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Soziale Netzwerke Begriffserklärung und Definition

soziale-netzwerkeDas Internet hat die Gesellschaft geprägt und in den letzten Jahren sehr stark verändert. Die Kommunikation und Interaktion ist durch das World Wide Web wesentlich einfacher und unkomplizierter geworden. In den 1990er Jahren war dieser Trend nicht abzusehen, erst in den letzten Jahren kam die plötzliche Wendung. Ein wesentlicher Faktor, der diese Entwicklung getragen und ermöglicht hat, ist das Web 2.0. Dabei handelt es sich um das sogenannte Mitmach-Web, bei dem der Internetuser nicht mehr nur Inhalte konsumiert sondern auch aktiv beitragen kann. Innerhalb des Web 2.0 sind soziale Netzwerke die wohl bekanntesten und am weitest verbreiteten Instrumente. Zwar gab es schon in den 80er Jahren mit den Bulletin-Board-Systemen erste Vorboten für soziale Netzwerke, der Durchbruch hat allerdings erst später eingesetzt. Soziale Netzwerke haben sich verschiedenste Technologien und Funktionen zunutze gemacht, um eine Interaktion und Kommunikation zwischen Usern zu erlauben. Ein Grundelement eines sozialen Netzwerks ist zum Beispiel die Chatfunktion, aber auch Foren haben den Einzug in diese Plattformen geschafft. Ein weiterer Faktor ist, dass Social Networks auch global verfügbar sind, jeder Rechner mit Internetzugriff erlaubt die Nutzung. Es ist so prinzipiell möglich, sich mit Usern weltweit austauschen.

Begrifflichkeit und wesentliche Kernfunktionen sozialer Netzwerke

Neben dem Begriff der sozialen Netzwerke wird auch der Begriff Netzgemeinschaft für die Beschreibung einer derartigen Plattform bemüht. Auch der Begriff Online-Community ist gebräuchlich. Aus technischer Sicht handelt es sich dabei um Portale oder Webanwendungen, die durch die Internetnutzer angesteuert werden können. Aus dem Englischen stammt der Begriff Social Network Service (SNS), der bis heute Anwendung findet. Soziale Netzwerke erlauben es den Mitgliedern, ihre Persönlichkeit zu präsentieren. Hierfür steht die Möglichkeit offen, innerhalb eines persönlichen Profils Daten und Informationen von sich Preis zu geben. Neben Informationen zu Name, Interessen und Hobbys (Musikgeschmack, Sport, Politik etc.) können in einem Fotoalbum auch Bilder gepostet und zur Schau gestellt werden. Über die persönlichen Einstellungen können diese Daten an bestimmte Anwenderkreise freigegeben oder gesperrt werden. Soziale Netzwerke erlauben also, die Sichtbarkeit der Informationen bewusst einzuschränken. Ferner stellen soziale Netzwerke auch Kontaktlisten bzw. Adressbücher zur Verfügung, in denen man Kontakte von Freunden und Bekannten verwalten kann. Hier werden die Verbindungen eines Mitglieds zu anderen Mitgliedern dokumentiert und aufgezeigt, sodass man von einem Netzwerk sprechen kann. Auch der Import- bzw. Export von Kontaktdaten aus E-Mail-Programmen ist hier durchaus gegeben. Selbstverständlich können innerhalb eines sozialen Netzwerks auch Nachrichten an andere User empfangen und versendet werden. Dies kann sowohl individuell als auch über Sammel-Nachrichten erfolgen. Es können jedoch nicht nur Nachrichten versendet werden, man kann andere User auch über Statusänderungen im eigenen Profil aufmerksam machen. Dies kann zum Beispiel bei neu eingestellten Bildern oder Videos ebenso der Fall sein. Die Suchfunktion ist eine elementare Komponente innerhalb von sozialen Netzwerken. Man kann Personen aber auch Beiträge (z. B. Videos oder Bilder) anhand unterschiedlicher Suchkriterien suchen. Auch Blogs sind in sozialen Netzwerken vorzufinden, hier wird im Rahmen von Mikroblogging-Funktionen eine Pinnwand realisiert, die man als User selbst pflegen kann. Auch andere User können in der Regel Einträge auf fremden Pinnwänden vornehmen. Eine noch sehr neue und deshalb sehr stark im Anwenderkreis wachsende Applikation innerhalb von sozialen Netzwerken ist das Social Gaming. Innerhalb von Strategie- oder Gesellschaftsspielen können Benutzer untereinander kommunizieren und neue Kontakte knüpfen. Neben dem spielerischen Effekt ist hier also eine starke soziale Komponente vorzufinden. Selbstverständlich wird auch die direkte Kommunikation mit Konsumenten bzw. Kunden propagiert, welches eine steigende Kundenzufriedenheit nach sich ziehen soll.

