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Templates Begriffserklärung und Definition

templateEin Template ist, frei aus dem Englischen übersetzt, eine Schablone. Der Begriff Schablone beschreibt bereits die grundlegende Funktion eines Templates. Ein Template ist ein Konstrukt oder eine Ausgangsbasis, welche an vordefinierten Stellen mit bestimmten Inhalten gefüllt wird. Templates kommen in unterschiedlichsten Bereichen vor. Neben den klassischen Vorlagen in Office-Dokumenten werden Templates zum Beispiel auch als Klassenvorlagen in der C++-Programmierung verwendet. Eine sehr häufige Anwendung finden Templates in der Programmierung von Webseites. In dieser Anwendung bieten Templates beispielsweise ein vorgefertigtes Seiten-Layout, das nur noch mit den entsprechenden Inhalten gefüllt werden muss. Daneben existieren Spezial-Templates, zum Beispiel als Konzept innerhalb eines SAP-Systems.

Templates als Mustervorlagen

Templates werden als Mustervorlagen in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Ob Text-Dokumente, Tabellenkalkulationen oder Design-Programme, immer, wenn bestimmte Dokumente regelmäßig erstellt werden müssen, werden Templates verwendet. Beispielhaft sei eine Mustervorlage für eine Broschüre oder einen Geschäftsbrief genannt. Ein vorher gefertigtes Layout wird über ein Template aufgerufen und an bestimmten Stellen mit Texten oder Fotos und Grafiken ergänzt.
Eine solche Mustervorlage für den vorformatierten Inhalt hat den Vorteil, dass sie immer wieder verwendet werden kann. Im Regelfall wird die Vorlage geöffnet und eine Kopie zwischengespeichert. In dieser Kopie werden die Ergänzungen vorgenommen. Alternativ besteht die Möglichkeit, durch eine Verknüpfung mit der Mustervorlage dem eigentlichen Dokument das Layout zuzuweisen. Das Template selbst bleibt unverändert und kann so beliebig oft eingesetzt werden.
Ein Template muss sich nicht zwingend auf ein gesamtes Dokument beziehen und somit die Gesamtstruktur beeinflussen. Es ist durchaus üblich, Mustervorlagen nur für bestimmte Absatz- und Zeichenformate oder einzelne Textbausteine zu verwenden.

Templates in der C++-Programmierung

Bei der C++-Programmierung spielen Templates eine große Rolle. Auch hier hat das Template die Funktion einer Vorlage, gleichzeitig aber auch die Funktion einer Vorschrift. Mithilfe des Templates erhält der Compiler eine Anweisung, auf welche Art und Weise eine Funktion oder eine Klasse generiert werden soll. C++ kennt eben genau diese beiden Template Typen: das Funktions-Template und das Klassen-Template.
Mit dem Funktions-Template wird eine Vorlage geschaffen, die gleichartige Funktionen behandelt, welche zwar im Ablauf immer gleich sind, aber beispielsweise unterschiedliche Datentypen behandeln. Beispielhaft sei die Ermittlung des Maximalwertes aus mehreren Werten genannt. Die Funktion – die Ermittlung des Maximalwertes – ist immer gleich. Die Datentypen der Parameter, die die Werte ausgeben, können unterschiedlicher Herkunft sein.
Das Klassen-Template funktioniert nach einem vergleichbaren Muster. Dieses Template wendet das vorgegebene Prinzip allerdings nicht auf die Funktion, sondern auf die entsprechende Klasse an. Häufige Verwendung findet ein Klassen-Template bei der Erstellung von generischen Containern, zum Beispiel zur Implementierung von verketteten Listen.
Klassen- und Funktions-Templates lassen sich zudem spezialisieren. Mithilfe dieser spezialisierten Templates ist eine effizientere Implementierung für bestimmte Datentypen möglich. Die Schnittstelle eines Templates muss für diesen Vorgang nicht geändert werden.
Templates sind abhängig von Parametern. Diese Parameter werden getrennt in „Typparameter“ – als Typparameter ist jeder Datentyp geeignet – und „Nichttyp-Parameter“ – hierbei handelt es sich um konstante und bekannte Werte zur Compile-Zeit. Als weiterer Parameter gelten „Template Templates“ – hier werden Templates als Parameter übergeben – und „Template Packs“. In Template Packs wird variable Anzahl an Parametern definiert.

