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Social Bookmark Begriffserklärung und Definition

social-bookmarkDer eigentliche Sinn eines Social Bookmark besteht darin, dass die Nutzer der entsprechenden Seiten sich gegenseitig durch das Setzen von Links auf interessante Internet-Angebote aufmerksam machen. Dieser eigentliche Zweck der für das Setzen eines Social Bookmark eingerichteten Webseiten hat sich zwischenzeitlich verändert, da die meisten User die entsprechenden Angebote genutzt haben, um Links zu ihren eigenen Angeboten zu setzen und auf diese Weise bei Suchanfragen besser platziert zu sein. Diese Form der Social Bookmark Nutzung ist seit den jüngsten Updates der wichtigsten Suchmaschinen heute nicht mehr effektiv. Die deutsche Übersetzung als soziales oder gemeinsames Lesezeichen wird kaum benutzt, in den meisten Fällen sprechen Internet-User von Social Bookmarks im Plural.

Das Social Bookmark und seine ursprüngliche Funktion

Der ursprüngliche Gedanke von Social Bookmark Sites besteht darin, dass die angemeldeten Internet-Nutzer einander über interessante Webseiten und Artikel informieren. Zu diesem Zweck setzen sie Links zu den Artikeln, welche sie teilen möchten. Auf fast allen Social Bookmark Webseiten ist neben dem Setzen des Links das Verfassen eines kleinen Textes erforderlich, in welchem der Nutzer den verlinkten Artikel kurz vorstellt. Für diese Vorstellungstexte gelten je nach Vorgaben des Seitenbetreibers unterschiedliche Mindestlängen und Höchstlängen, welche meistens in Wörtern, von einigen einschlägigen Webseiten aber auch in Zeichen angegeben werden. Die meisten Seiten verlangen für Social Bookmarks das Schreiben von mindestens einhundertfünfzig bis zweihundert Wörtern, während die Obergrenze häufig zwischen fünfhundert und eintausend Wörtern liegt. Einige Webseiten weichen von diesen Werten deutlich ab und erlauben sowohl kürzere als auch längere Vorstellungstexte. Zusätzlich zu den Links und den Beschreibungen der vorgestellten Webseiten ist eine passende Überschrift zu formulieren. Als Ergänzung lassen fast alle Social Bookmark Webseiten die Angabe von Tags zu. Diese geben die wichtigsten Schlagwörter eines Textes an. Sie wurden ursprünglich auch von Suchmaschinen verwendet, welche anhand der Tags erkannten, welche Begriffe dem Verfasser eines Textes beziehungsweise dem Betreiber einer Webseite am wichtigsten waren. Heute haben fast alle Suchmaschinen die Berücksichtigung der angegebenen Tags eingestellt und konzentrieren sich bei der Auswertung des Inhaltes einer Webseite ausschließlich auf deren tatsächlichen Content. Nutzer können ihre Bookmarks in Gruppen ordnen. Zudem ist es auf den meisten Social Bookmark Seiten möglich, bei jeder Verlinkung zu entscheiden, ob diese öffentlich oder privat ist. Einige Dienste ergänzen die Gestaltung der Zugangsberechtigung durch die Auswahl, dass ein konkretes Lesezeichen nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar sein soll. Ein kleiner Teil der Social Bookmark Webseiten unterstützt zusätzlich die Funktion der Freundschaft und bietet konsequenterweise auch die Möglichkeit, eine Verlinkung nur für Freunde sichtbar zu gestalten. Die übliche Form der Speicherung ist jedoch die öffentliche Sichtbarkeit der geschalteten Lesezeichen, so dass diese für angemeldete Nutzer des Dienstes ebenso wie für die Öffentlichkeit und für den Robot einer Suchmaschine sichtbar sind. Beim Aufrufen der Bookmark-Seiten erscheinen bei den meisten Diensten zunächst die neuesten Einträge sowie die beliebtesten Lesezeichen. Die Beliebtheit eines gesetzten Lesezeichens wird entweder durch die Anzahl der Nutzung der entsprechenden Verlinkung oder durch die Bewertung der verlinkten Inhalte seitens der angemeldeten Nutzer bestimmt. Auf den meisten Social Bookmark Seiten besteht zusätzlich die Möglichkeit der Suche nach konkreten Schlagworten, die Nutzung dieser Funktion ist häufig auf angemeldete User beschränkt. Die Finanzierung der entsprechenden Seiten erfolgt durch Werbung, so dass die Anmeldung ebenso wie die Verwendung für den Internet-Nutzer kostenfrei möglich ist. Angebote für gebührenpflichtige Social Bookmark Sites konnten sich auf Grund der hohen Verfügbarkeit gratis zugänglicher Seiten auf dem Markt nicht durchsetzen.

