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Backup durch Datensicherung Begriffserklärung und Definition

backup-durch-datensicherungUnternehmen und Privatpersonen sind auf die Sicherung Ihrer Daten für den Fall eines Ausfalles des Rechnersystems angewiesen. Handelt es sich bei Privatpersonen oft nur um persönliche Dateien wie beispielsweise Fotos oder Textdokumente, so kann der Verlust von Speichermedien und Firmenwissen beim Ausfall eines Rechnersystems vor allem für kleinere Unternehmen existenzbedrohend sein. Daher greifen Privatpersonen und Unternehmen auf verschiedene technische Varianten der Datensicherung zurück.

Formen der Datensicherung

Grundsätzlich werden Datensicherungen örtlich unabhängig von der eigentlichen Datenquelle, also beispielsweise dem eigenen PC oder der EDV-Anlage, aufbewahrt.

Privatpersonen greifen hierfür meist auf verschiedene externe Speichermedien zurück. Je nach Datenumfang kommen entweder digitale Datenträger (DVD), USB-Sticks oder externe Festplatten zum Einsatz. In vielen Fällen werden die Daten doppelt gespeichert, einmal über den eigentlichen PC und separat noch einmal über eine Festplatte, die entweder direkt mit dem PC oder über das Netzwerk angeschlossen werden kann.

Kleinere Unternehmen nutzen neben diesen Möglichkeiten meist externe Dienstleister. So können die Datenträger zum Beispiel in Bankschließfächern außerhalb des eigenen Unternehmens gelagert werden. Alternativ bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Firmendaten zusätzlich bei einem oder mehreren Dienstleistern für Online Datensicherung zu hinterlegen. Hier kann man im Gegensatz zum Bankschließfach rund um die Uhr auf die gesicherten Daten zugreifen. Allerdings stellt diese Variante erhöhte Anforderungen an die Sicherheit beim Datentransfer, da Sicherheitslücken hier schnell zum ungewollten Technologietransfer zum Konkurrenten führen könnten.

Größere Unternehmen greifen für Ihre Datensicherung meist auf die Errichtung spezieller Rechenzentren zurück. Die Daten werden zwar innerhalb des Unternehmens aufbewahrt, dafür werden aber spezielle Strukturen und Räumlichkeiten geschaffen, welche die gespeicherten Daten vor Fremdzugriff und äußeren Einflüssen (z.B. Feuer) schützen sollen.

Grundlagen für eine erfolgreiche Datensicherung

Um zu gewährleisten, dass Unternehmen jederzeit eine revisionssichere Buchführung nach dem Handelsgesetzbuch vorweisen können, müssen auch bestimmte Vorschriften für die Datensicherung beachtet werden. Hierbei gibt es verschiedene Reglements für kurzfristige Aufbewahrungen von bis zu sechs Monaten und für die langfristige Archivierung. Diese Regeln wurden 2002 vom Bundesfinanzministerium in den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen dokumentiert.

Insbesondere innerhalb von Unternehmen sollten für jede Form der Datensicherung spezielle Dokumentationen angelegt werden, da diese später als Grundlage dienen, um Daten aufzufinden und wiederherstellen zu können. Diese Dokumentationen enthalten vor allem zeitliche und strukturelle Angaben zum Ablauf der Datensicherung und sollten örtlich getrennt aufbewahrt werden.

Sicherungsmethoden

Die Datensicherung unterscheidet verschiedene Methoden. Am Anfang steht immer eine grundlegende Sicherung eines Teils oder des gesamten Datenbestandes, der dann gemäß einem festgelegten Modus später ergänzt oder überschrieben werden kann.

Bei der „Vollsicherung“ der Daten wird eine vollständige Kopie aller Daten auf einem bestimmten Speicherort angelegt. Bei dieser Komplett-Sicherung legt der Benutzer nur den Pfad für den Ursprung der Daten und den Pfad für die Speicherung fest. Daraufhin führt das Programm eine „normale Sicherung“ der Daten auf dem gewünschten Backup-Medium durch. Bei dieser Form der Datensicherung werde tatsächlich nur die eigentlichen Daten inklusive aller Ordner und Verzeichnisse kopiert.

Eine zweite Möglichkeit der Datensicherung ist die Anlegung eines Speicher-Abbildes. Bei einem solchen image backup wird die komplette Speicherquelle, als beispielsweise die komplette Festplatte 1 zu 1 kopiert. Dadurch wird nicht nur das Dateisystem kopiert, sondern hier bietet sich dem Nutzer die Möglichkeit, das Betriebssystem und sämtliche Benutzereinstellung ebenfalls in diesem Abbild zu speichern. Dadurch würde bei einem Totalausfall des Systems die zeitaufwändige Rekonstruktion des Betriebssystems entfallen, da man einfach auf den bereits gesicherten Wiederherstellungspunkt zurückgreifen könnte.