Das Template als Vorlage für die Webseite-Programmierung

Vergleichbar zu den Mustervorlagen bei der Dokumentenerstellung liefern auch Templates bei der Webseite-Gestaltung vorgefertigte – aber auch veränderbare – Gerüste, die an klar definierten Positionen mit entsprechendem Inhalt zu füllen sind. Mit der immer häufiger werdenden Nutzung von Content-Management-Systemen nahm auch die Bedeutung der Templates zu. Ein Template ist vereinfacht gesagt eine Designvorlage für eine zu entstehende Webseite. Insbesondere Menschen, die geringe Grafikkenntnisse haben, profitieren von diesen Vorlagen, die den Webseites ein professionelles und einheitliches Erscheinungsbild ermöglichen.
Ein Redakteur, der ein Content-Management-System betreut, möchte sich im Wesentlichen nur mit dem Inhalt der Webseite beschäftigen. Hierzu benötigt er ein Layout-Raster, das die Webseite trotz verändertem Inhalt immer gleich erscheinen lässt. Dieses Raster liefert ein Template. Wird auf bestimmten Unterseiten ein verändertes Erscheinungsbild gewünscht, kommt ein weiteres Template für diese Unterseiten zum Einsatz. Es ist möglich, beliebig viele Templates in einem solchen System zu verwalten.
Das Template selbst besteht aus zwei Bereichen: der Formatierung der Seitenelemente und der Positionierung einzelner Module. Die Formatierung der Seitenelemente erfolgt über „Cascading Style Sheets“ (CSS). Eine entsprechende CSS-Datei – oder mehrere – ist immer Bestandteil des Templates. Die Positionierung der Module, Inhalte und einzelnen Bestandteile der Webseite erfolgt über die Template-Grunddatei, die in der Auszeichnungssprache HTML verfasst ist und im Normalfall auch PHP-Variablen erhält. Webmaster mit Programmiererfahrung können die Templates in diesen beiden Bereichen nach eigenen Wünschen anpassen.
Neben dem Frontend Template, also dem Template, welches der Besucher der Webseite sieht, finden auch Backend Templates in Content-Management-Systemen ihre Anwendung. Durch ein solches Template wird das Backend, also der Bereich, der zur Verwaltung der Webseite genutzt wird, entsprechend gestaltet.
Templates werden nicht nur für Content-Management-Systeme erstellt und angeboten. Für nahezu jede Art von Webapplikation ist ein Template erhältlich: Shop-Systeme, Blogs, Foren, Flash-Vorlagen und selbst herkömmliche „einfache“ Internetseiten können über Templates gestaltet werden.

Arbeiten mit einer Template Engine

In allen Fällen, in denen ein Designer mit einem Programmierer zusammenarbeitet, kann es zu Komplikationen kommen, insbesondere dann, wenn der Designer aktiv in den Programmiercode eingreift. Gleichzeitig ist es immer sinnvoll, neben der Trennung von Logik und Darstellung auch Inhalt und Layout separat zu halten, gerade dann, wenn das Projekt immer größer wird. Eine Template Engine kann hier helfen.
Im erstellten Template werden für die Umsetzung im HTML-Code Variablen eingebaut, die später mithilfe einer Template Engine durch die gewünschten Werte ersetzt werden. Der Vorteil liegt darin, dass der HTML-Code schlanker und übersichtlicher wird, statischer Text mit dynamischen Inhalten verknüpft werden kann und der Designer unabhängig vom Programmierer arbeitet. Ein Nachteil neben einem zusätzlichen Overhead ist sicherlich, dass die Programmierung mit einer Template Engine gute Kenntnisse der Materie voraussetzt.

Viele weitere Templates

Diese oben beschriebenen Template-Arten stehen für eine ganze Reihe von Applikationen, in denen Templates unterschiedlichster Ausrichtung eine Rolle spielen. Es handelt sich aber immer um Vorlagen, Schablonen oder Vorschriften. Bei der Verwendung von URL-Templates werden beispielsweise bestimmte Parameter in der URL durch Werte ersetzt, damit schlussendlich eine vollständige und korrekte URL erhalten wird. Auch in sehr komplexen Systemen werden Templates eingesetzt, zum Beispiel, um Algorithmen zu beschreiben, ohne dass bestimmte Datentypen im Vorfeld festgelegt werden müssen. Templates werden immer zu einer Vereinfachung oder Arbeitserleichterung beitragen.



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