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Soziale Software Begriffserklärung und Definition

soziale-softwareDas Internet wurde ursprünglich zu militärischen Zwecken entwickelt. Dieser Idee hat man es zu verdanken, dass heute die Gesellschaft wesentlich geprägt wird. In den 1990er Jahren war das World Wide Web in den ersten Privathaushalten angekommen. In den letzten Jahren ist die Anzahl der User weltweit rapide angestiegen, heute haben über 85 Prozent der deutschen Haushalte einen Zugang zum Internet. Und nicht nur das, auch Unternehmen haben den Trend erkannt und Nutzen die Technologie in sehr breitem Umfang. Neben großen Konzernen sind auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im World Wide Web angekommen. Diese Entwicklung hat vor allem dazu beigetragen, dass Nutzer das Internet proaktiv nutzen können. Es kann also nicht nur passiv konsumiert, sondern aktiv durch alle User mitgestaltet werden. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Social Software. Soziale Software beschreibt die Möglichkeit, dass Menschen über das Internet kommunizieren und interagieren können. Auch die Zusammenarbeit, auch Kollaboration genannt, gehört hier mit dazu. Der Begriff „Soziale Software“ entstand um das Jahr 2002, als sich Wikis und Blogs im Internet zu etablieren begannen. In den letzten Jahren sind unzählige weitere Technologien hinzugekommen, die unter diesem Begriff einzuordnen sind. Im Folgenden werden diese Aspekte näher vorgestellt.

Soziale Software – Definition und wesentliche Charakteristika

Bei sozialer Software handelt es sich um alle Applikationen und Anwendungen, meist innerhalb des Internets, die es erlauben, mit anderen Nutzern zu kommunizieren und Kontakte bzw. Gemeinschaften aufzubauen und zu pflegen. Eine präzisere Definition zur sozialen Software gibt es nicht, in der Literatur und Wissenschaft wird die Definition in ihrer Auslegung entweder enger oder breiter erfasst. Die Anwendungen lassen sich in ihrer Zweckbestimmung in wesentliche Bereiche strukturieren. Zum einen ist in sozialer Software das Informationsmanagement ein wesentlicher Aspekt. Schließlich erlaubt es soziale Software, Informationen zu suchen und zu finden. Hierfür werden unterschiedlichste Suchalgorithmen und Techniken angewandt. Auch das Bewerten und Administrieren von Informationen steht hier sehr stark im Vordergrund. Ein Bewerten von Produkten in Onlineshops ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Ferner spielt auch das Identitätsmanagement eine essenzielle Rolle. In diesem Kontext erlaubt es Soziale Software, dass sich einzelne Benutzer selbst präsentieren können. Informationen zur Person, Hobbys und Vorlieben sind Beispiele. Auch Bilder sind oft Bestandteil des Identitätsmanagements innerhalb sozialer Software. In der Regel können User ein Benutzerprofil nach individuellen Wünschen gestalten und zur Schau stellen. Andere Benutzer können diese Informationen wiederum sehen und begutachten. Als dritter Aspekt ist das bereits angesprochene Beziehungsmanagement eine wichtige Funktion. Kontakte und Beziehungen knüpfen und pflegen ist wohl die wichtigste Funktion innerhalb sozialer Software. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit von Kollaboration. Die Zusammenarbeit in verschiedenster Art und Weise lässt das Wissen und das Know-How von allen Beteiligten einfließen und entsprechend qualifizierte Resultate erreichen. Ein Beispiel hierfür ist die Diskussion eines Problems in einem Forum, zu dem sich alle User einbringen und etwaige Lösungsvorschläge unterbreiten können. Die Kommunikation zwischen einzelnen Benutzern ist ebenso möglich, wie die Veröffentlichung von Nachrichten an mehrere Benutzer. Hierfür ist die Chat- bzw. klassische Nachrichtenfunktion sehr etabliert.

