. Umfang und Aussagekraft solcher Tests hängen nicht nur vom verfügbaren Budget, sondern auch von ausreichenden Besucherzahlen und einem klar definierten Ziel ab.
Vor einem Test sollte feststehen, welche Konversion gemessen wird, zum Beispiel ein abgeschicktes Formular, ein Kauf oder eine Terminbuchung. Neben der Conversion-Rate sind auch die Herkunft der Besucher, Abbrüche im Formular und die Qualität der Anfragen zu betrachten. Eine höhere Rate ist nicht automatisch besser, wenn dadurch weniger geeignete Kontakte entstehen.
Zusammenfassung
Eine Landing Page ist eine speziell gestaltete Webseite, die in der Regel ein einziges zentrales Angebot, sei es eine Ware oder Dienstleistung, hervorhebt. Ihr Hauptziel ist es, die Besucher dazu zu bewegen, direkt auf das vorgestellte Angebot zu reagieren, etwa durch ein Anmeldeformular, eine Anfrage oder einen Kauf. Hierbei ist es entscheidend, dass die Inhalte präzise auf die Suchanfragen und Erwartungen der Nutzer abgestimmt sind.
Vor der Erstellung einer Landing Page ist eine gründliche Marktanalyse erforderlich. Das beinhaltet die Untersuchung der Mitbewerber, die Identifikation einer spezifischen Bedarfsgruppe und das Abwägen rechtlicher Aspekte wie Urheber- und Wettbewerbsrecht. Mit diesen Informationen kann eine zielgerichtete Landing Page entwickelt werden.
Die inhaltliche Gestaltung der Landing Page muss sorgfältig geplant sein, um die Erwartungen der Besucher möglichst gut zu erfüllen. Neben der klaren Präsentation des Angebots sollte die Seite eine Handlungsaufforderung (Call-to-Action) enthalten. Regelmäßige Überwachung und aussagekräftige Optimierungstests helfen dabei, die Wirksamkeit der Seite zu beurteilen und die Conversion-Rate gezielt zu verbessern.
Häufige Fragen und Antworten
Im weiteren Sinne ist jede Webseite, auf der ein Nutzer über eine Suche, Anzeige oder andere Quelle landet, eine Landing Page. Als gezielt erstellte Landing Page gilt jedoch meist eine Seite, die sich an eine bestimmte Zielgruppe richtet und ein konkretes Angebot oder Informationsziel in den Mittelpunkt stellt. Ihr Zweck ist es, den Besucherstrom zu lenken und den Besucher möglichst direkt zu einer gewünschten Handlung zu führen.
Landing Pages können effiziente Mittel der Suchmaschinenoptimierung und des Online-Marketings sein. Sie schaffen Kundenkontakte und helfen, Dienstleistungen oder Produkte zu verkaufen. Eine Landing Page konzentriert sich auf ein konkretes Angebot und kommt häufig ohne oder mit einer reduzierten Navigation aus. Eine gut gestaltete Seite erfüllt die Erwartungen der Besucher, führt verständlich durch das Angebot und schließt mit einer klaren Aufforderung zum Handeln.
Die inhaltliche Gestaltung der Landing Page ist entscheidend, um potenzielle Käufer richtig anzusprechen. Die Seite sollte auf die Zielgruppe zugeschnitten sein, das Angebot genau beschreiben und leicht verständlich sein. Eine gute Landing Page weckt Interesse, beantwortet wichtige Entscheidungsfragen und enthält eine passende Handlungsaufforderung. Affiliates können zusätzliche geeignete Besucher vermitteln, wenn Partner, Angebot und Zielgruppe zueinander passen.
