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QQ.com Begriffserklärung und Definition

QQ.com ist ein Instant Messaging Dienst, der vor allem im asiatischen Raum sehr verbreitet ist. Er gibt Menschen die Möglichkeit, direkt mit anderen Personen über Textnachrichten zu kommunizieren. Diese werden über das Internet versendet. Gemeinhin wird diese Tätigkeit als Chatten bezeichnet. Damit man QQ benutzen kann, ist einer Installation eines Programms (Clients) auf dem eigenen Rechner notwendig. Nach Abschluss der Installation wird man aufgefordert, einen Account zu erstellen. Dadurch weißt das Programm jeder Person eine eigenständige Identität zu. Um mit anderen Personen in Kontakt treten zu können, muss man deren Identität kennen und sie zur eigenen Kontaktliste hinzufügen. Je nach Einstellungen der Privatsphäre kann es auch möglich sein, mit Benutzern zu chatten, ohne dass sie in die Kontaktliste aufgenommen wurden. QQ bietet, abgesehen von der Chatfunktion, einen Sprach-Chat und einen Video-Chat an. Ein integriertes Übersetzungsprogramm, das über 50 Sprachen beherrscht, soll die Sprachbarrieren der Nutzer überwinden. Erhältlich ist das Programm, neben Chinesisch, in den Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch und Koreanisch. Nach eigenen Angaben nutzen heute über 700 Millionen chinesische Bürger und fast eine Milliarde Menschen weltweit QQ.com. Das Firma Tencent Holdings Ltd, die hinter QQ.com steht, gehört deshalb zu den größten Internet-Unternehmen weltweit.

Geschichte

QQ wurde erstmals im Februar 1999 veröffentlicht. Entwickelt wurde das Programm von den beiden Studenten Ma Huateng und Zhang Zhidong. Vor allem Ma Huateng gilt dabei als Kopf hinter dem Erfolg. Er studierte zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Universität Shenzhen. Um auf rechtlich sicheren Beinen zu stehen, hatten die beiden 4 Monate vorher die Firma Tencent gegründet, unter deren Dach das Programm veröffentlich wurde. Dabei lief QQ in den Anfangsjahren noch unter dem Titel OICQ. Dies stand für Open ICQ und spielte auf den populären Instant-Messenger ICQ an. Die Veröffentlichung war ein großer Erfolg und binnen weniger Monate konnte QICQ 5 Millionen Nutzer verzeichnen. Der Erfolg führte jedoch zu Problemen mit AOL, denen damals das Programm ICQ gehört. Daraufhin wurde OICQ in QQ umbenannt. Die steigenden Nutzerzahlen wurden jedoch auch zu einem Problem für Tencent, da dies zur Folge hatte, dass immer mehr Server notwendig wurden, was die Kosten in der Höhe trieb. Da ein angestrebter Verkauf nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, wurde nach Firmen für eine Beteiligung gesucht. Dies gelang und so konnte man 2,2 Millionen Dollar als Beteiligung verbuchen. Dadurch wurde QQ ein weiterer Wachstumsschub ermöglicht, was Tencent zum ersten chinesischen Internet-Unternehmen machte, das einen Gewinn erzielen konnte und 2004 den Gang an die Börse zur Folge hatte. Das Wachstum schritt immer weiter fort und so waren im Mai 2008 über 780 Millionen Benutzer bei QQ registriert. QQ.com beschränkte sich jedoch nicht nur auf Privatanwender. Mit dem Tencent Messenger erschien auch eine QQ-Version, die sich auf den Businessbereich konzentrierte. Sie war besonders an die Bedürfnisse von Geschäftsleuten angepasst und sollte dem Windows Live Messenger Konkurrenz machen.
Im September 2012 ging Tencent eine Kooperation mit der Vergabestelle für .cn-Domains CNNIC ein. Dadurch sollte jedem angemeldeten QQ-Nutzer die Möglichkeit gegeben werden, eine eigene Domain zu besitzen. Diese soll kostenlos sein und auf Basis einer vergebenen Nummer erfolgen.

Gebühren und eigene Währung

Bis zum Jahr 2002 war es allen Nutzern möglich, sich einen kostenlosen Account bei QQ.com zu erstellen. Dann stoppte Tencent jedoch die kostenlose Registrierung und führte Gebühren für alle Neuanmeldungen ein. Das neue Kostenmodell war jedoch nicht von Erfolg gekrönt, da der Markt für Instant-Messenger ist schwer umkämpft ist. Die vielen kostenfreien Alternativen zu QQ.com setzten die Seite zunehmend unter Konkurrenzdruck. Daher wurde die Gebühr 2003 wieder abgeschafft und man kehrte zum alten Modell zurück. Später wurde jedoch ein Premiumservice eingeführt, der Zusatzoptionen gegen Gebühren freischaltet. Dazu gehören Dinge wie SMS-Versand, Klingeltöne oder eine Mobilversion. Heute gibt es zusätzlich noch acht sogenannte Diamant-Mitgliedschaften. Diese ermöglichen den Mitgliedern zum Beispiel Zugriff auf Spiele oder Haustiere, die ähnlich wie Tamagotchis funktionieren.
Mitglieder haben zudem noch die Möglichkeit Avatare oder Gegenstände für ihren Blog zu kaufen. Dazu sind jedoch die Q-Coins notwendig, die man gegen Geld kaufen kann. Die hohe Verbreitung von QQ.com unter der chinesischen Jugend hat dazu geführt, dass viele Online Händler Q-Coins in ihren Shops akzeptieren und dafür echtes Merchandise verkaufen. Dadurch wurde die Chinesische Volksbank auf die Q-Coins aufmerksam. Sie begann zu untersuchen, ob es sich dabei um eine währungsähnliche Münze handelte. Tencent hat dies jedoch wiederholt bestritten.

Zusätzliche QQ-Produkte

Neben dem Instant-Messenger hat Tencent die Marke QQ über die Jahre immer weiter ausgebaut und so ein breites Angebot geschaffen. Dabei wird ein ähnliches Ziel verfolgt, dass auch die großen Anbieter sozialer Netzwerke haben. QQ soll zu einem Dachwerk verschiedenster Dienste werden, sodass der Nutzer unter QQ alles was er benötigt findet und keine anderen Services mehr braucht. Mit QQ.com wurde 2003 der Grundstein gelegt. Es handelt dabei um ein Portal für den Messenger, von dem man die verschiedenen Angebote ansteuern kann. QQ.mail ist bietet den Nutzern die Möglichkeit, eine eigene E-Mail Adresse zu erstellen und über das Portal zu verwalten. Mit QQZone folgte dann auch ein eigenes soziales Netzwerk. Zusätzlich gab es einige kommerziell angelegte Ableger von QQ. So ist QQMusic ein eigenes Musikportal über dss Download-Titel verkauft werden können, QQGame bietet den Nutzern eine Auswahl an Computerspielen und mit Paipai wird versucht, ein eigenes Versteigerungshaus zu etablieren. Das Ziel ist es den Nutzern einen umfassenden Service anzubieten und einen Großteil, der täglich im Internet verbrachten Zeit auf die eigene Domain zu konzentrieren.



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