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Spamming Begriffserklärung und Definition

spammingDer Begriff Spamming leitet sich vom englischen Begriff Spam ab und bedeutet so viel wie „Zumüllen“. Spamming bezeichnet einen Vorgang bei dem ungewollte Nachrichten (meist auf elektronischem Wege) übermittelt werden. Der Empfänger hat der Zusendung dabei in der Regel nicht zugestimmt, weshalb solche Nachrichten meist als belästigend empfunden werden und unerwünscht sind. Ursprünglich bezeichnete Spam eine spezielle Dosenfleisch-Marke, die sich vor allem in Großbritannien großer Beliebtheit erfreute und dort, aufgrund des Mangels an Rohstoffen, ein wichtiges Nahrungsmittel in der Nachkriegszeit darstellte. Da Spam-Fleisch praktisch überall und zu jeder Zeit verfügbar war, wurde der Begriff auf unerwünschte Nachrichten, die oftmals Werbebotschaften enthalten und als E-Mails verschickt werden, übertragen und unterstreicht somit die Flut an Spam-Mails, mit denen viele Internetbenutzer oftmals konfrontiert und belästigt werden. Der Zusammenhang des Begriffs Spam in Verbindung mit elektronischer Kommunikation hat seinen Ursprung aller Wahrscheinlichkeit nach in den sogenannten Multi User Dungeons. Dabei handelt es sich um spezielle Rollenspiele, die auf einem zentralen Server laufen und auf denen sich eine Vielzahl an Spielern gleichzeitig einloggen kann. Innerhalb solcher Rollenspiele bezeichnete Spamming allerdings zunächst keine Werbebotschaften, sondern die Tatsache, dass einige User das Text-Interface der Dungeons teils mit einer enormen Anzahl an Botschaften überfluteten. Die Verbindung zwischen Spam und unerwünschter Werbung ergab sich vermutlich erstmals im Bereich des Usenet, wo man unter Spamming die mehrfache Erstellung von Artikeln innerhalb von Newsgroups verstand, die sich untereinander stark ähnelten oder für ein und dieselben Services warben. Laut Expertenmeinungen wurde die erste Spam-Mail wahrscheinlich am 3. Mai 1978 verschickt und enthielt die Werbebotschaft eines Unternehmens.

Die Ursprünge des Spamming

Die Ursprünge des modernen Spamming beginnen etwa Mitte der 90er Jahre, also zu einer Zeit, als lediglich eine ausgewählte Gruppe an Personen Zugang zu einer E-Mail-Adresse hatte und aus diesem Grund ein Massenversand von Nachrichten noch nicht möglich war. In diesem Zeitraum wurde der Begriff Spamming erstmals im Zusammenhang mit dem Usenet verwendet und bezeichnete das ungewünschte Vorgehen einzelner Anwender, sich ständig wiederholende Werbebotschaften innerhalb tausender Newsgroups zu veröffentlichen. Diese Nachrichten hatten meist keinerlei Bezug zum eigentlichen Thema der jeweiligen Newsgroup und wurden unabhängig von ihrem Nutzen und den Auswirkungen auf nachfolgende Diskussionen gepostet. Die erste Spam-Nachricht, die innerhalb einer signifikant hohen Zahl an Newsgroups veröffentlicht wurde, stammte von einer amerikanischen Anwaltskanzlei. Sie warb für verschiedene Dienstleistungen, die die Teilnahme an der Lotterie zur Verlosung der Greencard erleichtern sollten und wurde im Jahre 1994 das erste mal gepostet.