Die Social Bookmark Seiten als Methode der Suchmaschinenoptimierung

Eine von den meisten Betreibern ursprünglich nicht vorgesehene Verwendungsweise der Social Bookmark Seiten besteht in ihrer intensiven Nutzung zum Linkbuilding. Voraussetzung ist hierzu naturgemäß die öffentliche Sichtbarkeit der gesetzten Backlinks. Neben Webseitenbetreibern haben Autoren von Plattformen, welche das Schreiben von Artikeln zu beliebigen Themenbereichen zulassen und die Verfasser an den mit diesen erzielten Werbeeinnahmen beteiligen, Social Bookmark Dienste intensiv zur Verlinkung ihrer Texte genutzt. Der damit verbundene Mehraufwand hat sich durch eine bessere Platzierung bei Suchmaschinen-Anfragen und den damit verbundenen Zunahmen der Besucherzahlen und der Vergütung ausgezahlt. Die nahezu ausschließliche Verlinkung eigener Inhalte wurden von den Betreibern einiger Social Bookmark Seiten geduldet, während andere die entsprechenden Nutzer zumeist ohne Benachrichtigung von der weiteren Nutzung ihres Dienstes ausgeschlossen haben. Eine weitere Möglichkeit, das nicht gewollte Setzen von Links zu SEO-Zwecken zu unterbinden, besteht im Versehen der gesetzten Links mit dem No-follow-Attribut. In diesem Fall weist der Seitenbetreiber die Robots der Suchmaschinen an, auf seiner Seite gesetzte Backlinks weder zu verfolgen noch zu berücksichtigen. Zumindest die großen und am häufigsten genutzten Suchmaschinen beachten die No-follow-Anweisungen, so dass die entsprechenden Links für die Suchmaschinenoptimierung bedeutungslos werden. Die meisten Betreiber von Social Bookmark Seiten lehnen die Verwendung des No-follow-Attributes jedoch ab, da korrekt von Dritten gesetzte Links durchaus als Information an die Suchmaschinen über die verlinkte Webseite anzusehen sind. Zudem verlieren die Lesezeichen-Seiten zahlreiche Nutzer, wenn sie das nofollow-Attribut verwenden. Die meisten Betreiber von Social Bookmark Seiten halten das Verlinken eigener Inhalte in Maßen für tolerierbar und bestrafen lediglich eine nahezu ausschließliche Nutzung ihres Dienstes zu SEO-Zwecken mit dem Ausschluss des betreffenden Mitgliedes. Wer neben eigenen Texten beziehungsweise Inhalten auch Berichte von Dritten auf Social Bookmark Seiten verlinkt, ist vor einem Ausschluss grundsätzlich geschützt. Die Nutzung der Social Bookmark Seiten für die Suchmaschinenoptimierung ging im Frühjahr 2012 deutlich zurück. Ursache war das Penguin Update der größten und am häufigsten genutzten Suchmaschine. Eine Maßnahme dieses Updates bestand darin, unnatürliche Verlinkungsstrukturen als unecht zu erkennen und die entsprechenden Internet-Inhalte durch eine schlechtere Platzierung in den Suchergebnissen zu bestrafen. Wenn auf eine Webseite oder auf einen Artikel zwar einhundert oder mehr Links auf Social Bookmark Seiten, aber so gut wie keine Backlinks von anderen Seiten verweisen, besteht ein starkes Indiz für das nahezu ausschließliche Setzen der Links durch den Webmaster oder Autor selbst. Ein kompletter Verzicht auf die Nutzung von Social Bookmark Seiten für die Verlinkung eigener Beiträge ist nicht erforderlich, sinnvoll ist jedoch ihre Beschränkung auf zunächst zwei bis vier Lesezeichen-Seiten. Nach einiger Zeit können weitere Verlinkungen vorgenommen werden, mehr als zehn bis zwölf Eigenverlinkungen sollte aber niemand mehr auf Social Bookmark Seiten vornehmen. Für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist zudem, dass Backlinks auch in sozialen Netzwerken vorhanden sind. Diese werden zwar häufig ebenfalls von Webseitenbetreibern selbst gesetzt, aber mittels des Anklickens des Gefällt-mir-Buttons durch Profilbesucher aufgewertet.



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