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Matt Cutts BegriffserklÀrung und Definition

Matt Cutts ist einer der frĂŒhsten und heute bekanntesten Mitarbeiter von Google. Er gehört seit 2000 zum Entwicklerteam des Unternehmens und ist als Mitentwickler der Suchmaschine auf deren Patent eingetragen. Im Speziellen ist er verantwortlich fĂŒr die erste Version des Filters SafeSearch, der Suchergebnisse von Google kinder- und familienfreundlich aussortiert. Heute ist er der Leiter des Teams fĂŒr Webspam und Search Quality.

Matt Cutts Aufgabenbereiche bei Google konzentrieren sich auf die Optimierung der Suchalgorithmen gegen Spamming und die absichtliche Manipulation von Ergebnissen. Vor seiner Anstellung bei Google hat er an der University of North Carolina (UNC) und University of Kentucky studiert. Er hĂ€lt zwei BachelorabschlĂŒsse und einen Masterabschluss, hat jedoch seine Promotion abgebrochen, um fĂŒr das Unternehmen zu arbeiten.

Wegen seines BeschĂ€ftigungsfelds im Zusammenhang mit der Suchmaschine werden die öffentlichen Äußerungen von Matt Cutts von Webmastern und SEO-Experten mit großem Interesse verfolgt, um das Google Page Ranking von Webseiten zu optimieren. Er gehört zu den Google-Angestellten, die hĂ€ufig privat ĂŒber die Konzepte und Funktionsweisen, welche hinter der Suchmaschine stecken, sprechen. Seine Themen drehen sich dabei vor allem um Search Engine Optimization, deren Funktion und seine eigene Meinung zu dieser.

Neben einem persönlichen Blog fĂŒhrt er den Youtube-Kanal GoogleWebmasterHelp, hĂ€lt VortrĂ€ge und nimmt an Podiumsdiskussionen auf zahlreichen Konferenzen teil. Matt Cutts wird die IdentitĂ€t als der „Google Guy“ zugesprochen, welcher in vielen englischsprachigen Foren fĂŒr Webmaster und SEO-Fachleute aktiv ist. Privat ist nicht viel ĂŒber ihn bekannt, außer dass er verheiratet ist. Er hegt eine große Begeisterung fĂŒr neue Technologie und deren Anwendungsmöglichkeiten, sowie das Wandern.

Lebenslauf und Arbeitsbereich von Matt Cutts

Der Lebenslauf von Matt Cutts lĂ€sst sich ĂŒber seine Google-Karriere hinaus nur im akademischen Bereich nĂ€her verfolgen. Er ist mit zwei BachelorabschlĂŒssen (Mathematik und Computerwissenschaften) von der University of Kentucky abgegangen. Seinen Masterabschluss macht er danach an der University of North Carolina, wo er ebenfalls an seiner Promotion in Computer Graphics arbeitete. WĂ€hrend dieser Zeit interessierte Matt Cutts sich bereits im allgemeinen Rahmen der Informationswissenschaften fĂŒr digitale Suchtechnologie und entsprechende Software.

Im Jahr 2000 stieg er als Entwickler bei Google ein, ohne seine Promotion abzuschließen und hat diese nie nachgeholt. Er ist einer der ersten Mitarbeiter des Unternehmens und mit den GrĂŒndern Sergey Brin und Larry Page einer der frĂŒhsten Entwickler, die an der Suchmaschine gearbeitet haben.

Sein wichtigster Beitrag zur Anfangsphase von Google war der Filter SafeSearch. Der Algorithmus war fĂŒr den jugendfreien und familienfreundlichen Suchmodus von Google verantwortlich. Matt Cutts gehört zu den wenigen Mitentwicklern, die in das Patent der Suchmaschine eingetragen sind. Mittlerweile arbeitet er fĂŒr Google im Bereich Search Quality und ist Leiter des Teams Webspam. Er ist darauf spezialisiert, unerwĂŒnschte Inhalte aus den Suchergebnissen zu filtern und gezielte Manipulationen des Algorithmus zu verhindern. Zu diesem Bereich gibt es von ihm zahlreiche Äußerungen, BlogeintrĂ€ge, Videos und VortrĂ€ge.

Matt Cutts Arbeitsbereich innerhalb von Google beschĂ€ftigt sich sehr stark mit der QualitĂ€t von Suchergebnissen. WĂ€hrend von außen betrachtet gerade in der SEO- und Werbebranche nach Wegen gesucht wird, die Suchmaschine und ihr Page-Ranking zu ĂŒberlisten, arbeitet das Team fĂŒr Search Quality daran, diesen Spielraum fĂŒr Tricks zu schließen. Matt Cutts betont an verschiedenen Stellen, dass er auf die Google SEO Richtlinien persönlich wie professionell sehr großen Wert legt. Die Entwicklungen seines Arbeitsbereichs zielen auf ein inhaltlich ideales Ergebnis zu gestellten Suchanfragen ab, dass sich nicht nur das Ausnutzen formaler Strukturen manipulieren oder aushebeln lĂ€sst.

WĂ€hrend seiner frĂŒhen BeschĂ€ftigung bei Google ging es hierbei vor allem um illegale, pornographische und anstĂ¶ĂŸige Inhalte. Mit der heutigen Stellung der Suchmaschine als Werbe- und Marketingschnittstelle dreht sich die Verbesserung der SuchqualitĂ€t vor allem um das Filtern von Spam und VerstĂ¶ĂŸen gegen die Google Richtlinien. Hier zielt die Arbeit seines Teams auf die StĂ€rkung relevanter und informativer Inhalte im Page-Ranking ab.

