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Mobiles Internet Begriffserklärung und Definition

mobiles-internetUnter mobilem Internet versteht man eine drahtlose Internetanbindung, die nicht an einen bestimmten Standort gebunden ist. Üblich ist derzeit eine Verbindung durch das weit verbreitete UMTS-Netz, zunehmend wird aber auch der Nachfolgestandard LTE etabliert. Dadurch werden höhere Datengeschwindigkeiten und Reichweiten möglich.

Um mobiles Internet zu empfangen, wird ein Smartphone, Tablet oder Internetstick benötigt. Mit einem solchen Stick kann ein PC oder Laptop für den Empfang des mobilen Internets nachgerüstet werden. Im Unterschied hierzu handelt es sich bei einer WLAN-Verbindung nicht um mobiles Internet im eigentlichen Sinne. Die Funkverbindung ist auf einen kleinen Radius beschränkt und überbrückt nur die Strecke zwischen dem heimischen Router und dem Endgerät, um eine gewisse Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Die eigentliche Internetverbindung vom Kunden zum Provider wird meist über Kupferleitungen, in einigen Fällen auch bereits über Glasfaserleitungen hergestellt, was deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglicht.

Hoher Datendurchsatz: Drosselung schränkt Nutzung ein

Grundsätzlich ist man auch mit dem mobilen Internet via UMTS und LTE in der Lage, durch die hohe Geschwindigkeit große Datenmengen herunterzuladen. Die Netzkapazitäten der Anbieter werden zwar stetig ausgebaut; mindestens im gleichen Maße steigt aber auch der Bedarf durch immer mehr Smartphone- und Tabletuser. Könnte ein Datenaustausch über den gesamten Monat in voller UMTS-Geschwindigkeit mit 7,2 Mbit/s erfolgen, würde das die Geschwindigkeit und Reichweite für alle Kunden einschränken, die denselben Funkmasten nutzen und sich in größerer Entfernung dazu aufhalten.

Konkret würde das zur Folge haben, dass eine flächendeckende Versorgung mit schnellem, mobilem Internet auch innerhalb von Städten kaum noch möglich wäre. Aus diesem Grund sind die Anbieter gezwungen, die Geschwindigkeit nach Nutzung eines bestimmten Datenvolumens herabzusetzen. Die Bandbreite sinkt dann auf 64 kbit/s und entspricht damit der alten ISDN-Geschwindigkeit. Im Internet zu surfen wird somit zur Geduldsprobe; einige Apps lassen sich allerdings durchaus auch dann noch komfortabel nutzen.

Weil es sich dabei aber doch um eine Begrenzung handelt und diese eigentlich nicht dem Charakter einer Flatrate entspricht, bedient sich das Marketing der meisten Providers eines kleinen Tricks: Angeboten wird ein solches Tarifmerkmal weiterhin als Internet Flatrate, weil auch bei dauerhafter Nutzung des mobilen Internets keine zusätzlichen Kosten entstehen und es auch nicht direkt zu einer Trennung der Verbindung kommt. Das Datenvolumen, welches in voller Geschwindigkeit genutzt werden kann, wird als Highspeed-Volumen angeboten.

Mobiles Internet: Flat sinnvoll nutzen

Je nach Tarif ist es üblich, dass für ein Smartphone zwischen 100 MB und 1 GB Highspeed-Volumen enthalten sind. Wie groß der Bedarf bei einer solchen Internet Flatrate wirklich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist es häufig so, dass eine App wesentlich weniger Traffic, also Datenverkehr, erzeugt, als derselbe Inhalt, wenn er auf einer Webseite dargestellt wird. So können viele Onlineshops oder News-Seiten sowohl mit dem Browser als auch über eine eigene Apps aufgerufen werden.

Die Apps haben den Vorteil, dass wirklich nur die relevante Information geladen wird, Bilder und der übliche Seitenaufbau aber Teil der Software selbst sind und nicht neu geladen werden müssen. Außerdem ist es empfehlenswert, das Smartphone zu Hause mit dem eigenen WLAN-Netzwerk zu verbinden. Damit ist die Surfgeschwindigkeit in den meisten Fällen nicht nur wesentlich höher als über die UMTS-Verbindung, auch das Highspeed-Volumen wird nicht aufgebraucht. Besonders für den Download und die Aktualisierung von Apps ist diese Variante empfehlenswert.