Ändert sich der Datenbestand im Hauptsystem, so bieten alle Programme zur Datensicherung verschiedene Möglichkeiten, um die Veränderungen im Hauptsystem auch in die Backup-Daten zu übertragen. Hier unterscheidet man zwischen der so genannten differenziellen Speicherung und der inkrementellen Speicherung. Die differenzielle Speicherung prüft, welche Daten seit der letzten Hauptsicherung (seit dem letzten Abbild) neu hinzugefügt oder geändert wurden. Diese werden dann mittels in die Datensicherung übertragen und der restliche Datenbestand bleibt unbehelligt. Bei der inkrementellen Sicherung werden nur die Daten neu aufgenommen, die sich nach der letzten inkrementellen Sicherung geändert haben. Beide Methoden werden als nur anhand der Relationsdaten unterschieden.

Um auch die eigentliche Datensicherung gegen Komplettausfall des einzelnen Mediums zu sichern, verwenden sowohl private als auch gewerbliche Nutzer verschiedene Strategien. Generell basieren alle diese Strategien auf dem Prinzip, den Speicherort mehr oder weniger systematisch zu ändern. Für diese Form der Datensicherung wird im Allgemeinen der Begriff „Türme von Hanoi“ verwendet. Mittels einer mathematischen Routine werden die Datensicherungen systematisch und regelmäßig hinterlegt, wobei die Routine dafür sorgt, dass der Speicherort regelmäßig gewechselt wird. Dieses System erhöht die Datensicherheit mit der Anzahl der Speicherquellen, da bei der Verwendung von 3 Speichermedien und täglicher Datensicherung garantiert wird, dass ein Speichermedium nur jeweils an jedem dritten Tag Verwendung findet. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Ausfall des Hauptsystems und des Speichermediums gleichzeitig alle Daten verloren gehen, wird immer geringer. Gleichzeitig erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass selbst bei Fehlern in einer Datensicherung noch einigermaßen aktuelle Backups zur Verfügung stehen.

Speichermedien

Generell unterscheidet man zwischen Festplatten-basierten Datensicherungen, verschiedenen Festplatten, optischen Speichermedien und Online-Datensicherungen. Die Festplatten-basierte Variante speichert meist auf Magnetbändern großer Kapazität, bei optischen Speichern handelt es sich in er Regel um CDs oder DVDs. Bei den Festplatten gibt es viele unterschiedliche, teils externe, Varianten und Größen. Hierzu gehören auch Flashspeicher und USB Sticks. Für die Online-Datensicherung werden Server eines Drittanbieters verwendet.

Private Nutzer greifen meist auf eine Kombination der genannten Medien zurück. So lassen sich grundlegende Backups des gesamten Systems in regelmäßigen Abständen auf einer externen Festplatte speichern, die im Falle eines Ausfalles für eine Wiederherstellung des vorherigen Zustandes genutzt werden kann. Dieses gilt vor allem für die Sicherung der Daten vor Veränderungen der Systemeinstellungen. Nutzt man hier verschiedene Speichermedien in regelmäßigen Abständen, kann man das „Türme von Hanoi“-Prinzip relativ einfach nachbilden. Grundlegende Daten können auf einem „Großvater“-Medium gesichert werden, jüngere und weniger relevante Daten werden separat auf einem „Vater“-Medium hinterlegt. Die neueste Version („Sohn“) befindet sich dann auf dem PC oder Laptop und je nach Relevanz der Änderungen oder Umfang der wiederherzustellenden Daten wird auf die entsprechende Datensicherung zurückgegriffen.

Für die Echtzeit-Datensicherung gibt es generell zwei verschiedene Varianten. Bei einem so genannten Hot Backup stehen während des laufenden Produktionsbetriebes fortwährend Datensicherungen zur Verfügung. Würde das System zusammenbrechen, stünden also extern relativ zeitnahe Backups zur Verfügung. Bei der Datensicherung über Cold Backup muss die Datenbank vorher vom eigentlichen System getrennt werden. Für dieses Offline Backup werden die Datenbanken in einen speziellen Modus versetzt, der die Datensicherung ermöglicht.
Für beide Verfahren werden seitens der Datenbanken-Hersteller diverse Systemlösungen angeboten.



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