Matt Cutts öffentliche Auftritte

Im Gegensatz zu anderen Entwicklern von Google ist Matt Cutts wegen seiner zahlreichen öffentlichen Auftritte bekannt. Er fĂŒhrt einen persönlichen Blog, in dem er ĂŒber seinen Alltag, private Interessen und Technologien, die ihn interessiert, schreibt. Neben diesen Themen spricht er auch ĂŒber seine BeschĂ€ftigung bei Google und seine Gedanken zum Webmaster- und SEO-Bereich. Gleichzeitig steckt Matt Cutts hinter dem Youtube-Kanal GoogleWebmasterHelp, der zur gleichnamigen Webseite gehört. Hier veröffentlicht er zeitweise fast tĂ€glich seit 2009 Videos, in denen er die Fragen von Webmastern beantwortet und sich zu entsprechenden Themen Ă€ußert.

Viele dieser ErklĂ€rungen und Äußerungen werden von verschiedenen Webseiten gesammelt und fĂŒr spĂ€tere Referenzen archiviert. Da der Suchalgorithmus von Google nicht öffentlich zugĂ€nglich oder bekannt ist, messen Fachleute den Aussagen von Matt Cutts große Bedeutung und Wichtigkeit zu. Die Videos haben parallel zu dieser professionellen Auseinandersetzung und Analyse ĂŒber die Jahre eine regelrechte Fangemeinde angesammelt. In scherzhaften Statistiken wird beispielsweise Matt Cutts‘ Kleidung und deren Farbe in Korrelation zur Hintergrundfarbe des Videos analysiert.

Von vielen Internetnutzern ebenso wie der SEO-Szene wird er als ein Ansprechpartner innerhalb des Unternehmens betrachtet. WĂ€hrend seine BlogeintrĂ€ge klar als private Äußerungen gekennzeichnet sind, reprĂ€sentiert Matt Cutts mit seinen Videos die Plattform Google Webmasters und somit auch das Unternehmen selbst. Obwohl er sich auch hier betont auf seine eigenen Ansichten beruft, stellen einige Quellen in Frage, wie stark seine Antworten von Seiten des Unternehmens vorgegeben oder eingegrenzt sind.

Neben seinem Auftreten im Internet nimmt Matt Cutts an zahlreichen Konferenzen in Form von VortrĂ€gen oder Podiumsdiskussionen teil. Er ist in der Webmaster- und SEO-Szene ein gerngesehener Gast und wird auf Konferenzen von einem Gefolge begleitet, fĂŒr das sich mittlerweile ein eigener Ausdruck („cutlets“) entwickelt hat. Seine VortrĂ€ge beschĂ€ftigen sich in den meisten FĂ€llen mit den Funktionsweisen und Prinzipien hinter Googles Suchverfahren. Die Themen reichen von Grundgedanken zur Bedeutung einzigartiger Inhalte und hohen Bewertung qualitativ hochwertiger Webseiten bis hin zu komplexen technischen Details zu Suchalgorithmen und Webdesign.

Matt Cutts wird auf den meisten Konferenzen und Treffen dieser Art von anderen Teilnehmern im Versuch, wertvolle Informationen ĂŒber den Mechanismus hinter der Suchmaschine zu erlangen, geradezu verfolgt. Er Ă€ußert sich auch bei öffentlichen Diskussionen und VortrĂ€gen immer wieder sehr kritisch zum Missbrauch des Google-Algorithmus und Marketingstrategien, die rein auf Spam beruhen, doch seine GesprĂ€chsbereitschaft wird oft positiv hervorgehoben. Er hat ein großes Interesse daran anderen Menschen, ganz gleich ob einfache Nutzer oder professionelle, die Grundgedanken einer Suchmaschine wie Google nĂ€her zu bringen. Dabei betont er die Relevanz von Inhalten im Gegensatz zu Strukturen und die Wichtigkeit der vom Unternehmen gelieferten Informationen und Tools.

Losgelöst von seiner Arbeit bei Google sind ĂŒber Matt Cutts privat nur wenige Informationen bekannt. Er hat im Juli 2011 einen TEDtalk mit dem Titel „Try something new for 30 days“ gehalten, in dem er seine Leidenschaft fĂŒr das Ausprobieren neuer Ideen und Hobbies beschreibt. In seinem Blog und an vielen anderen Stellen findet sich sein großer Enthusiasmus fĂŒr neue Technologien wieder. Seine Reaktion auf die Xbox-360-Hardware Kinect von Microsoft findet sich in diesem Zusammenhang hĂ€ufig als Beispiel. Nachdem das Unternehmen explizit Ă€ußerte, dass die Verwendung des Bewegungssensors mit anderen GerĂ€ten als der Konsole nicht möglich sei, rief Matt Cutts zu möglichst spannenden und kreativen Projekten mit der Hardware fĂŒr das Betriebssystem Linux auf. Er setzte in diesem Zusammenhang einen Wettbewerb mit zwei Preisen je 1.000 US-Dollar an. Einen Preis vergab er fĂŒr das kreativste Projekt, wĂ€hrend der zweite Preis an das Projekt ging, welches die Nutzung der Kinect auf Linux fĂŒr andere besonders leicht zugĂ€nglich machte.



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