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Ask.com Begriffserklärung und Definition

Einen allwissenden Kammerdiener wie Reginald Jeeves kann sicher ein jeder gebrauchen und warum sollte dies in Zeiten der multimedialen Vernetzung nicht auch jedem zugestanden werden? Die aus der Feder von P. G. Woodhouse stammende Romanfigur stand anno 1996 Pate bei der Namensgebung der von Garrett Gruener und David Warthen gegründeten Internet-Suchmaschine Ask Jeeves. Die Idee bestand darin, eine Suchmaschine zu kreieren, die entgegen der von der Konkurrenz verwendeten Stichwortsuche die Eingabe vollständiger Fragen ermöglicht und die passenden Antworten liefert. Die Software hierzu entwickelte Gary Chevsky, welcher neben David Warthern und Justin Grant auch an den späteren Erweiterungen maßgeblich beteiligt war.

Im September 2001 kaufte das Unternehmen die im Jahr zuvor an der Rutger-Universität in New Jersey von Professor Apostolos Gerasoulis und seinem Kollegium gegründete Suchmaschine Teoma, auf deren algorithmischer Suchtechnologie in den folgenden Jahren die Suchergebnisse von Ask Jeeves – oder seit September 2006 Ask.com –  basieren. Im Jahre 2003 zog die Bildersuche in das Ask Jeeves Bild ein. Damals noch auf fremden Datenbestand basierend, wurde anno 2006 eine eigene Technologie zur Bildersuche ins Leben gerufen, die Suche nach Videodateien folgte auf dem Fuße.

Ein Schub an Medienwirksamkeit und wirtschaftlicher Durchschlagskraft brachte die Einsetzung von Douglas Leeds im Jahre 2010 als CEO des Unternehmens. Unter seiner Führung wurde die Seite neu designt und auf die ursprüngliche Idee des Question and Answer Verfahrens zurückgeführt. Er rief eine Online Community ins Leben, welche die reine Anzeige von Webseiten als Suchergebnisse um von Usern generierten Content erweiterte.

Um den Fokus auf das Q&A-Segment lenken zu können, wurde die Weiterentwicklung der eigenen Suchmaschine aus dem Portfolio gestrichen. Leeds schlug diesen Weg ein, um Ask.com auf diesem Weg zu spezialisieren und von der Konkurrenz abzugrenzen. Gleichen Hintergrund birgt das Outsourcing von Bloglines, welches im November 2010 vollzogen wurde. Ask.com präsentierte sich nach diesen Modifikationen gestrafft und übersichtlicher.

Marktanteil von Ask.com in den USA und Deutschland

In den USA belegt Ask.com Rang 4 der meistgenutzten Suchmaschinen und auch die seit Anfang 2006 zur Verfügung stehende deutsche Beta-Version rangiert unter den TOP 5 hierzulande. Gleiches gilt auch für die in Großbritannien etablierte Beta-Version. Weitere Ableger der US Marke gibt es in Italien, Spanien, Japan und den Niederlanden. Aktuell gehört Ask.com zu den 15 meist besuchten Webseiten der Vereinigten Staaten, in Deutschland schaffte man es im Jahre 2009 sogar auf Platz 10 dieser Rangliste.

Plug-Ins: Ask.com geht mit der Zeit

Gerade im Bereich der neuen Medien kommt kein Unternehmen umhin, mit der technischen Evolution Schritt zu halten, um nicht den sprichwörtlichen Anschluss zu verlieren. Auch Ask.com entwickelte diverse Schnittstellen, um sich selbst kompatibel mit der Medienlandschaft aufzustellen.

Eins der wichtigsten Softwaremodule war der 2007 ins Leben gerufene und dem Wunsch der Internetnutzer nach einem Stück Anonymität entsprechende Internet Explorer-Aufsatz von Ask.com, welcher im Rahmen der angebotenen Suchfunktion keine Daten zum Suchverhalten des Anwenders speicherte. Ein weitaus weniger euphorisch begrüßtes Feature ist die viel umstrittene Ask-Toolbar. Diese wurde Bestandteil vieler Freeware-Installationen, aber auch kostenpflichtiger Softwarepakete und ist nach erfolgter Installation nur aufwendig mittels speziellen Programmen zur Toolbarentfernung, Systemwiederherstellung oder eben dem erneuten Aufspielen des Betriebssystems möglich.

Wenn auch die sich bietende Möglichkeit zur Ask-Suche im geöffneten Browser sehr annehmlich erscheint, ist die Toolbar doch recht raumgreifend, was ihr großen Unmut aus der Welt der Anwender entgegenbrachte. Nicht zu spät erkannte das Unternehmen im Jahre 2010 den unaufhaltsamen Vormarsch des Handys und den sich daraus ergebenden, schier unerschöpflichen Möglichkeiten für Applikationen. Dies war die Geburtsstunde der Q&A App für das iPhone, mittels welcher es dem Anwender auch unterwegs gestattet ist, Fragen zu stellen.

No Follow Treatment: Ask.com in der Kritik

Spam ist schon lange kein auf das Email Postfach reduziertes Phänomen mehr. Spammer versuchen mittels Suchmaschinen-Spam, die Linkpopularität ihrer proklamierten Links zu steigern. Aus diesem Grund wurde HTML Attribut „nofollow“ entwickelt, welches beispielsweise auf Internetseiten Anwendung finden soll, auf denen User eigenständig Links einstellen können. Hier soll automatisiert das vorgenannte Attribut in den HTML Code eingebunden werden, um somit zu vermeiden, dass Spammer sich durch das wiederholte Posten ihres Links auf diversen Seiten ein höheres Ranking in Suchmaschinen erschleichen.

Ebenso umstritten wie der no follow Gedanke an sich ist die Umsetzung durch die gängigen Suchmaschinen. So wird Ask.com neben anderen namhaften Betreibern vorgeworfen, das nofollow Attribut nicht zu unterstützen und die Links ganz normal zu werten, was zu einem erhöhten Prozentsatz an Spamlinks unter den Suchergebnissen führen soll.

Image und Zielgruppe: Ask.com als Alternative

Der Marktführer im Bereich Internetsuchmaschinen ist klar definiert. Doch in nahezu jedem Bereich unseres Lebens findet sich ein Vorreiter, und immer wird sich auch eine Gruppe finden, die nach gangbaren Alternativen sucht. Die Suchmaschine Ask.com zielt genau auf diese Gruppe ab. Allein der eingangs bereits erwähnte Verweis auf die britische Literatur bei der Namensgebung und der damit einhergehende avantgardistische Anstrich hebt die Seite von den Mitbewerbern ab. Die Idee, vollständige Fragen anstelle Suchbegriffe auszuformulieren, bietet einen zusätzlichen Reiz und birgt nicht nur eine Voreiterstellung, sondern auch einen nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor bei der Internetrecherche.



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