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Amazon Begriffserklärung und Definition

Im Jahr 1994 gründete der US-amerikanische Computerwissenschaftler Jeff Bezos im US-Bundesstaat Washington einen Online-Bookstore namens Amazon.com. Der Gründung des Unternehmens war der intensive Gedankenaustausch über ein elektronisches Buchgeschäft vorausgegangen, den er mit seinem damaligen Arbeitgeber David E. Shaw von D.E.Shaw & Co führte. In der Folge verließ Bezos das Unternehmen und realisierte die Idee im darauffolgenden Jahr in Eigenregie.

Den Unternehmensnamen Amazon entlehnte er dem gleichnamigen südamerikanischen Strom. Der mächtige Amazonas mit seinen weitverzweigten Wasserwegen und der darin transportierten riesigen Wassermassen stand ihm Pate für seine Vision einer weltweiten Vormachtstellung im Online-Handel auf Basis einer Kooperation mit einem global gespannten Händlernetz.

Innerhalb von zwei Jahrzehnten entwickelte sich das nunmehrige Unternehmen Amazon.com Inc. zum weltweiten Marktführer des Online-Handels und bietet nach Eigenaussage das größte Produktportfolio von Büchern, Videos und CDs an. Zu Beginn der Unternehmenstätigkeit bot Amazon seine Plattform als Vertriebskanal allein für den gewerblichen Handel an, schon bald wurde jedoch das kommerzielle Potential erkannt, die Möglichkeit des Warenverkaufs ebenfalls Privatpersonen anzubieten. Diese konnten ihre meist gebrauchten Waren zunächst über eine im Vergleich zu heute eingeschränkte Schnittstelle, den Z-Shops, feilbieten.

Die Geschäftsfelder von Amazon

Das Anbieten von Medien (Büchern, CDs, DVDs und Audiodateien) und anderen Produkten – über sämtliche Handelssparten hinweg – bildet den Hauptgeschäftsprozess von Amazon. Gewerbliche Handelspartner, zu denen beispielsweise sehr häufig Verlage gehören, beliefern Amazon mit ihren Produkten, diese werden in den jeweiligen Amazon-Logistikzentren gelagert. Darüber hinaus hat das US-amerikanische Unternehmen seine Vertriebsplattform wie erwähnt bereits vor Jahren Privatpersonen geöffnet. Diese haben nun die Möglichkeit, ihre Produktlisten über Schnittstellen in den Amazon-Marketplace zu laden und so zum Verkauf anzubieten. Der Umsatz über Amazon-Marketplace macht den Hauptumsatz des Unternehmens aus.

Im Gegensatz zum Vertrieb durch Amazon werden diese Produkte vom Anbieter direkt an den Kunden versandt. Ein weiteres Programm ist Amazon Advantage, über das gewerbliche Händler wie natürliche Personen ihr Produktportfolio über Amazon nach dem On-Demand-Prinzip vertreiben. Dabei werden die Produkte von der Amazon Logistik GmbH in das unternehmenseigene Lagerzentrum in Kommission genommen und im Verkaufsfall ausgeliefert.

Darüber hinaus betreibt das Unternehmen Einzelhandelsportale für international renommierte Unternehmen wie Timex, Marks & Spencer, Mothercare und Lacoste. Des Weiteren sucht Amazon Kooperationen mit anderen Unternehmen oder kauft diese auf: Durch den Kauf von Booksurge im Jahr 2005 ist Amazon auch im Bereich Print-On-Demand tätig. Seit 2011 betreibt das Unternehmen den DVD-Verleih LoveFilm zu 100 Prozent, zuvor hielt es mehrere Jahre lang Beteiligungen. Dazu kommen auch eigene Gründungen wie die Amazon Web Services. Einen Teil hiervon bildet das Amazon Mechanical Turk, ein Internet Portal zur Abwicklung kleinerer beruflicher Tätigkeiten via Internet.

Im dritten Quartal 2005 stieg Amazon mit dem Launch des Amazonmp3-Services in den Wettbewerb rund um das Online-Musikgeschäft ein. In einer Grundsatzentscheidung entschied Amazon, die Musikdateien ohne Kopierschutz zu verkaufen, womit diese auf jedem Musikgadget abgespielt werden wie auch auf Medium (CD) gebrannt werden können. Ausschließlich ausgewählte Stücke werden mit einem Soft-DRM Wasserzeichen versehen.

Seit dem dritten Quartal 2010 können auch Lebensmittel über die deutsche Plattform vertrieben und erworben werden. Vorher war das nur in den USA und Großbritannien möglich. Seit dem April 2012 können Nutzer in Deutschland auf Amazon.de auch Videospiele und Software herunterladen. Zuvor war dies nur für MP3-Dateien möglich.

Dazu kommt seit 2004 letztendlich auch der Vertrieb eigener Handelsmarken: Gartenmöbel werden unter dem Markenlogo Strathwood vertrieben, Accessoires für den Wohnbereich sind unter dem Label Pinzon zu beziehen. Die Amazon eigenen Werkzeuge gehören der Produktlinie Denali an. Schließlich erschließt Amazon auch den Billigpreis-Markt unter der Markenbezeichnung Pike Street.

Innovationen durch Amazon

Neben einem möglichst großen Partnernetz und dem Bestreben, stetig neue Vertriebswege zu entwickeln, ist es Amazons Anliegen, die Vertriebsprozesse weiterzuentwickeln. So launchte das Unternehmen August 2007 die Online-Bezahlfunktion Flexible Payments Services (FPS). Hierbei handelt es sich um eine Umgebung für Softwareentwickler, mit der die Amazon-Bezahlfunktionalität auch in anderen Applikationen eingebaut werden kann. Das bedeutet für Kunden, dass sie auch bei anderen Portalen in der gewohnten Weise, beispielsweise mittels Amazon-Login, ihre Online-Käufe abwickeln können.

Seit April 2011 ist der Dienst Amazon Payment, auch als Checkout by Amazon bekannt, in Deutschland verwendbar. Von Amazon unabhängige Online-Shops können das Bezahlen über Amazon zur Verfügung stellen. Bezahlen und Lieferung erfolgen dann unter den von Amazon gewährten Leistungen. Die Bezahldaten des Kunden bleiben bei dieser Art von Verkaufsvorgang anonym, diese müssen auch keine Kosten für diese Bezahlart leisten. Für den Händler, der Amazon Payment benutzt, fallen kleine Transaktionsgebühren an.

Seit November 2007 bietet Amazon seinen Prime-Dienst an. Gegen eine Pauschalgebühr von derzeit 49 Euro jährlich entfallen Versandgebühren, auch Express-Zusendungen sind möglich. In den USA etwa erwirtschaftete das Unternehmen ein Drittel des operativen Gewinns durch die etwa 10 Millionen Prime-Kunden. Unabhängig vom gewählten Geschäftsmodell fällt bei jedem Verkauf eine Provision für Amazon an. Hierbei ist die Höhe der Provision jedoch vom gewählten Distributionsprogramm abhängig.

Kundenrückmeldung bei Amazon

Besonders für sein Feedback-System ist Amazon in den letzten Jahren bekannt geworden. Kunden können nach Erhalt der Ware den Verkäufer bewerten und so zu dessen Renommee beitragen. Käufer können aber auch als Produkt-Rezensenten aktiv werden und Kommentare zu den Produkten selbst verfassen und online hinterlassen. Die Bewertung erfolgt mittels 5-Sterne-System.



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