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Meinungsportal Begriffserklärung und Definition

meinungsportalEin Meinungsportal ist ein Internetportal, auf dem Produktbewertungen veröffentlicht werden. Das Ziel von einem Meinungsportal ist es, den potentiellen Käufern ein Produkt oder eine Dienstleistung vorzustellen, über die Vor- und Nachteile zu informieren und dadurch bei der Kaufentscheidung zu helfen.

Meinungsportal – Konzept und Struktur

Ein Meinungsportal ist ein Internetportal, auf dem kostenlos Test- und Erfahrungsberichte zu unterschiedlichen Produkten einzusehen sind. Diese Berichte werden von registrierten Mitgliedern der Community des Meinungsportals erstellt. Die Registrierung bei einem Meinungsportal ist i.d.R. kostenfrei und erfordert die Eingabe eines Nickname (Usernamen) und eines Passworts. Eine Anmeldung mit einem Facebook-Konto ist ebenfalls möglich.

Nach der Registrierung bietet sich einem neuen Mitglied der Community die Möglichkeit, Erfahrungs- oder Testberichte über Produkte oder Dienstleistungen zu schreiben. Es gibt Meinungsportale, die Berichte zu einem sehr breiten Produktspektrum enthalten. Ein Beispiel für ein solches Portal ist Ciao.de, bei dem Berichte über Drogerie-Artikel und PKW, Rasenmäher oder DVDs u.a. geschrieben werden können. Andererseits gibt es auch Meinungsportale, die sich auf Berichte aus einer Branche spezialisieren.

Als Beispiele können hier Holidaycheck, Jameda und Lovelybooks genannt werden. Das erste Meinungsportal enthält Kundenberichte zu Hotels, Ferienwohnungen, Urlaubszielen u. Ä. Das zweite Portal spezialisiert sich auf Patientenberichte und stellt gleichzeitig ein Online-Verzeichnis der praktizierenden Ärzte dar. Das dritte Meinungsportal enthält Bewertungen und Rezensionen zu Büchern nach Autor und Genre.

Eine Besonderheit von einem Meinungsportal ist es, dass es i.d.R. mehr als nur eine Sammlung von Testberichten darstellt. Ein Meinungsportal ist meistens ein sog. Multiportal, d.h. oft in ein Meinungsportal ein Shoppingportal integriert, es bietet außerdem nicht selten einen Preisvergleich (mit den Preisen der Online-Shops) an und enthält einen Ratgeber zu unterschiedlichen Themen. Das Ziel ist eine ausführliche Kundenberatung und Unterstützung beim Kauf oder bei der Inanspruchnahme von einer Dienstleistung.

Ein Testbericht bei einem Meinungsportal darf i.d.R. in freier Form befasst werden. Allerdings ist bei den meisten Portalen dieser Art eine bestimmte Struktur vorgegeben. Einerseits wird der Tester gebeten, seinem Bericht einen Titel zu geben, welcher die Kernaussage über das Produkt enthält. Andererseits gibt es eine Untergrenze bei der Wortanzahl. Diese Regelung soll verhindern, dass zu oberflächliche Berichte mit einem geringen Informationsgehalt online gestellt werden.

Darüber hinaus fordert z.B. das Meinungsportal Ciao die Tester auf, pro und contra Argumente zu schreiben, die für den potentiellen Käufer positive wie negative Eigenschaften des Produkts auf den Punkt bringen. Weiterhin wird erwartet, dass ein Produkt mit Hilfe einer Werteskala z.B. nach seinem Geschmack oder weiteren Merkmalen bewertet wird. Außerdem soll ein Tester eine Gesamtwertung für das Produkt nach einem 5-Sterne System abgeben und bestätigen, ob der Bericht auf seinen eigenen Erfahrungen mit dem genannten Produkt beruht. Fast zu jedem zu bewertenden Produkt gibt es ein Bild. Tester dürfen auch eigene Produktbilder hochladen.

Bei einem Erfahrungsbericht wird vermerkt, ob und wie viele Nutzer (aus der Zahl der Community-Mitglieder) diesen Bericht als hilfreich eingestuft haben. Nicht jedes Meinungsportal stellt gleiche Anforderungen an die Struktur der Testberichte. Eine Buchrezension bei Lovelybooks kann frei geschrieben werden, erwartet wird lediglich eine Bewertung nach dem 5-Sterne System. Nicht nur ausgewiesene Meinungsportale bieten den Nutzern eine Gelegenheit, Rezensionen und Testberichte zu den angebotenen Produkten zu verfassen. Auch Shoppingportale wie z.B. Amazon verfügen über ein Feature, das es jedem Käufer ermöglicht, eine Bewertung zu dem erworbenen Produkt zu verfassen. Eine Bewertung kann nicht nur schriftlich verfasst werden, sondern in Form einer Videorezension online gestellt werden.

