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Google Glass

Google Glass ist ein Prestigeprojekt des Suchmaschinendienstes Google. Die neuartige Datenbrille wurde erstmals im Jahr 2012 vorgestellt und soll durch einen Miniaturcomputer einen Datenaustausch via Bluetooth oder WLAN ermöglichen. Nutzer von Google Glass sollen die Informationen über ein eingebautes Microdisplay auf einem Auge ablesen können. Google Glass ist dadurch keine Brille im eigentlichen Sinn und soll das Blickfeld des Nutzers nur zum Teil verdecken.

Medientheoretiker gehen derzeit davon aus, dass Google Glass eine neuartige Interaktion mit der Welt erlaubt. Das High-Tech Produkt Google Glass ist ab 2013 für einen ausgewählten Entwicklerkreis verfügbar.

Entwicklung und Marketing von Google Glass

Obwohl der Internetdienst Google nicht der erste Konzern ist, der sich mit einer Datenbrille beschäftigt, sorgte Google Glass für eine besonders große Resonanz in den Medien. Das ursprüngliche Projekt wurde auf der Google Entwicklerkonferenz im Juni des Jahres 2012 präsentiert und sollte noch im selben Jahr produziert werden. Seither hat der Suchmaschinendienst den Verkaufsstart von Google Glass bereits mehrfach verschoben (Stand: 2013).

Die Chancen standen zwar bereits beim Aufkommen des überarbeiteten Android gut, doch erst mit über einem Jahr Verspätung teilte Google die Google Glass Entwicklergeräte erstmals testweise aus. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass es sich hierbei ebenso um einen Marketingplan handelt, da die internationale Fachpresse seit 2012 an den Funktionen von Google Glass interessiert ist.

Erste Spekulationen gehen davon aus, dass sich Google Glass für Endanwender von der aktuellen Google Glass für Entwickler unterscheiden wird. Das Produkt für Entwickler hat RAM-Bausteine mit bis zu 682 Megabyte, wobei erste Untersuchungen von Geräten weitaus weniger RAM aufwiesen. Derzeitige Einschätzungen gehen davon aus, dass sich die Rechenleistung bis zur Markteinführung verbessern wird, da sie im Vergleich mit aktuellen Smartphones unterlegen wäre. Ob Speicherplätze, Akkulaufzeiten oder Prozessoren der Entwicklergeräte nochmals überarbeitet werden, ist nicht eindeutig geklärt. Wiederholt hat der Konzern jedoch betont, dass es sich bei den in Umlauf befindlichen Geräten um Prototypen handelt.

Es ist davon auszugehen, dass sich das Microdisplay zum Jahresende zudem abnehmen und sich mit weiteren Brillen kombinieren lässt. Auch die Entwickler und Kooperationspartner von Google, Himax und Foxconn, geben derzeit keine weiteren Informationen zu Google Glass bekannt. Chefentwickler des Produkts ist Google Gründer Sergey Brin (geb. 1973), der jedoch nicht für den ungewöhnlichen Namen verantwortlich ist. Unternehmenspartner und CEO Larry Page bestand nämlich darauf, nicht den Begriff Glasses zu verwenden. Auch in der Marketingphase sollte so vermittelt werden, dass sich das Display praktisch nur auf eine Linse beschränkt.

Seit der Einführung der Entwicklergeräte hat sich der Suchmaschinendienst dabei mehrfach zum Thema Gesichtserkennung äußern müssen. Obwohl die Datenbrille durchaus für diese Funktion ausgelegt ist, soll nach heftiger Kritik diese Möglichkeit wieder überarbeitet werden. Seit Februar 2013 häufen sich dagegen Blogbeiträge und Meldungen in sozialen Netzwerken über die Selbsterfahrungen der Entwickler. Mitte des Jahres 2013 sind parallel erste Meldungen über Casinoverbote von Google Glass Nutzern bekannt geworden.

Eine Brille mit Computer: Google Glass als High-Tech Brille

Der tragbare Minicomputer Google Glass soll zahlreiche Features ermöglichen, die Google bereits in anderen Diensten erfolgreich getestet hat. Ein WLAN Anschluss dient als Schnittstelle zum Internet, während Daten auf Tablet PCs über Bluetooth übertragen werden können. Wie die übrige Google Hardware läuft auch Google Glass unter dem Betriebssystem Android und soll wie die Smartphones des Konzerns beispielsweise Daten zu verschiedenen Orten abrufen können.

Google Glass selbst geht in dieser Richtung jedoch weiter. Neben klassischen Funktionen wie SMS, Chat oder Fotografie soll die Datenbrille neuartige Webdienste anbieten. Mit Google Glass lassen sich Livestreams ebenso empfangen wie auch Daten versenden. Dabei warnen auch Datenschützer, dass die Sicht mit weiteren Nutzern geteilt werden kann und bestimmte Anwendungen mitunter die Privatsphäre verletzen könnten.

