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Tumblr Begriffserklärung und Definition

Tumblr ist eine der erfolgreichsten Blogging Plattformen, die 2007 online ging. Die Zugriffszahlen und die Bekanntheit der Webseite steigen von Jahr zu Jahr enorm an. Das Konzept hinter Tumblr beruht auf der erfolgreichen Basis, Usern die Möglichkeit zu geben, kostenlos und ohne viel Aufwand oder spezielle Kenntnisse einen eigenen Blog zu kreieren und die Inhalte mit allen anderen Usern zu teilen. Der Name Tumblr leitet sich von dem englischen Wort to tumble ab und bedeutet so viel wie „Durcheinanderbringen“.

Hintergründe

Tumblr wurde 2007 von David Karp und Marco Arment gegründet. 2010 konnte die Plattform über 20 Millionen Nutzer verzeichnen. Auch die Anzahl der Blogs steigt rasant, so waren im September 2012 73 Millionen Blogs online, im April 2013 etwas über 102 Millionen. Mittlerweile werden täglich über 70 Millionen Einträge gemacht, wobei der Durchschnitt der User im Alter zwischen 13 und 22 Jahre alt ist. In dieser Altersspanne hat Tumblr sogar Facebook überholt, das von 54% der amerikanischen Jugendlichen täglich genutzt wird, wohingegen 59% angeben täglich auf Tumblr zu surfen. Der Sitz der Firma liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika in New York. 2012 lag der Jahresumsatz bei 13 Milliarden Dollar. Mitte Mai 2013 bestätigte Yahoo, nach dem schon vorher immer wieder in den Medien darüber berichtet wurde, das sie Tumblr gekauft haben. Laut der Presse lag der Kaufpreis bei 1,1 Milliarden Dollar. Die Ambitionen für den Kauf lagen laut Aussage des Geschäftsführers in Imagegründen. Der Kauf soll das Unternehmen bei jungen Erwachsenen wieder attraktiver machen.

Das System

Um auf Tumblr einen eigenen Blog zu veröffentlichen, muss man sich lediglich mit einer E-Mail-Adresse anmelden und kann dann einen Account erstellen. Mit diesem Account kann man dann wiederum einen, oder mehrere, Blogs erstellen. User, die keinerlei Ahnung von Programmieren haben, können hier ganz einfach nach dem Prinzip des Baukastensystems einen eigenen Blog erstellen. Der Nutzer muss sich lediglich für eine Farbe, ein Layout und die Schriftart entscheiden und schon ist der eigene Blog fertig. Es geht aber auch noch einfacher, wenn man bereits von anderen Usern designte Blogs auswählt. Hat man Programmiererkenntnisse, kann man sich auch daran machen, den Blog ganz nach seinen eigenen Vorstellungen einzigartig zu designen. Dieses eigene Blogdesign kann man dann entweder nur auf seinem Blog anwenden, oder anderen Usern zugänglich machen. Auf dem eigenen Blog kann man alle möglichen Arten von Dateien mit anderen Usern teilen. Zu den akzeptierten Dateiformaten zählen Bilder, Videos, Texte, Zitate, Audiodateien und Links. Der Nutzer lädt einfach eine Datei hoch oder verlinkt sie, kann den Inhalt dann noch beschreiben und fügt im letzten Schritt Themen relevante Tags hinzu. Schon ist der Blogeintrag erstellt. Andere User können die Inhalte teilen, Kommentare zu einzelnen Einträgen hinterlassen oder direkt auf die Blogseite schreiben, wobei diese Funktion auch ausgestellt werden kann. Darüber hinaus kann jeder User jedem Blog folgen, das heißt, wenn der User online geht, werden auf seinem „Dashboard“ alle neuen Einträge von den Blogs, denen man folgt, dargestellt.

„Reblogging“

Was den Erfolgsfaktor von Tumblr, trotz seines relativ späten Startes, auf die Spitze getrieben hat, ist das sogenannte „Reblogging“. Viele der Blogs beschäftigen sich mit einem Thema, zum Beispiel einem bestimmten Star, und die Betreiber dieser laden aber kein eigenständig erstelltes Material hoch, sondern sammeln quasi veröffentlichte Einträge Anderer und „rebloggen“ sie auf ihrem eigenen Blog. Dabei können sie dem Eintrag neue Tags zuweisen. Der Eintrag selber wird dann als so genannter „Reblog“ gekennzeichnet und ist immer zu dem ursprünglichen Blogger zurückzuverfolgen.

Tags

Damit User die für sich interessanten Blogeinträge schnell finden, wird jeder Eintrag vom Blogger selber mit sogenannten Tags versehen. Gibt der User nun oben in das Suchfeld einen Begriff ein, werden ihm sofort alle Einträge angezeigt, die mit diesem Begriff markiert wurden. Diese Kennzeichnung durch die Tags vereinfacht das System des Reblogging ebenfalls enorm, da User, die zum Beispiel einen Blog zu dem Thema „Hose“ erstellen möchten, einfach „Hose“ in das Suchfeld eingeben und dann alle relevanten Einträge auf ihrem eigenen Blog „rebloggen“.

Urheberrechte

Tumblr bietet nicht nur ein großes Potenzial für alle die, die etwas mit der restlichen Welt teilen wollen, sondern auch, ähnlich wie bei anderen Plattformen, viel Platz für die Verletzung der Urheberrechte. Innerhalb von Sekunden ist eine Datei von jemandem hochgeladen und wird von anderen Usern wieder mit anderen geteilt. Es gibt Leute beziehungsweise Firmen, die begrüßen das Teilen Ihrer Dateien und haben auf ihren Webseiten auch schon Funktions-Buttons integriert, die das Teilen der Inhalte auf Tumblr noch einfacher machen sollen. Andere wiederum sehen das Ganze gar nicht gerne. Tumblr selber verfolgt Urheberrechtsverletzungen nur, wenn der Urheber selber aktiv wird und rechtliche Schritte einleitet. Dann werden die dementsprechenden Schreiben direkt an den Nutzer weitergeleitet. Wer allerdings eigen kreierte Inhalte auf Tumblr hochlädt, stellt diese Tumblr und seinen Usern zum „Reblogging“ sofort zur freien Verfügung. Ein Nutzer kann keinen anderen Nutzer verklagen, weil dieser die Einträge geteilt hat, da er bei der Zustimmung der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ eben dem zugestimmt hat.
Tumblr bietet Menschen sowohl privat als auch kommerziell eine große Plattform um Inhalte miteinander auszutauschen und zu finden. Darüber hinaus gibt es keinerlei geografische Grenzen, was die User von verschiedenen Kontinenten miteinander verbindet.



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