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Google Keep

Google Keep ist ein auf Cloud-Storage-basierter Service zum Speichern von Notizen. Die Software existiert in einer Webvariante für Internetbrowser und einer App für Android-Geräte. Beide Versionen funktionieren über die Einbindung in einen Google-Account und synchronisieren sich unabhängig von Geräten oder Standorten online. Die Synchronisation und Speicherung der Notizen findet über Google Drive statt.

Google Keep wurde 2013 dem Produktangebot des Unternehmens hinzugefügt, aber es existierte schon früher ein vergleichbarer Service namens Google Notebook. Der ältere Service startete 2006 und war nur auf Webbrowser ausgelegt. Google Keep ist ein klarer Schritt des Unternehmens hin zu einer Produktpalette, die besonders auf die mobile Nutzung über Android-Geräte ausgelegt ist. Der Google-Account wird dabei zum Zentrum für sämtliche Anforderungen an mobile Technologie und Google Keep ist eine weitere Ergänzung dieses Angebots.

Von einigen Seiten stößt Google Keep auf Kritik, da die Einführung des Services sich als ein weiteres Zeichen für die neue Ausrichtung der Unternehmenspolitik im letzten Jahr betrachten lässt.

Entwicklung von Google Keep

Bevor Google Keep 2013 veröffentlicht wurde, existierte eine Browsertool namens Google Notebook, das eine sehr ähnliche Rolle unter den Dienstleistungen des Unternehmens einnahm. Notebook war seit dem 15. Mai 2006 online für Google-Nutzer verfügbar. Die Software war in Webbrowser eingebunden dazu in der Lage Elemente aus Webseiten zu notieren und abzuspeichern. Sie enthielt die Funktionen Notizen zu erstellen, Bilder und Textauszüge, sowie Links abzuspeichern.

Google Notebook diente seinem Namen entsprechend als Browser-integriertes Notizbuch, das auf eine flüssige Nutzung innerhalb des Programms ohne zusätzliche Umstände ausgelegt war. Notizbücher ließen sich in Google Docs oder Dokumente exportieren, sowie mit anderen teilen. Seit 2007 unterstützte der Service die Markierung von Notizen mit Tags.

Die Weiterentwicklung des Browsertools stellte Google bereits 2009 ein, kündigte jedoch erst im September 2011 dessen definitive Absetzung an. Im Juli 2012 schaltete Google den Service ab. Wie in vielen anderen Fällen auch war der Grund hierfür Googles Neuorientierung im Jahr 2011 und die Absicht des Unternehmens, sich stärker auf eine schlankere Produktlinie zu konzentrieren.

Die Ankündigung und Veröffentlichung von Google Keep folgte ein knappes Jahr später. Am 20. März 2013 erschien der Service, welcher dieselben Funktionen wie Google Notebook erfüllt, aber eine andere technologische Ausrichtung aufweist. Google Keep ist vergleichbar mit anderen Cloud-basierten Produktivitäts-Applikationen zum Erstellen und Archivieren von Notizen. Der Service besteht aus einer Web- und App-Komponente, wodurch er barrierefrei auf verschiedenen Geräten einsetzbar ist.

Funktion von Google Keep

Der Fokus von Google Keep liegt ganz klar auf dem mobilen Aspekt, den die Android-Applikation bietet. Während Notebook ein reines Browsertool war, richtet sich das Design von Google Keep auf die schnelle und flexible Verwendung unterwegs aus. Die App notiert in Schrift, Bild und Ton, womit sie die Hardware eines Smartphones oder Tablets voll ausnutzt. Google App setzt eine bestehende Internetverbindung zur Synchronisation mit Google Drives Cloud Storage voraus.

Als Produktivitäts- und Notiz-Service ist Google Keep eine sehr gradlinige und minimalistische Software. Sie ist klar auf Übersichtlichkeit und flüssige Bedienung ausgelegt. Notizen lassen sich als reiner Text, mit Bildern und Tonaufnahmen erfassen. Für Nextnotizen ist die Formatierung als Listen mit Checkboxes bei der Erstellung und im Nachhinein möglich. Diese Funktion eignet sich für To-Do-Listen und ähnliche Anwendungen. Tonaufnahmen werden von der Spracherkennung in Text umgewandelt und lassen sich danach korrigieren. In jede Art von Notiz lässt sich eine Überschrift eintragen oder für reine Textblöcke in der Übersicht auslassen.