Formen und Applikationen innerhalb Sozialer Software

Soziale Software hat viele Facetten und Plattformen, die sich in verschiedensten Applikationen widerspiegelt. Eine der ersten Anwendungen war das Instant Messaging. Dabei handelt es sich um die Funktion der sofortigen Nachrichtenübermittlung zwischen den Usern. Oft wird das Instant Messaging auch Chatten genannt. Die Übertragung der Textnachrichten erfolgt nach dem Push-System, sodass der Empfänger die Nachricht unmittelbar erhält. Aus technischer Sicht müssen die User um derartige Textnachrichten zu versenden, eine Clientsoftware starten und sich am Server anmelden. Eine ähnliche Applikation, die ebenfalls der Kategorie soziale Software zugeordnet werden kann, ist der sogenannte Blog. Der Weblog ist ein Tagebuch, der es einem bestimmten Autorenkreis erlaubt, Informationen, Erfahrungen oder Anleitungen chronologisch auf einer Internetseite zu erfassen. Die hierbei erfassten Artikel werden chronologisch in umgekehrter Reihenfolge fortlaufend dargestellt und können von anderen Benutzern konsumiert werden. Blogs waren eine der ersten Anwendungen im Internet und sind auch heute noch sehr beliebt. Blogs können von Lesern auch positiv oder negativ bewertet werden. Auch Wikis sind eine Form von sozialer Software und im World Wide Web sehr weit verbreitet. Bei einem Wiki handelt es sich um eine Applikation, die kollaboratives Schreiben von Artikeln erlaubt. Insbesondere für Lexika und Enzyklopädien werden Wikis gerne verwendet. Das Besondere daran ist, dass die Artikel von allen Usern angepasst, erweitert und verbessert werden können. Das Wissen der Einzelnen wird so gebündelt, es entstehen qualitativ hochwertige Beschreibungen und Definitionen für unterschiedlichste Sachverhalte. Technisch gesehen bedarf es allerdings speziellen Know-Hows, um als Autor in Wikis fungieren zu können. Soziale Software wird ebenfalls über virtuelle Welten bzw. über virtuelle Realitäten (VR) abgebildet. Die Charakteristika einer virtuellen Welt liegen darin, dass simultane Partizipation von sehr vielen Benutzern erfolgen kann. Diese Teilnehmer können sich unabhängig voneinander in einer virtuellen Umgebung bewegen und Aktivitäten verrichten. Moderne virtuelle Realitäten bilden die Umgebung über 3D-Landschaften ab, so können sich die User zum Beispiel in einer virtuellen Stadt oder Straße bewegen. Jeder Teilnehmer hat einen sogenannten Avatar zur Verfügung, also jenes Individuum, welches in der Egoperspektive in Echtzeit vom Benutzer gesteuert werden kann. Der Betrieb der Software kann via Installation auf dem Client aber auch innerhalb des Browsers erfolgen. Auch soziale Netzwerke gehören zur sozialen Software. Bei diesen Plattformen handelt es sich um Applikationen, die gebündelte Funktionalitäten zur Verfügung stellen. Das besondere an Sozialen Netzwerken ist, dass sich die User Netzwerke mit Bekannten, Freunden oder Kollegen aufbauen und pflegen können. Auch Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um ihre Produkte und Dienstleistungen potenziellen Kunden näher zu bringen. Über sogenannte Fanseiten werden Gewinnspiele, Umfragen oder Diskussionsthemen angeboten. Ziel hierbei ist es, die Kundenbindung zu stärken und zu erhöhen. So kann man regelmäßig mit anderen Personen bzw. Kunden den persönlichen Kontakt pflegen. Eine ebenfalls sehr bekannte und schon lange etablierte Applikation aus der Kategorie der sozialen Software ist das Forum. In einem Forum können themenspezifische Probleme in der Gruppe diskutiert und Lösungswege erarbeitet werden. Auch hier können verschiedenste Erfahrungen der einzelnen Nutzer einfließen und eine qualifizierte Lösung beschreiben. Diese kollektive Intelligenz ist ein wesentlicher Vorzug, der vielen Menschen dabei helfen kann, individuelle Probleme zu lösen.

Soziale Software als gesellschaftliche Intention

Social Software ist ein weltweites Phänomen, welches täglich unzählige Nutzer hinzugewinnt. Auch die Politik hat soziale Software für Wahlkampfkampagnen und den direkten und unmittelbaren Dialog mit den Bürgern für sich entdeckt. Viele bekannte Politiker nutzen bereits heute Soziale Software in den unterschiedlichsten Formen. Die vielseitigen Partizipationsmöglichkeiten stellen sogar die demokratische Grundlage der mehrheitlichen Meinungsbildung des Einzelnen in den Vordergrund. Insofern bleibt es sehr spannend, zu beobachten, welche weiteren Einflüsse soziale Software auf die Gesellschaft in der Zukunft noch haben wird.



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