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Open Directory Project Begriffserklärung und Definition

Beim Open Directory Project (ODP) handelt es um ein Webverzeichnis, das ausschließlich von freien Redakteuren gepflegt wird. Nach eigenen Angaben handelt es sich um das größte Webverzeichnis, das von Menschen gepflegt wird. Insgesamt gibt es 7000 aktive Editoren, die das Verzeichnis pflegen (Stand Dezember 2012). Die mehr als 4,7 Millionen Einträge verteilen sich auf über 100 Tausend Kategorien in über 60 Sprachen. Allein 500 Tausend Einträge entfallen auf den deutschsprachigen Teil.
Ziel des Projekts ist es im Internet veröffentlichte Informationen systematisch in einem Katalog zu erfassen und diesen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Editoren werden nach Kenntnissen auf ihrem Spezialgebiet mit einem Aufgabenbereich betraut. Die Initiatoren gehen davon aus, dass der Mensch automatisierten Such- und Katalogsystemen überlegen ist. Der Katalog soll den Nutzern als bessere und dichtere Suchergebnisse ermöglichen als herkömmliche Suchdienste. Diese Auffassung drückt sich auch in dem Slogan „Humans do it better“ aus.
Wer bei Open Directory Project Editor werden will, muss ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. Hier werden im Links und Fragen zum Themenbezug zur Verfügung gestellt. Sowohl Qualität als auch die Vermeidung von Missbrauch spielen bei der Bewertung der Ergebnisse eine Rolle. Auch weil die Weitergabe der Daten an Nutzer unter einer offenen Lizenz erfolgt. Nutzer und Editoren haben die Möglichkeit Webseites vorzuschlagen. ODP wächst aber vorwiegend aus eigener Kraft, durch die Recherchen der Editoren.

Geschichte

Das OPD hatte ursprünglich den Namen Gnuhoo. Erstmals ging es am 05. Juni 1998 ans Netz. Aus lizenzrechtlichen Gründen wurde es dann in Newhoo umbenannt, da Gnuhoo das Markenzeichen GNU ohne Erlaubnis nutzte. Zum ODP wurde das Verzeichnis, nachdem Netscape es 1998 kaufte und den Inhalt unter der Open Content Lizenz veröffentlichte. Nach der Übernahme durch AOL wurde aus Newhoo DMOZ. Die Idee eines von Menschen betriebenen Verzeichnisses wurde danach auch von anderen Unternehmen aufgenommen. Nur ODP allerdings veröffentlichte seine Inhalte als Open Content. Ende Oktober 2006 litt ODP zunehmend unter technischen Problemen. Funktionen für das Vorschlagen von Sites waren gesperrt und auch interne Funktionen für Editoren. Erst im Januar 2007 wurden diese wieder freigegeben und erst im Februar desselben Jahres konnten sich neue Editoren bewerben.

Ableger

Im Laufe seines Bestehens starteten die Editoren von Open Directory Project eine Reihe von verwandten Projekten. So entstand ein eigener Zweig für Kinder (kidmoz) deren Angaben und Kommentare altersgerecht sind. Ein weiterer Zweig widmet sich dem Sammeln von Daten, die mit Musikern oder Musik zu tun haben (MusicMoz). Dieser Zweig wird derzeit nur auf Englisch editiert. Ein deutschsprachiger Zweig wird vorbereitet.

Aufnahme von Sites ins ODP

Grundlage für die Aufnahme von Sites in das Verzeichnis sind die öffentlichen Richtlinien. ODP sieht sich als hochwertige Content-Datenbank, die für die Gemeinschaft der Internetnutzer nützlich und unersetzlich sein soll. Bei der Aufnahme in das Verzeichnis wird der relative Wert einer Informationsquelle mit anderen Quellen bewertet. Qualität und Eigenständigkeit der Information sind dabei wichtig. Es sollte sich um originale, einzigartige und wertvolle Inhalte handeln. Sites deren Inhalte identisch mit anderen Sites sind, werden nicht berücksichtigt.
Ein weiterer Aspekt ist die Funktionsfähigkeit. Sites sollten über eine gute Verlinkung verfügen und Links nicht auf Leerseite verweisen. Auch Sites die noch im Aufbau begriffen sind, werden in der Regel nicht berücksichtigt. Wenn eine Site aber wichtige, wertvolle und einzigartige Informationen beinhaltet, werden sie auch aufgenommen, wenn sie technische oder gestalterische Mängel aufweisen. Auch die Aktualität der Information spielt eine Rolle, ebenso wie die Frage, ob die Informationen Archivcharakter haben oder für Recherchen taugen. Auch die Verlinkung auf andere Webseites spielt bei der Aufnahme eine Rolle. Sites mit Aktualitätsanspruch, die seit Monaten nicht mehr aktualisiert worden sind, spielen keine Rolle. Zu den technischen Kriterien gehört die Ladezeit, weniger das Design, hauptsächlich aber der Inhalt. Designfragen spielen vor allem im Hinblick auf die Benutzbarkeit eine Rolle. Einen Anspruch auf Aufnahme in das Verzeichnis gibt es nicht.

Nicht aufgenommene Sites

Das ODP die nimmt keine Affiliate-Marketing-Sites (Partner Marketing) auf. Hier werden Einnahmen zwischen Werbern und Verkäufern geteilt, indem Produkte, Klicks oder Registrierungen verkauft werden. Durch dieses Geschäftsmodell entstehen gespiegelt und doppelte Inhalte, während das Ziel der Sites identisch ist. Also verweisen sie mehr oder weniger auf das gleiche Angebot, was für einen Katalog nicht nützlich ist. Ähnliches gilt für Sites, die hauptsächlich aus Partnerlinks bestehen. Ist aber die eigentliche Information ohne Partnerlinks diese Sites wertvoll, können sie dennoch in das Verzeichnis aufgenommen werden. Ähnliches gilt für Multilevel-Marketing, Schneballsysteme, Sites mit Kettenbriefen, Sites mit Geldspielen und Mirrors. Ausschlussgründe sind auch eine URL-Tarnung (Cloaking) und automatische Redirects.
Auch Sites deren Inhalt gegen bestehende Gesetze verstoßen, werden nicht ins ODP aufgenommen. Dazu gehören bestimmte Formen der Pornografie, Urheberrechtsverletzungen, illegale Aktivitäten oder beleidigendes oder herabwürdigendes Material. Auch Bezeichnungen oder Kategorien für Sites die auf illegale Aktivitäten hindeuten, verstoßen gegen die Richtlinien von ODP.
Für kommerzielle Sites gelten die oben beschriebenen Einschränkungen. Auch Sites, die nur der Werbung oder dem Verkauf eines einzigen Produkts gewidmet sind, werden nicht aufgenommen. Produktinformationen sind nur dann wertvoll, wenn sie substanziell sind oder mit Tipps, Ratschlägen oder Benutzerhinweisen verbunden sind.



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