Google Keep enthält eine Suchfunktion für sämtliche aktuellen und archivierten Notizen. Die Applikation und Webversion bieten eine Kodierung in 8 Farben, um Notizen zu organisieren. Google Keep verfügt über eine Archivfunktion, um alte oder überflüssige Notizen aus der Übersicht zu entfernen. Die erstellten Notizen werden in der Benutzeroberfläche entweder als Liste oder mehrspaltige Übersicht angeordnet.

Wie im Fall von Dateien und Dokumenten auf Google Drive ist eine Notiz in Google Keep erstellt, sobald der Nutzer Inhalt eingegeben hat. Eine Bestätigung oder Speichern ist nicht nötig, stattdessen geschieht die Synchronisierung mit dem Cloud Storage in Realzeit.

Rolle von Google Keep in der Produktpalette

Für Google- und Android-Nutzer stellt die Einführung von Google Keep eine praktische Erweiterung der Produktpalette dar. Es ist ein breites Spektrum an Notiz-Applikationen für Android verfügbar, von denen einige auch Computerunterstützung beinhalten, doch kein Service ist direkt in die Google-Umgebung integriert. Von vielen Seiten wird in Anbetracht einer starken Konkurrenz auf dem Gebiet Produktivität- und Notiz-Apps der Nutzen und die weitläufige Akzeptanz von Google Keep kritisch beurteilt.

Die Hinzufügung von Google Keep zu einem relativ späten Zeitpunkt wird an vielen Stellen als unglücklich betrachtet, doch die volle Einbindung des Services in den Account vereinfacht dessen Anwendung. Google Keep ist vollständig in das Angebot des Unternehmens integriert. Die Speicherung und Archivierung von Informationen folgt über Google Drive und greift dementsprechend auf die standardmäßigen 5 GigaByte Speicherkapazität zu.

Die beiden Versionen von Google Keep unterscheiden sich minimal. Die Applikation für Android-Smartphones und Tablets ist über Google Play zugänglich. Es gibt einige Geräte, die Google Keep nicht unterstützen, obwohl die App installierbar ist. Die Version für den Webbrowser ist einfach in die aktuelle Benutzerumgebung von Google integriert. Sie hat im Gegensatz zu vielen anderen Services nicht ihre eigene Domain, sondern gehört als Untersektion zu Google Drive.

Sowohl optisch als auch funktional sind beide Versionen weitestgehend identisch. Das Layout in ein- oder mehrspaltigen Überblick ist in der Webversion weiter ausgedehnt und auf das Format eines Computermonitors angepasst. Im Gegensatz zur App-Version existieren für den Webbrowser nur die Optionen Text und Bild bei der Erstellung von Notizen. Die Funktionen zur Textgestaltung wie Listen mit Checkboxes und Überschriften sind in beiden Versionen enthalten.

Da der Service auf einer Synchronisation in Realzeit über Google Drive aufbaut, lässt sich Google Drive parallel von mehreren Geräten anwenden. Die Webbrowser- oder App-Version, welche im Falle einer Überschneidung zuerst auf eine Notiz zugegriffen und diese verändert hat, erhält dabei den Vorgang.

Rezeption von Google Keep

Seit der Veröffentlichung ist die Resonanz auf Google Keep von einem technischen Standpunkt positiv. Der Service ist schlank, unkompliziert und funktional. Auf Kritik und Befürchtungen stößt er hingegen aufgrund des Umstrukturierungsprozesses bei Google. Die Absetzung vieler alter Services und Implementierung von neuen, mobilen Varianten wie Google Keep löst gewisse Zweifel über die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von Google-Produkten aus. Seit der Bekanntgabe des Unternehmens im Jahr 2011, sich stärker auf einen Kern an Produkten zu konzentrieren, orientiert sich Google klar in Richtung des mobilen Markts.

Die Unterstützung von Android-Geräten mit einem umfassenden Angebot an Google-Produkten ist ein Hauptgrund für die Veröffentlichung von Google Keep. Das Unternehmen versucht die Anwendung von Android-Produkten auf den Lebensalltag in Verbindung mit Google-Services zu verstärken. Im kommerziellen Sektor sind Produkte wie Google Wallet und Shopper klare Anzeichen für diese Orientierung. Da der Bereich Produktivität auf Smartphones und Tablets in Form von Organisations- und Alltagshilfen einen hohen Stellenwert annimmt, ist die Einführung von Google Keep eine logische Konsequenz.



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