Meinungsportal als Community

Alle registrierten Mitglieder des Portals bilden eine Community. Je nach der Zahl der verfassten Testberichte und nach deren Bewertung durch die anderen Mitglieder der Community kann das Ansehen eines Mitglieds innerhalb dieser Community steigen oder fallen. Daher ist i.d.R. für die Community-Mitglieder ihre Reputation innerhalb des Portals wichtig, die durch hochwertige Berichte hoch gehalten wird.

Außerdem existiert in einem Meinungsportal oft ein Vergütungssystem, durch welches gut verfasste und informative Beiträge und Testberichte belohnt werden sollen. Ein Mitglied der Community erhält pro Bewertungsklick einen bestimmten Satz, meistens handelt es sich um Summen im einstelligen Centbereich. Obwohl die Gesamtvergütung für einen Textbericht bei einem Meinungsportal meistens im Bereich von 1 bis 2 Euro liegt, kann ein Tester, der recht viele Berichte schreibt und in der Community eine hohe Reputation besitzt, damit Geld verdienen. Außerdem ist bekannt, dass Mitglieder der Community einander nicht selten durch das gegenseitige Anklicken unterstützen. Klicks von nicht registrierten Usern haben keinen Einfluss auf die Vergütung, was dadurch zu erklären ist, dass solche Klicks durch besondere Programme, sog. Klickbots, generiert werden können. Jedes registrierte Mitglied erhält ein Profil, das nebem einen Bild auch freiwillige Angaben zu Alter und Geschlecht enthält.

Darüber hinaus wird für alle Nutzer die Zahl der von dem Tester verfassten Berichte sichtbar und deren Einstufung durch andere Nutzer (Community-Mitglieder). Dieses System soll einem Produktinteressenten zeigen, ob er dem Bericht sein Vertrauen schenken soll.

Meinungsportal und die Problematik von Fakes bei den Berichten

Die Fake-Problematik bezüglich der Testberichte hat zwei Seiten. Einerseits handelt es sich dabei um Berichte, die von den Mitgliedern der Community mit dem Ziel geschrieben werden, ihre Vergütung zu erhöhen. Dabei werden Berichte überwiegend zu den Produkten geschrieben, die einen relativ hohen Verdienst ermöglichen. Das sind Artikel oder Dienstleistungen, bei denen Klicks und Lesungen mit bis zu 4 Cent vergütet werden. Berichte zu solchen Produkten werden zu einem Fake, wenn sie nicht auf den eigenen Erfahrungen der Tester mit dem Produkt oder mit der Dienstleistung beruhen.

Eine andere Seite der Fake-Problematik sind Berichte, die eine Form der verdeckten Werbung für Produkte darstellen. Solche Berichte können entweder von Mitarbeitern des Unternehmens verfasst werden, das dieses Produkt herstellt oder die Dienstleistung anbietet. Solche gefälschten Berichte können auch an externe „Tester“ gegen Bezahlung in Auftrag gegeben werden. Es ist nicht immer einfach für den potentiellen Käufer, Fake-Berichte von echten Testberichten zu unterscheiden. Ein Anzeichen für einen Fake-Bericht ist es, wenn sich ein Bericht ausschließlich lobend über ein Produkt oder eine Dienstleistung äußert. Eine andere Möglichkeit, Fakes zu entdecken ist es, wenn der gleiche Tester Berichte zu mehreren ähnlichen Produkten (z.B. mehrere Waschmaschinen oder Brotbackautomaten) verfasst hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tester alle diese Produkte besitzt und aus eigener Erfahrung schreibt, ist in diesem Falle relativ gering. Diese Kriterien sind allerdings nicht absolut.

Fake-Berichte schaden der Reputation eines Meinungsportals daher sind deren Mitarbeiter bemüht, solche Berichte zu entdecken und auch zu löschen.

Fazit: Meinungsportal als ein Multiportal

Bei einem Meinungsportal handelt es sich um ein Internetportal, bei dem jeder registrierte Nutzer einen Erfahrungsbericht über ein Produkt oder eine Dienstleistung verfassen kann. Das Ziel von einem Meinungsportal ist es, Produktinteressenten eine Hilfestellung bei der Suche zu bieten. I.d.R. ist ein Meinungsportal ein Multiportal, das außer den Kundenbewertungen auch Shopping-Möglichkeiten, Ratgeber und weitere Features anbietet.

Ein Problem bei einem Meinungsportal sind sog. Fake-Berichte, bei denen es sich einerseits um Berichte von Community-Mitgliedern handelt, die mit dem Ziel, eine Vergütung zu erhalten, geschrieben wurden und nicht auf eigenen Erfahrungen basieren. Andererseits gibt es Berichte, die eine verdeckte Werbung für Produkt darstellen. Mitarbeiter von einem Meinungsportal sind bemüht, Fake-Berichte auszusortieren.



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