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Wiki Begriffserklärung und Definition

wikiEine Wiki ist ein Hypertext-System, das nur im Web 2.0 vorkommt und die Möglichkeit bietet, Inhalte nicht nur lesen zu können, sondern auch direkt im Webbrowser verändern zu können. Bekannteste Wiki ist Wikipedia, die zu großen Teilen von Privatpersonen genutzt wird. Aufgrund der Web 2.0 ist es möglich, dass jeder eine eigene Wiki erstellen kann. Diese Möglichkeit nutzen viele Menschen, vor allem im Bereich von großen Serien, sei es im Fernsehen oder bei Computerspielen. Dabei gibt es zu jedem Thema eine eigene Wiki und Interessenten beziehen daraus ihre Informationen. Somit muss nicht lange im Internet nach einer Lösung gesucht werden, denn die Wiki hält sie bereit. Hierbei ist anzumerken, das nicht jeder Beitrag auf einer Wiki der Wahrheit entsprechen muss. Es gab schon mehrere Fälle, gerade auf so großen Seiten wie Wikipedia, die eine Fälschung waren, jedoch längere Zeit benötigten um entlarvt zu werden. Hierbei stellen aber immer wieder Menschen ihre Kreativität unter Beweis, zahlen dafür aber mit hohen Strafen seitens Wikipedia aus, denn das verstößt gegen die Richtlinien jeder Wiki. Wikis nutzen bestimmte Software und erlauben es Nutzern ohne große HTML-Kenntnisse eigene Artikel zu erstellen, die von anderen Lesern auch kommentiert werden können. Wikis stellen die größten Online-Lexika dar.

Dank WorldWideWeb zur Wiki

Um die Entwicklung der Wiki zu betrachten, muss das WorldWideWeb betrachtet werden, denn die Entwicklung entstand zur selben Zeit. Der Gedanke hinter der Wiki ist die Gemeinschaft mit dem Ziel, interessante Inhalte für das ganze WWW zu stellen, die zudem noch kostenlos sind. Wikis wurden in den 70er Jahren nur zur Dokumentation bei Software-Entwicklungen genutzt. 1972 entstand in der Carnegie-Mellon University ein Datenbanksystem, durch das die Nutzer verschiedene Artikel zur Verfügung stellen konnten. Diese wurden mit Hyperlinks versehen. 1981 kam der Nachfolger als Knowledge Management System auf und erlaubte neben dem Posten von Hyperlinks auch das Einfügen von Bildern und Grafiken. Der Unterschied zum Datenbanksystem war die sofortige Einsicht der Artikel, wie es zur heutigen Zeit bei jeder Wiki üblich ist. Diese beiden Systeme basierten auf ZOG und wurden immer wieder verbessert. 1987 wurde dann die Entwicklung des HyperCard-System von Apple bekannt, das die Vorläufer nutzte und ein scrollbares Fenster bot, welches die Formatierung erleichterte. Die verschiedenen Cards konnten Informationen über den Autor und den Artikel selbst anzeigen. Die WildCards beeinflussten den Begründer des WikiWikiWeb, Ward Cunningham, der sich dieses System abschaute und verbesserte. Der Dienst wurde im Jahr 1995 der Öffentlichkeit zugängig gemacht und überzeugte durch die objektorientierte Programmierung, die die Nutzung von WikiWikiWeb sehr einfach machte. Der Name „wiki“ wurde von Cunningham geprägt, der die Idee zu dem Namen in Hawaii hatte. Wiki bedeutet „schnell“ und die Schnellbusse in Hawaii werden „wiki wiki“ genannt. Durch die Steigerung soll verdeutlicht werden, dass das WikiWikiWeb eine schnelle Informationsplattform darstellt, vor allem für Wissenschaftsberichte. Der Andrang von Autoren war groß und die Beiträge wuchsen 1995 auf eine Gesamtgröße von 2,4 MB, 1997 auf 10 MB und 2000 auf satte 64 MB. Damit war die Popularität so groß, das der Grundstein für die heutige Wiki gelegt werden konnten.
In den 90er Jahren waren die Hauptthemen der Wikis meist Softwareprogrammierung und so entstanden viele Klone von WikiWikiWeb, darunter auch die Meatball Wiki, die zur heutigen Zeit noch gerne als Informationsseite genutzt wird. Sie gehörte zu den ersten Wikis, die sich nicht nur auf ein Thema spezialisierten, sondern allgemeine Themen wie Steampunk oder Rechtslagen ansprachen. Auch abheben konnte sich 1999 der Online-Reiseführer World66, der das Thema der freien Inhalte sehr gut umsetzte und den Fokus immer weiter auf die gemeinschaftliche Nutzung legte. Populär für die gemeine Bevölkerung wurden Wikis durch das Projekt des Unternehmens Bornis mit dem Namen „Nupedia“. Bornis wollte ein einheitliches Lexikon für das Internet verfassen und startete das Projekt im Jahr 2000. 2001 folgte dann Wikipedia, das eine vereinfachte Benutzung ermöglichte und vor allem für jeden zugänglich war. Im gleichen Jahr wurde der Erfolg der Seite immer größer und durch die guten Texte mussten sich vor allem Schulen auf die Kopierversuche der Schüler einstellen, die diesen Vorteil erkannten. Von 2001 bis 2005 wuchs Wikipedia und besaß 2005 schon mehr als eine Millionen Seiten, die nicht nur über Wissenschaft, sondern auch über Medizin, Geschichte, Kultur, Politik, Geographie, eigentlich alles was es auf der Welt gibt und über das geschrieben werden kann. Im Laufe dieser vier Jahre wurde Wikipedia in mehreren Sprachen veröffentlicht und zur heutigen Zeit gibt es fast alle Sprachen auf der Welt und selbst Simple English ist verfügbar. Auch entstanden während dieser Zeit weitere Dienste unter Wikipedia, wie Wiktionary oder Wikiquote, die speziell über einzelne Wörter berichten oder alle möglichen Zitate auflisten.
Seit 2005 können durch Wikimedia nicht nur Bilder und Grafiken eingefügt werden, sondern auch ganze Videoclips, Tonspuren und Darstellungen. Das macht Wikipedia so innovativ. Diese Art von Wiki haben sich zum Beispiel alle Wikifarmen abgeschaut. Wikifarmen stellen Wikis für Nutzer bereit, die kostenlos genutzt werden können und anhand von Vorlagen stark strukturiert sind und keiner weiteren Formatierung bedürfen. Damit ist der Trend zu einer Wiki immer stärker geworden. Mithilfe spezieller Wiki-Softwares kann die Verwaltung und Erstellung der Inhalte optimiert werden. Dabei stehen Funktionen wie Vorlagen oder die Systematisierung zur Verfügung.