Anwendungsplattformen und Social Marketing von Social Networks

Soziale Netzwerke können in Bezug auf ihre Anwendungsplattformen sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Im Wesentlichen hängt dies vom Geschäftsmodell der Plattform ab. Die simpelste aber auch beliebteste Methode ist die reine Kommunikationsplattform, welches textuelle Interaktionen zwischen den Benutzern erlaubt. Ferner gibt es Applikationen, auf denen sich Content up- und downloaden lässt. Dies kann zum Beispiel auf Bilder oder Videos zutreffen. Benutzer können diese Beiträge bewerten, ihre Kommentare hierzu abgeben und die Inhalte mit anderen Benutzern teilen. Ferner gibt es soziale Netzwerke, die als Businessnetzwerke fungieren. Hier können sich potenzielle Arbeitnehmer präsentieren, ihren beruflichen Werdegang schildern und Geschäftskontakte knüpfen. Über diese Art von Plattform kann man sich ein berufliches Netzwerk aufbauen. In den letzten Jahren haben auch Unternehmen den positiven Trend von sozialen Netzwerken erkannt. Demnach nutzen immer mehr Konzerne aber auch kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU) soziale Netzwerke zu Zwecken des Marketings. Unternehmen können so einem großen Markt mit Millionen Usern ihre Produkte, Dienstleistungen und Marken präsentieren. Dies ist für Unternehmen durchaus reizvoll, da es sich um eine günstige Form der Werbung handelt. Firmen bauen sich innerhalb von sozialen Netzwerken komplette Unternehmensseiten auf, auf denen sie Produktvorstellungen, Diskussionen zu Produkten aber auch Gewinnspiele oder Umfragen anbieten. Diese Form des Marketings ist stark im Kommen, immer mehr Firmen bringen sich in sozialen Netzwerken in Position.

Geschäftsmodelle, Kritik und datenschutzrechtliche Bewertung von Social Networks

Soziale Netzwerke und deren Betreiber denken natürlich auch wirtschaftlich und wollen durch die Nutzung der Plattform einen Profit erzielen. So refinanzieren sich einige Plattformen durch Mitgliedsbeiträge, die üblicherweise monatlich zu entrichten sind. Häufig gibt es zweierlei Usergruppen, die in normale User und sogenannte Premium-User unterschieden werden. Letztere entrichten einen monatlichen Beitrag, im Gegenzug stehen ihnen erweiterte Funktionen in vollem Umfang zu Verfügung. Eine weitere Möglichkeit besteht im Bereich Sponsoring und Werbung, auch hier können soziale Netzwerke Einnahmen erzielen. Die von den Betreibern erhofften und vorausgesagten Gewinne haben sich aber wider Erwarten bisher nicht eingestellt. Trotz der vielen Vorteile, gibt es für Benutzer auch einige Nachteile aufzuzählen. So kann die Veröffentlichung von privaten Daten für viele Menschen von Nachteil sein. Dies ist einerseits auf die eigene Unvorsichtigkeit und andererseits auf technische Sicherheitslücken beim Betreiber zurückzuführen. Im schlimmsten Fall können die durch User selbst veröffentlichten Daten in Cyber-Mobbing münden. Dieser stark zunehmende Trend ist unter Jugendlichen mittlerweile sehr weit verbreitet und aufgrund der Anonymität sehr schwer nachvollziehbar. Ein weiterer schwerwiegender Kritikpunkt bei sozialen Netzwerken ist, dass die Daten der Benutzer ausgewertet und an Dienstleister weitergegeben werden. Diese können dann zu kommerziellen Zwecken in Form von Werbung und Newslettern missbraucht werden. Ist das eigene Profil nicht vor Zugriffen geschützt, können auch Fremde (z. B. in Form von Medien oder Journalisten) die persönlichen Daten der Benutzer abgreifen. Soziale Netzwerke können sich sogar, wie in wissenschaftlichen Studien bewiesen, negativ auf die Psyche der Benutzer auswirken. So kann etwa die Selbstkontrolle dauerhaft vermindert werden. Auch in Bezug auf datenschutzrechtliche Aspekte sollten soziale Netzwerke sehr kritisch betrachtet werden. So sind Daten nur frei zugänglich, wenn dies ausdrücklich auf persönlichen Wunsch des Nutzers erfolgt. Häufig wird dies aber innerhalb von Social Networks nicht berücksichtigt, Benutzer setzen in der Regel großes Vertrauen in die Betreiber, sodass unter Umständen die Daten für andere frei zugänglich sind, obwohl dies in Wirklichkeit gar nicht gewünscht ist. Zusammenfassend kann man sagen, dass soziale Netzwerke in den letzten Jahren einen wahren Besucher- und Nutzeransturm erlebt haben. Der Großteil der Internetnutzer ist mindestens bei einer Plattform angemeldet und nutzt diese auch regelmäßig. Es bleibt gespannt abzuwarten, wie sich diese Zahlen in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche neuen Funktionalitäten sich etablieren werden. Fest steht, dass vor allem Kinder und Jugendliche verstärkt zu der konsumierenden Masse gehören werden.



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