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Reputation Begriffserklärung und Definition

reputationUnter Reputation im Internet oder auch unter der sogenannten „Online Reputation“ versteht man den Ruf, den eine Person, eine Gruppierung oder eine Firma im Internet genießt. In jüngster Zeit ist die Sensibilität dafür gewachsen, dass es notwendig ist, besonders Augenmerk auf die Online Reputation zu legen. So gab es jüngst eine Reihe von Vorfällen, bei denen Arbeitssuchende nicht eingestellt oder Arbeitnehmer entlassen wurden, weil sie in den sozialen Netzwerken für negative Schlagzeilen sorgten. Auch manche Unternehmen mussten in der Vergangenheit große wirtschaftliche Verluste hinnehmen, weil im Netz eine schlechte Stimmung über sie verbreitet wurde. Mittlerweile haben sich einige Werbe- und Marketing-Agenturen auf das sogenannte Online Reputationsmanagement spezialisiert, das darauf abzielt, den Ruf einer Person oder einer Firma im Internet zu überwachen und positiv zu beeinflussen.

Der gute Ruf und die sozialen Netzwerke

Ein guter Ruf im Internet wird stets aus mehreren Quellen gespeist. Zum einem bieten die sozialen Netzwerke eine Plattform, auf der die Selbstdarstellung auch zur Generierung eines guten Rufes genutzt werden kann. Indem der Besitzer eines Profil weitgehende Kontrolle darüber behält, was hier zu sehen ist und was nicht, kann er die Informationen gezielt steuern, die über ihn in diesen Profilen veröffentlicht werden. Vor jeder Veröffentlichung sollten daher auch die Folgen hinsichtlich der Reputation überlegt werden. In der Vergangenheit haben dabei immer wieder Negativbeispiele große Beachtung gefunden. Partyfotos nach reichlichem Alkoholgenuss oder allzu freizügige Fotos, beleidigenden Beiträge oder abfällige Bemerkungen über den eigenen Chef sind nicht geeignet, die eigene Reputation im Netz zu befördern. Umgekehrt ist es aber sehr wohl möglich, sich durch wohl überlegte Beiträge, Kommentare und treffende Bilder in den sozialen Netzwerken einen guten Ruf zu erarbeiten. Die Mühe, die mit dieser sorgfältigen Pflege seines Images und des guten Rufes verbunden ist, wird sich indes in den meisten Fällen auszahlen. In jüngsten Umfragen gaben drei Viertel der befragten Personalchefs an, in den sozialen Netzwerken Erkundungen über die Bewerber einzuholen. Zwar ist die Frage, ob diese Recherchen rechtlich überhaupt zulässig sind, noch nicht endgültig geklärt. Es darf aber aufgrund der geübten Praxis angenommen werden, dass diejenigen Bewerber, die nicht in den sozialen Netzwerken vertreten sind oder dort schlecht beleumundet sind, auf absehbare Zeit ein Nachsehen bei der Stellensuche haben werden.

„Ego-Googeln“

Da die sozialen Netzwerke keine statischen Präsentationen beinhalten und von den Beiträgen und Postings anderer Nutzer leben, ist es nicht möglich, alle Inhalte vor der Veröffentlichung zu kontrollieren. Umso wichtiger ist es jedoch, sich in den Netzwerken selbst, aber auch im Internet ständig darüber auf dem Laufenden zu halten, was andere Nutzer über die eigene Firma oder Person veröffentlichen. Ein erster Ansatzpunkt zur Kontrolle dieser Inhalte bietet das sogenannte Ego-Googeln. Durch das regelmäßige Abfragen des eigenen Namens oder der eigenen Firma in den Suchmaschinen lässt sich schnell herausfinden, welche Nachrichten über die eigene Person oder das eigene Unternehmen im Internet kursieren. Dabei sollten nach Möglichkeit unterschiedliche Suchmaschinen eingesetzt werden. In der Regel werden sich die einzelnen Suchergebnisse kaum unterscheiden, sehr aufschlussreich kann jedoch die unterschiedliche Reihenfolge der Fundstellen sein. Solange sich auf den ersten Ergebnisseiten nur positive Einträgen befinden, ist der gute Ruf im Internet nicht gefährdet. Tauchen aber negative Meldungen gleich an erster Stelle auf besteht Handlungsbedarf, um den Ruf nicht nachhaltig zu schädigen.