E-Mail-Spamming

Die wohl bekannteste und unbeliebteste Form des Spamming stellt die ungewollte Massen-E-Mail dar, die vor allem aufgrund ihrer weiten Verbreitung und enormen Zahl an Betroffenen zu einer großen Bekanntheit innerhalb der breiten Öffentlichkeit gelangte. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Marketing-Aktionen, wie zum Beispiel klassische Werbebotschaften, Aufforderungen zur Teilnahme an Gewinnspielen oder die Ankündigung von speziellen Rabatten. Immer wieder werden solche E-Mails aber auch in betrügerischer Absicht versendet und zielen darauf ab, vom Empfänger sensible Daten zu erhalten (beispielsweise Kontodaten oder Adressen) oder dessen Computer mit schädlicher Software zu infizieren. Darüber hinaus haben auch immer wieder missionierende oder hetzerische Spam-Mails ihren Weg in die Postfächer von ahnungslosen Internetnutzern gefunden und stellen somit auch eine wichtige Kategorie des Spamming dar. Aufgrund der großen Anzahl an unterschiedlichen Kategorien und Spam Typen, haben sich im Laufe der Zeit bestimmte Begriffe durchgesetzt, die jeweils eine eigene Form des Spamming bezeichnen. Beispiele dafür sind Phishing, Hoax, Scam oder Aktienspam. Sogenannte UCEs (Unsolicited Commercial E-Mails), also unverlangte kommerzielle Nachrichten, stellen die größte und am meisten verbreitete Kategorie dar. Solche Nachrichten können unter Umständen sogar legal sein, Voraussetzung dafür ist aber in der Regel, dass der Empfänger mit der Zusendung von Werbebotschaften einverstanden ist und dies im Vorfeld auch aktiv kundgetan hat. Um sich also nicht strafbar zu machen, bitten viele Unternehmen ihre Kunden im Rahmen von Online-Einkäufen oder bei der Teilnahme an Gewinnspielen um die Einwilligung zur Zusendung von E-Mails zu Werbezwecken. Viele Firmen – oftmals mit Unternehmenssitz im Ausland – verzichten aber ganz bewusst auf die Zustimmung der Konsumenten, da eine Verfolgung von solchen illegal versendeten Spamming-Nachrichten meist nur schwer möglich ist. Solche E-Mails betreffen dann oftmals besonders günstige oder dubios erscheinende Angebote, die sich in der Regel um sexuelle Dienstleistungen, pornografische Produkte, Pharmazeutika (beispielsweise Potenzmittel oder zur Penisvergrößerung), Online-Casinos, gefälschte Markenartikel, Versicherungen, Finanzdienstleistungen oder Reiseangebote drehen. Von kommerziellem Spamming zu unterscheiden sind die Backscatter-Emails – auch kollaterales Spamming genannt. Darunter versteht man Nachrichten, die als Antwort auf empfangene Mails erstellt werden und an unbeteiligte Dritte versandt werden. Eine häufige Ursache für kollateralen Spam sind meist Spam- oder Malware-Mails, da bei solchen Messages in vielen Fällen gefälschte Absender benutzt werden. Grundsätzlich lassen sich als zwei hauptsächliche Entstehungsmöglichkeiten für kollaterales Spamming ableiten. Zum einen können Nachrichten mit einer gefälschten Absender-Adresse (zum Beispiel von einer unbeteiligten dritten Person) verschickt werden. Diese werden daraufhin vom Empfangsprogramm angenommen welches in weiterer Folge eine Unzustellbarkeitsnachricht oder eine Abwesenheitsnotiz an den vermeintlichen Versender zurückschickt. Zusätzlich kann kollaterales Spamming aber auch dann stattfinden, wenn der Empfänger die Gegebenheiten falsch einschätzt und somit den vermeintlichen Absender einer Malware- oder Spam-Mail mit Beschwerden oder E-Mail-Bomben attackiert.

Maßnahmen zur Verhinderung von E-Mail-Spamming

Grundsätzlich kann an jeder Stelle, an der Spam erzeugt, weitergeleitet oder empfangen wird, mit entsprechenden Maßnahmen versucht werden, der großen Masse an Spamming entgegenzuwirken. Heutzutage wird Spamming vor allem mittels Filtern bekämpft, die unerwünschte oder schädliche Nachrichten aus der Gesamtmenge an E-Mails herausfiltern und somit eine Kontaminierung des Empfänger-Computers verhindern sollen. Mittlerweile tendieren viele Experten und Profis aber auch zu anderen, neueren Verfahren. So ist es beispielsweise möglich, Spamming durch Korrekturen im SMTP-Protokoll oder innerhalb des Domain Name Systems zu bekämpfen. Darüber hinaus gibt es auch Überlegungen, die sich damit beschäftigen Methoden zu entwickeln, die es den Absendern von Spam erschweren sollen, potentielle Empfängeradressen zu sammeln. Aufgrund des florierenden und äußerst lukrativen Adresshandels sind entsprechende Maßnahmen aber alles andere als einfach umzusetzen und verhindern meistens nur das Sammeln von E-Mail-Adressen im Internet. – Andere Bezugsquellen, also vor allem Gewinnspiele oder Produktbestellungen, können auf diese Weise jedoch nicht begrenzt werden. Eine durchaus wirksame und erfolgreiche Methode zur Bekämpfung von Spamming stellen allerdings sogenannte Greylists dar. Greylisting bezeichnet eine Vorgehensweise, bei der Mails von unbekannten Absendern zunächst abgelehnt werden und die Annahme erst nach einem weiteren Zustellversuch erfolgt. Dadurch wird es dem Benutzer einerseits erleichtert Spam frühzeitig zu erkennen, andernfalls eröffnet sich dadurch aber auch die Möglichkeit über aussortierte E-Mails benachrichtigt zu werden. Anhand von Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass dank der Greylisting-Methode, Spam-Nachrichten um bis zu 95 Prozent reduziert werden können. Der größte Nachteil besteht allerdings darin, dass eingehende Nachrichten aufgrund der vorhergehenden Prüfung nur mit einer zeitlichen Verzögerung im Postfach eintreffen. Eine weitere, vergleichsweise einfache und dadurch auch sehr populäre Möglichkeit zur Bekämpfung von Spamming stellt das Anlegen von Alias-Adressen dar. Solche Adressen werden in der Regel als Zweitadressen genutzt und sollen Werbenachrichten oder schädliche E-Mails bündeln um das reguläre Postfach des Anwenders von Spam zu befreien. Bei sämtlichen Diensten, die eine Angabe der E-Mailadresse erfordern und bei der die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass diese in weiterer Folge für Werbezwecke verwendet wird, kann die Wegwerf-E-Mail-Adresse verwendet werden. Dies bringt Anwendern den großen Vorteil, dass ein enormer Prozentsatz an unerwünschten Nachrichten „umgeleitet“ wird, man aber dennoch die Möglichkeit hat, falsch zugeordnete und eventuell wichtige E-Mails über das Alias-Postfach einzusehen um gegebenenfalls selbstständig über eine endgültige Löschung zu entscheiden.



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