Ein weiterer Tipp, um eine Drosselung der Flatrate zu vermeiden, ist der Verzicht auf Videoportale. Selbst bei relativ geringer Auflösung ist der Datendurchsatz hoch, eine Drosselung dann die Regel.

LTE: Nicht immer Highspeed

Bei den Surfsticks mit Internet Flatrate sind die hohen Kostenunterschiede bei den Tarifen fast immer einzig auf die enthaltene Datenmenge zurückzuführen. Hier reicht das Spektrum meist von 1 bis 10 GB im UMTS-Netz, via LTE sind sogar maximal 30 GB verfügbar. Allerdings lassen sich die Anbieter eine solch umfangreiche Nutzung des mobilen Internets auch meist gut bezahlen.

Besonders bei einer Internet Flatrate im LTE-Netz ist es darüber hinaus notwendig, neben dem Highspeed-Volumen auch auf die maximale Verbindungsgeschwindigkeit zu achten. Denn auch wenn mit dem 4G-Netz 100 Mbit/s im Download möglich sind, kommt es durch die Netzbetreiber zu einer Staffelung je nach Tarif. Besonders bei den LTE-Angeboten, die das Festnetz in Gebieten ohne DSL-Versorgung ersetzen soll, werden sogar Tarife mit nur 3,6 Mbit/s angeboten.

4G-Netz auch in ländlichen Regionen verfügbar

Trotzdem ist der neue Mobilfunkstandard LTE eine vielversprechende Lösung, denn er ermöglicht neben den höheren Bandbreiten vor allem auch größere Reichweiten. Auf den Frequenzen, die im ländlichen Raum genutzt werden, sind je nach Topographie durchaus Reichweiten von bis zu 10 km möglich.

Weil sich die Technik dazu eignet, Haushalte mit fehlender Breitbandversorgung durch DSL vergleichsweise kostengünstig mit schnellem Internet zu versorgen, wurde der Ausbau durch die Netzbetreiber in den letzten Jahren vor allem in diesen Gegenden forciert. Davon haben allerdings auch die Nutzer einen Vorteil, die mobiles Internet empfangen möchten. Denn somit steht LTE-Empfang häufig genau da zur Verfügung, wo via UMTS kaum schnelle Verbindungen möglich sind. Allerdings baut jeder Netzbetreiber eine eigene Infrastruktur auf, was bedeuten kann, dass einige Gebiete nur von einem einzigen Anbieter erschlossen werden.

Ist ein potenzieller LTE-Kunde sich bereits im Klaren darüber, wo er sein Smartphone oder Surfstick nutzen möchte, sollte er sich vor Vertragsabschluss über eine Netzverfügbarkeit an diesen Standorten informieren. Außerdem muss das genutzte Gerät auch in der Lage sein, LTE zu empfangen. Während UMTS-Nutzung selbst bei preiswerten und älteren Smartphones zum Standard gehört, wird LTE-Kompatibilität meist explizit erwähnt. Grundsätzlich handelt es sich dabei derzeit noch um ein Ausstattungsmerkmal, welches in der Regel nur bei hochwertigen Geräten anzutreffend ist.

Mobiles Internet kann Kosten senken

Wird eine Internet Flatrate für einen bestehenden Handy-Tarif gebucht, entstehen natürlich zunächst einmal Mehrkosten. Als Kunde sollte allerdings dabei berücksichtigt werden, dass neben dem höheren Nutzen auch eine Kosteneinsparung an anderer Stelle auftreten kann. So ist es durch verschiedene Apps und soziale Netzwerke möglich, per Textnachricht kostenlos zu kommunizieren. Dabei können häufig Anrufe, mindestens aber die als SMS bekannten, teuren Kurznachrichten des Providers eingespart werden.

Wird auf eine Internet Flat bei einem Smartphone verzichtet, bestehen nur zwei Möglichkeiten: Der mobile Datenaustausch wird unterbunden, was die Einsatzmöglichkeiten stark einschränkt. Als zweite Variante ist eine Volumenabrechnung nach übertragenen MB möglich – die ist allerdings auch bei geringen Datenmengen deutlich teurer als eine Flatrate.



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