Reaktionen auf eine schlechte Reputation im Netz

Stellt man durch die Abfrage von Suchmaschinen fest, dass man selbst oder die eigene Firma im Internet einen schlechten Ruf besitzt, so sollte zunächst versucht werden, möglichst viele positive Nachrichten so im Internet zu platzieren, dass sie von den Suchmaschinen gefunden und möglich hoch gelistet werden. Als erste Maßnahmen sollten die eigenen Profile in den sozialen Netzwerken und die eigene Webseite überarbeitet und zur Verbreitung positiver Nachrichten genutzt werden. Auch mit Beiträgen auf unterschiedlichen Diskussionsplattformen kann das Ansehen deutlich verbessert werden. Wer bei diesen Maßnahmen die Regeln der Suchmaschinenoptimierung befolgt, hat gute Aussichten darauf, dass das auf diese Weise erzeugte positive Bild die schlechten Nachrichten in den Suchergebnisse der Suchmaschinen verdrängt. Als besonders erfolgreich erweisen sich dabei Kampagnen, die die im Netz geäußerte Kritik aufnehmen und kreativ in positive Botschaften wandeln. So kann eine Firma, die von einem Lebensmittelskandal betroffen ist, in ihrer Strategie beispielsweise die Mechanismen zu betonen, die in Zukunft die Verunreinigung der Lebensmittel verhindern sollen.
Bei übler Nachrede, Beleidigungen und gezielten Falschdarstellung ist es freilich auch möglich, die Urheber zu veranlassen, auf juristischem Wege zu belangen und zur Entfernung der Veröffentlichung zu zwingen. Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten, denn ein juristisches Vorgehen gegen unliebsame Inhalte wird von der Internetgemeinde oft als Zensur interpretiert. Im Zweifelsfall kann auch hierdurch der eigene Ruf nachhaltig geschädigt werden.

Automatische Ergänzung der Suchbegriffe bei Suchmaschinen

Im Falle der Gattin des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff wurde eine weitere Variante der nachhaltigen Rufschädigung im Internet bekannt. Um den Nutzer einen weiteren Service anzubieten, schlagen viele Suchmaschinen schon bei Eingabe des Suchbegriffes gewisse Ergänzungen vor, die besonders oft von den Nutzern nachgefragt wurden. Im Falle von Bettina Wulff stellten diese Ergänzungen die Präsidentengattin in Zusammenhang mit Prostitution. Nach den jüngsten Gerichtsentscheidungen kann die betroffene Person bei den Betreibern der Suchmaschine die Entfernung dieser Ergänzungen fordern, wenn sie herablassend und beleidigend sind. Die Betreiber von Suchmaschinen sind allerdings nicht verpflichtet, von sich aus zu handeln.

Online Reputationsmanagement

Ein gutes Online Reputationsmanagement beginnt bei der Kontrolle der Inhalte, die man selbst im Internet veröffentlicht. Dabei ist stets darauf zu achten, dass nur ein gutes Bild nach außen transportiert wird. In einem zweiten Schritt sollte ständig kontrolliert werden, was andere über die eigene Person und das eigene Unternehmen veröffentlichen. Drittens sollte schließlich auf die Entwicklung im Netz unter Beachtung der Gepflogenheiten im Netz reagiert werden. Besser als der juristische Weg oder das Bestreiten der Vorwürfe ist ein offensiver Umgang mit der Kritik und den eigenen Fehler. In der Regel wird ein ehrlicher Weg von der Netzgemeinde hoch geschätzt. So kann auch der Umgang mit einem schlechten Image zu einer guten Online Reputation beitragen.



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