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Hypes Begriffserklärung und Definition

hypesHypes sind Nachrichten, die in den Massenmedien aufgebauscht und in einem übertriebenen Maße dargestellt werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie oftmals nur von kurzer Dauer sind, während dieser sie jedoch hohe Aufmerksamkeit bekommen.

Hypes entstehen meist bei neuen und innovativen Angeboten oder Technologien beziehungsweise durch das Eintreten eines außergewöhnlichen Ereignisses. Daher werden sie gern von Personen oder Unternehmen dafür genutzt, um gezielt Werbung zu betreiben. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass man durch die hohe Medienaufmerksamkeit schnell Gewinne generieren kann, die zudem in der Regel sehr hoch ausfallen. Da ein Hype jedoch nur von kurzer Dauer ist, bewegen sich die Erlöse ebenfalls nur kurzzeitig auf hohem Niveau. Wer langfristige Gewinne machen möchte, muss später in zusätzliche Maßnahmen investieren, da ein Hype allein keinen dauerhaften Erfolg schafft.

Damit ein Hype entsteht, müssen Menschen auf einer emotionalen Basis angesprochen werden. Normale Nachrichten-Meldungen eignen sich dafür eher nicht oder nur sehr selten. Sie sind auf reinen Informationen aufgebaut und sollten keine gefühlstechnische Komponente enthalten. Daher verbreiten sich Hypes meist über Infotainment. Hier werden Informationsvermittlung und Unterhaltung kombiniert und man versucht, die Menschen auch emotional zu erreichen.

Der Hype-Zyklus

Die Phasen eines Hypes können in einem Hype-Zyklus zusammengefasst werden. Der Begriff wurde von Jackie Fenn im Jahr 1995 geprägt und wird vor allem für die Einschätzung des Hypes bei Technologien oder Produkten genutzt. Der Zyklus wird in einem Diagramm dargestellt, bei dem die X-Achse für die Zeit und die Y-Achse für Aufmerksamkeit steht. Die Kurve eines Hypes steigt zu Beginn stark an, fällt nach dem Erreichen eines Gipfelpunktes ebenso stark ab und stabilisiert sich zum Ende hin wieder auf einem konstanten oder leicht ansteigenden Pfad.

Die Hype-Kurve kann in 5 Phasen unterteilt werden.

  1. Die erste Phase ist der technische Auslöser. Dabei handelt es sich um ein Ereignis, das dazu führt, dass Interesse an einem Produkt oder einer Technologie entsteht. Zu Beginn entsteht das Interesse nur in der Fachpresse und bei dem Fachpublikum. Dort kommt es vermehrt zu Berichten, die dazu führen, dass immer mehr Trittbrettfahrer aufspringen.
  2. Damit geht der Zyklus in die zweite Phase über. Sie wird der Gipfel der überzogenen Erwartungen genannt. Nachdem immer mehr Medien anfangen zu berichten, nimmt die Aufmerksamkeit rasant zu. Das ist auch der Zeitpunkt, der gemeinhin als Hype verstanden wird. Durch die hohe Anzahl an Berichterstattungen werden in der Regel sehr hohe und selten zu erreichende Erwartungen geweckt. Die Berichte und Meldungen sind hauptsächlich übertrieben enthusiastisch und vermeiden kritische Aussagen. Dabei stecken die Produkte oder Technologien noch in ihren Kinderschuhen und die Nutzer haben mit Fehlern und Problemen zu kämpfen. So führen die Erwartungen, wenn sie dann mit der Realität konfrontiert werden, oftmals zu Enttäuschungen.
  3. Der Hype-Zyklus tritt in die dritte Phase ein, das Tal der Enttäuschung. Aufgrund dessen, dass die Erwartungen unerfüllt geblieben sind, lässt die Aufmerksamkeit stark nach. Die Popularität nimmt in gleichen Maße ab und es findet kaum noch Berichterstattung statt. Da die Produkte oder die Technologien aus dem Fokus der Medien verschwunden sind, kann es jedoch zu einer realistischen Bewertung kommen. Die Stärken und Schwächen der Technologien werden genau analysiert und man erhält ein Verständnis dafür, wie die optimale Nutzung erfolgen sollte. Neben dem Wissen über die Nutzung werden zusätzlich auch die Grenzen und Schwächen klar abgegrenzt.
  4. Diese Einschätzung ist die vierte Phase und wird als Pfad der Erleuchtung bezeichnet. Die Vor- und Nachteile sind nun allgemein bekannt und werden akzeptiert.
  5. Nun erreicht man die fünfte Phase; das Plateau der Produktivität. Hier hat die Technologie eine stabile Nutzerzahl erreicht und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Ob die Anzahl der Nutzer daraufhin weiter ansteigt oder konstant bleibt, hängt von der Tatsache ab, ob ein Produkt auf den Massen- oder Nischenmarkt ausgelegt ist und wie die Wachstumsmöglichkeiten des betroffenen Marktes aussehen.

Ein klassisches Beispiel für eine Technologie, die den Hype-Zyklus durchlaufen ist, stellt das Internet dar. Bei seiner Entwicklung noch wenig beachtet, entstand schnell ein Hype um die neue Technologie. Viele Firmen investierten große Summen und konnten dadurch hohe Gewinne erzielen. Dann platzte jedoch die sogenannte Dotcom-Blase und man setzte sich noch einmal neu mit der Technologie auseinander. In der Folge erholte sich die Wirtschaft im Internet wieder und verzeichnet seitdem ein kontinuierliches Wachstum.

Hypes als Internet-Phänomen

Das Internet ist heute einer der Hauptproduzenten von Hypes. Vor allem wegen seiner Schnelligkeit und der weltweiten Vernetzung ist die Anzahl der Hypes, die im Netz entstehen, sehr hoch. Neben Prominenten-, Produkt- und Technologie-Hypes spielt im Netz besonders die Möglichkeit der Selbstdarstellung eine große Rolle. So nutzen viele Menschen das Netz, um sich selbst in irgendeiner Form einen Bekanntheitsgrad zu verschaffen.

Dies kann auf humorvolle oder schockierende Art passieren. Dafür werden die vielfältigen Möglichkeiten des Netzes wie Chats, Videoportale oder soziale Netzwerke genutzt. Immer beliebter werden auch Social News Aggregatoren. Diese sammeln Newsmeldungen, Bilder und Videos des Internets und präsentieren sie so ihren Nutzern.

Die Reihenfolge der Präsentation wird in der Regel durch ein Votingsystem bestimmt. Dadurch befördern Social News Aggregatoren die Entstehungen von Hypes, da viele Menschen zuerst einmal die populären Einträge sehen. Ein Internet-Phänomen, das zu einem Hype wird, bleibt jedoch nicht nur auf das Netz beschränkt. Bei entsprechend großer Bekanntheit werden sie von den klassischen Medien aufgegriffen und so wird deren Popularität noch weiter gesteigert.



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