Medienwissenschaftler und Beobachter gehen davon aus, dass die Markteinführung traditionelle Wahrnehmungsmuster verändern könnte. Google Glass soll sich durch die verfügbaren Funktionen nicht zur virtuellen Technologie zählen lassen, sondern zur Augmented Reality. Die High-Tech Brille Google Glass erweitert nämlich die Realitätseindrücke der Nutzer durch zusätzliche Daten. Geschichtlich ist dieses Konzept aus dem Einsatz im Militär bekannt, wobei Soldaten oder Piloten etwa geometrische Datenprojektionen auf einem zusätzlichen Arbeitsbildschirm empfangen können. Google Glass Nutzer müssen dabei Daten an das World Wide Web übertragen, bevor sie beispielsweise Wegbeschreibungen oder Stadtinformationen erhalten.

Dateneingabe und Datenempfang mit Google Glass

Eine Besonderheit der High-Tech Brille ist die Eingabe von Daten über Sprachbefehle, die mit Bewegungen gekoppelt sein soll. Sensorisch reagiert die Brille voraussichtlich auf Spracheingaben und gleichzeitig auf die Bewegung des Kopfes. Zur Aktivierung soll die Berührung eines Touchpads oder aber der Sprachbefehl OK GLASS genügen. Bekannte Sprachbefehle wie GET, POST, DELETE oder OPTIONS könnten ebenfalls bis Ende 2013 integriert werden.

Nicht unkompliziert ist dagegen die technische Umsetzung des audiovisuellen Datenempfangs. Wenn ein Nutzer Daten angefordert hat, nutzt Google Glass zur Übertragung des Schalls die Schwingungen von Knochen aus. Besonders die Knochenpartien am Schädel haben sich nämlich als überaus schallempfindlich erwiesen. Das Soundsystem verwendet dabei abweichende Schall- und Lautstärkepegel als Kopfhörer, da Knochen unmittelbar hinter der Ohrmuschel angesprochen werden. Diese Knochenpartie leitet die Daten der High-Tech Brille an die Ohrmuschel weiter.

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einem allgemein schlechten Gehör diese Schallwellen mitunter gut wahrnehmen können. Auch zahlreiche Hörgeräte leiten Schallwellen zusätzlich an Knochenleiter weiter. Ob eine standardisierte Lösung bei Google Glass auch mögliche Hörprobleme überbrücken kann, ist vor der Markteinführung allerdings unklar.

Vorbehalte gegen Google Glass durch den Datenschutz

Als Google Glass erstmals auf der Entwicklerkonferenz neben Produkten wie Google + oder dem Betriebssystem Android präsentiert wurde, war die heftige Kritik an dieser Neuentwicklung noch nicht absehbar. Besonders die leistungsstarken Komponenten des Miniaturcomputers haben den Datenschutz international alarmiert. Die Microkamera ist stets nach vorne in die Egoperspektive gerichtet. Sie kann Daten auf Abruf empfangen, aber aus der Sicht des Datenschutzes ebenso einfach übertragen.

Bereits im Jahr 2012 beklagten Kritiker, dass Google Glass Nutzer ihr Sichtfeld mit einer Vielzahl an weiteren Teilnehmern teilen könnten. Zudem wurde kritisiert, dass die Brille in Kombination mit einem Mikrofon ein gefährliches Instrument darstellen könnte. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass die Kritik möglicherweise den Suchmaschinendienst Google treffen sollte. Bereits die Ausweitung der Stadt- und Landkarten mit realen Videos und Fotos hat international für negative Resonanz gesorgt, denn Google Glass könnte in der Lage sein, Daten ebenso an Google Server zu übertragen.

Die neuartige Realitätswahrnehmung birgt, so Kritiker, durchaus einige Nachteile. Die Interaktivität mit der Welt kann von Google Glass zwar gesteigert werden, zukünftige Anwendungen beim Anschluss an das World Wide Web sind momentan jedoch nicht eindeutig absehbar. Auch Gerätefehler oder Fehler bei der Bedienung könnten mitunter multimediale Programme aktivieren oder alltägliche Situationen mitschneiden. Weitere Kritik traf das Projekt Google Glass aufgrund der Ortsbestimmung von Objekten durch GPS. Die eigentlich auf Benutzerfreundlichkeit ausgerichtete Datenbrille könnte, so Datenschützer, auch für die Erstellung von Bewegungsbildern missbraucht werden.

Obwohl Google Glass zwar weiterhin von der Mehrheit unterstützt wird, ist das Produkt noch vor der Veröffentlichung mehrfach in die Negativschlagzeilen geraten. Die Überlagerung von Realität und computergestützten Anwendungen sorgt bei Google Glass für eine inzwischen geteilte Resonanz, da die Ausweitung der Sensoren auf die Umgebung noch nicht hinreichend geklärt ist. Die Kritik bezieht sich vor der Markteinführung vornehmlich auf die technischen Möglichkeiten von Google Glass, die momentan überarbeitet werden. Die Vorbehalte gegen Google Glass knüpfen insgesamt an die umstrittene Umsetzung des Google Projekts Google Street View an, die im In- und Ausland heftig diskutiert wurde.



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