Arten von Wikis

Es gibt für jeden Bereich eine Wiki. Sehr beliebt sind sogenannte Fan-Wikis, die ein spezielles Thema aus der Unterhaltung aufgreifen und darüber berichten. Zum Beispiel gibt es eine einzige Wiki mit allen Inhalten über J.R.R. Tolkien, Star Wars oder Pokémon. Fans nutzen diese Wikis um zum Beispiel an Information über das Spiel zu kommen oder weil sie vergessen haben, wer diese Person war. Ein anderes Feld der Wikis sind die Parodien wie Stupidedia. Dort versammeln sich Autoren, die durch, meist schlechte, Parodien die Wirklichkeit verzerren und das Thema aufs Korn nehmen. Unternehmenswikis sind innerhalb von Unternehmen genutzte Datenbanken, die den Mitarbeitern die wichtigen Inhalte vermitteln. Diese Art von Unternehmensführung ist sehr kostengünstig. 41 Prozent aller finnischen Firmen nutzen eine interne Wiki, damit die Mitarbeiter nicht selbst nach den nötigen Informationen suchen müssen. Ein ähnliches System sind WikiWebs an Hochschulen, von denen schon 34 Prozent der deutschen Hochschulen eine nutzen. Dieses wirkt wie eine virtuelle Bibliothek für die Studenten und auch Professoren an der Universität.

Wiki als Instrument

Der Nutzen von Wikis ist jedem bekannt und so werden diese auch immer mehr als Werkzeug genutzt. Gerade im Bereich der Politik wird das öfter in Betracht gezogen, nicht nur im Positiven als auch im Negativen. So verändern Befürworter eines Kandidaten oft mal die Einträge um diesen in einem besseren Licht stehen zu lassen. Neben dem Nutzen als Informationsquelle dienen Wikis auch als Karrieresprungbrett, denn die besten Autoren werden oft mit Auszeichnungen versehen und das hilft ihnen im weiteren Berufsleben.

Hoax

Unter einem Hoax versteht man einen Falscheintrag in einer Wiki. Die Autoren, die dafür zuständig sind, entwickeln Texte, die einem professionellen Text ähneln und auch immer mit Quellen belegbar sind, die vom Anwender selbst erstellt werden. Jahrelang kann solch ein Text bestehen, wie das Beispiel des „Bicholim-Konfliktes“ zeigt. Der Artikel wurde 2007 auf Wikipedia veröffentlicht und erst im Januar 2013 konnte dieser Fake aufgedeckt werden. Solche Hoaxes kommen sehr oft vor und sind zum Teil sehr professionell geschrieben, fliegen aber irgendwann wieder auf. Auch der mögliche Attentäter von Caesar Gaius Flavius Antoninus ist eine rein erfundene Geschichte.



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